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Die Lippe unterhalb Sande wird umgebaut – Ostwestfalens Kanuten wollen Präsenz zeigen

Um auf die Wichtigkeit der Lippe unterhalb von Sande für den Kanusport hinzuweisen, möchte der Kanu-Bezirk Ostwestfalen ein Zeichen bzw. Präsenz vor Ort zeigen.

Veranstaltung: Farewell Lippe
am: 14.12.2019

Liebe Sportskameraden,

Farewell Lippe unter diesem Motto möchten wir eine Aktion am 14. Dezember 2019 auf der Lippe bei Sande starten.

Wir treffen uns um 12:00 Uhr am Dorplatz in Sande bei unserem Bezirkshelter.

Wie Ihr sicher wisst, wird der Teil der Lippe unterhalb der Staumauer in Sande umgebaut. Dabei wird auch die Trainingsstrecke wegfallen.

Mit dieser Aktion möchten wir ein Zeichen setzen, dass wir gern auf der Lippe paddeln und diesen Teil der Lippe auch weiterhin nutzen möchten.

Also kommt am 14. Dezember mit euren Booten um dort ein Zeichen zu setzen.

Die Presse ist verständigt.

Christof Basener

1.vorsitzender[at]kanu-nrw-bezirk10.de

Ahoi

Wer vom KCWD am Samstag zur Lippe fahren möchte, meldet sich bitte bei Stefan.

Eusternbach – “das kleine Abenteuer” in der Nachbarschaft

Es ist ein nasskalter Sonntag im März und es regnet. Schon die ganze Woche hat es geregnet und normale Menschen richten sich mit einer Wolldecke und einer Tasse Tee häuslich auf dem Sofa ein, um das Fernsehprogramm zu geniessen. Biathlon und Skispringen auf dem Bildschirm ist genügend Outdoorsport bei so einem “Sche…-Wetter”.

ach nur wenigen Autominuten erreichen die Paddler die Bauernschaft Linzel, “unterhalb des Strombergs”.

Doch ein paar Wiedenbrücker Kanuten lassen sich vom Regen nicht abschrecken. Sie suchen das “kleine Abenteuer” in der Nachbarschaft. Sie packen die Kajaks auf den Anhänger und fahren nach Linzel. An einer kleinen Brücke, die üblicherweise nur über ein Rinnsal führt, stoßen sie auf den gut gefüllten Linzelbach, der auf dem späteren Weg zur Ems zum Eusternbach wird.

Maximilian freut sich auf den Start.
Tiefe Brücke und schnelle Strömung
und dann immer geradeaus in Richtung Batenhorst.

Die Strömung trägt die Kanuten zügig unter einigen Büschen, dem Matheweg und der Bundesstraße hindurch. So wird schnell das Haus Außel erreicht.

Rüdiger paddelt …
am Haus Außel vorbei.

Ein paar Paddelschläge weiter wird das renaturierte Stück hinter der ehemaligen Bonifatiusschule erreicht. Schlangenförmig mäandert der Eusternbach nun durch das verbreiterte Bachbett. So oder ähnlich sah er wahrscheinlich vor der Flußbegradigung überall aus. Schließlich strömt der Bach noch durch das “Stadtholz” der Ems entgegen.

Nach der Mündung in die Ems bei der Fischerhütte
Jürgen freut sich über die schöne Tour.

Die hochwasserführende Ems beschleunigt die 7 Kanuten und sie erreichen nach ca. 9km und 2 Stunden den Steg an der Antoniusbrücke am Bootshaus.

Auch Mads und Emanuel hatten großen Spaß auf dem kleinen Bach. Für Emanuel war es ein Heimspiel, konnte er doch fast vor der eigenen Haustür starten.
Daumen Hoch von Fabian !
“Barrierefreies Aussteigen” – Der Steg ist weitgehend überspült.

Text und Fotos: Stefan Barwich

Deilbach

Der Deilbach ist ein Zufluss der Ruhr, welcher in den Baldeneysee in Essen mündet. Durch die Regenfälle der letzten Wochen ergab sich die Chance diesen Kleinfluss auszuprobieren. Start war am Schloss Hardenberg und Ausstieg bei Sport Zölzer in Essen Kupferdreh. Der Charakter des Deilbachs ist ähnlich dem der Sauerlandbäche, d.h. schnelle Strömung und gelegentliche Baumhindernisse. Für die 20km Strecke braucht man ca. zwei Stunden.

Alex am Einstieg
Mit einigen Baumhindernissen ist zu rechnen