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ICF Canoe Freestyle World Championships Sort Catalunia 2019 – Nele Barwich auf Platz 7

Vom 29. Juni bis zum 06. Juli 2019 wurden im spanischen Sort die diesjährigen Kanu Freestyle Weltmeisterschaften ausgetragen, für die sich die Wiedenbrücker Paddlerin Nele Barwich bereits im April in Plattling qualifiziert hatte.

Nele Barwich im Nationalteamtrikot

Nach langer Vorbereitung zu Hause auf der Ems und im Trainingslager in Sort einge Wochen zuvor war nun die Zeit gekommen. Das Sommermärchen begann! Um mehr Zeit für das endgültige Gewöhnen an die Welle zu haben, reiste Nele zusammen mit ihrer Mutter schon eineinhalb Wochen vor Wettkampfbeginn erneut nach Sort.

Nach zweitägiger Reise erreichten Nele Barwich und Tanja Pilgrim-Barwich ihr Ziel:
Sort in den Pyrenäen
“Das” Kanuzentrum am Noguera Pallaresa in Katalonien.

Nach und nach füllt sich das deutsche Lager auf dem Campingplatz in Sort und das Training bleibt natürlich auch nicht außer Acht gelassen.

Das deutsche Team sitzt zusammen und tankt Kraft für das nächste Training.
Und nun volle Konzentration! Die Wartezeit, um einmal in die Welle zu kommen, liegt bei immerhin 30 – 60 Minuten.

Zusätzlich zum Training in der Wettkampfwelle wurde ein ICF Juniorcamp angeboten, in dem man mit den Größen des Kanu Freestyles trainieren konnte, Tips bekam und die Chance hatte neue Leute aus aller Welt kennenzulernen.

Mit einem Tip vom ehemaligen Juniorenweltmeister Jason Craig klappt’s mit dem Loop noch viel besser.
Cartwheel
Vorstellungsrunde mit Dane Jackson, Jason Craig und den anderen Juniors aus Großbritannien und Deutschland.

In der Woche vor der Weltmeisterschaft begann nun das Nationentraining. Jeder Nation wurde zusammen mit einer anderen ein Zeitraum von 55 Minuten pro Tag zugeordnet. In dieser Zeit hieß es nun alles geben und volle Konzentration, denn es blieben für jeden Paddler in diesem begrenzten Zeitraum nur 2-3 Läufe zum Trainieren.

Alle deutschen Paddler warten gespannt auf ihren Lauf und behalten die Uhr immer im Blick.

Nach eineinhalb Wochen Vorbereitung in Sort und dem Training zu Hause auf der Ems wurde es nun ernst.

Den Auftakt machten die Squirter, die vom gesamten deutschen Team angefeuert wurden.

Nach einem spannenden Squirtwettkampf am Samstagnachmittag bei dem das deutsche Team eine Top 5 und zwei Top 20 Platzierungen holte, stand der Eröffnungsfeier in der Innenstadt von Sort nichts mehr im Weg.

Die deutschen Juniorinnen Anica Schacher, Nele Barwich und Merle Hauser
Die Freestyler aus Nordrhein-Westfalen: Jonas Unterberg, Nele Barwich und Robert Büchmann
Alle haben sich für das Teamfoto in Schale geschmissen.
Los geht’s zur Eröffnungsfeier.
Das deutsche Team läuft über die Hauptstraße von Sort ein.

Für die Wiedenbrückerin wurde es am Dienstagmorgen ernst. Mit den Vorläufen der K1 Juniorinnen war der Zeitpunkt gekommen, auf den sich Nele monatelang vorbereitet hatte. Die Daumen zu Hause sind gedrückt. Freunde, Familie, sie alle sind gespannt und lassen den Livestream nicht mehr aus den Augen.

Die drei deutschen Mädels auf dem Weg zum Einstieg.
Die Euphorie der Fans auf der Tribüne ist groß.
Es ist soweit! Nele zeigt, was sie gelernt hat.
Geschafft! Die deutschen Juniorinnen haben es alle ins Halbfinale der Top 10 am Freitag geschafft.

Freitag, 05.07.2019 dieses Datum wird Nele wohl noch sehr lange, wenn nicht für immer im Kopf bleiben. Sie hatte es unerwartet ins Halbfinale geschafft und kämpfte nun um einen Platz im Finale, doch für die Wiedenbrückerin war das gar nicht das Ziel, für sie war es eine Riesenüberraschung, es bis dahin geschafft zu haben und sie nahm sich vor, Spaß zu haben und ihre Läufe zu genießen. Aber ganz ohne Aufregung ging das natürlich nicht.

Nach einem sehr guten ersten Lauf holt sich Nele noch Tips von Europameisterin Anne Hübner.
Nele Barwich konnte ihren ersten Halbfinallauf um weitere 10 Punkte verbessern und schloss so mit einem Punktestand von 110 und dem 7. Platz bei der Weltmeisterschaft ab.

Die Königklassen des Freestyles, die K1 Herren und Damen battleten sich in einem atemberaubenden Nachtfinale und fuhren aus, wer Weltmeister bzw. Weltmeisterin 2019 wird. Weltmeister wurden zwar Paddler aus anderen Ländern, aber mit mehreren Finalteilnahmen, Top 10 Platzierungen und einer sensationellen Bronzemedaille im OC1 schnitt das deutsche Team sehr gut ab.

Nachtfinale der KI Damen und Herren.

Weltmeister wurden mit Dane Jackson (USA) und Hitomi Takaku (Japan) zwar Paddler aus anderen Ländern, aber mit mehreren Finalteilnahmen, Top 10 Platzierungen und einer sensationellen Bronzemedaille im OC1 schnitt das deutsche Team sehr gut ab.

Ergebnisse und weitere Infos unter

www.canoeicf.com/canoe-freestyle-world-championships/sort-2019/results

Philip Josef belegt sensationell Platz 3 im Open Canoe.
Geschlossen wurde die Weltmeisterschaft in Sort mit einem spektakulären Feuerwerk über dem Noguera Pallaresa.
Zu Hause empfangen wurde Nele mit einer bunt geschmückten Einfahrt. Vereinskameraden/innen hatten Girlanden, Luftballons und vieles mehr aufgehängt.

Nele Barwichs Fazit: “Die Reise nach Spanien war ein unvergessliches Erlebnis, an das ich mich für immer erinnern werde! Ich bin viel weiter gekommen als ich mir erträumt hätte und kann es immer noch nicht endgültig fassen, dass ich mich nun die Nummer 7 der Welt nennen darf. Ich habe Erfahrungen gemacht, die mir keiner nehmen kann und an die ich mich sehr gerne zurück erinnere und viele nette Leute getroffen. Ein riesig großes Dankeschön an meinen Sponsor CLAAS, die Fachschaft Kanu im Kreissportbund, meine Freunde und meine Familie für eure Unterstützung! Ohne eure Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen.”

Fotos: Holger Lenz, Rüdiger Hauser, Tanja Pilgrim-Barwich

Text: Nele Barwich

Berg und Tal rufen – Pfingstfreizeit in Garmisch

Zu Pfingsten 2019 stand beim Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda wieder einmal eine Erholungsfreizeit auf dem Campingplatz “Zugspitze” bei Garmisch auf dem Programm. 38 Teilnehmer, vom 1-jährigen bis zum 55+-Kanuten, erholten sich “aktiv” am Fuße von Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze bei einem großen KCWD Zeltlager.

Direkt unterhalb der Zugspitze stellten die Wiedenbrücker Kanuten ihre Zelte auf.

Aus Rheda-Wiedenbrück, den Nachbargemeinden Clarholz, Benteler und Halle, aber auch aus Essen und der Schweiz fanden sich Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien ein, um das lange Wochenende miteinander in den Bergen zu verbringen. 

Die “Flachlandtiroler von der Ems” ließen dabei nicht nur ihre Kanus zu Wasser, sondern nutzten auch ausgiebig Wanderschuhe und -stöcke, diverse Bergbahnen sowie Gitarre und Gesangbuch.

Countdown – Endlich geht es los ! Die Vorfreude war groß als am Mittwoch vor der Tour das Gepäck und die Boote verladen wurden.
Die Kanus sind verladen – der Vereinsbulli ist startbereit für die Tour in den Süden !
Schon am Freitag trafen die meisten der Teilnehmer in Garmisch ein.
Während einige sich noch “müde sortieren” decken Ben und Jannes den Frühstückstisch.
Zeit für ein erstes gemeinsames Frühstück und …

und Absprache der geplanten Aktivivitäten.

Natürlich lockten die Täler mit den Wildbächen Loisach, Isar, Rißbach und Lech.

Christina und Doris starten auf der Loisach am Campingplatz flußabwärts Richtung Farchant.
Guter Wasserstand auf dem Rißbach – letzte Absprachen vor Einfahrt in die Klamm.
Der Rißbach bietet für alle etwas und jeder kann sich sein “Sahnestück” herausschneiden.
Daumen hoch von Martin !
Olli, Mads und Nico schaukeln sich warm vor der Tour auf dem Lech.

Aber es gab nicht nur Kanutouren. Die “Fußgänger” zog es in die Berge. Partnach- und Höllentalklamm, Zug- und Alpspitze warteten darauf erstürmt zu werden.

Nur zu Fuß wurde die Partnachklamm erkundet.
Beeindruckend schön !
Große Freude bei den Wanderern.

Natürlich gehörte auch ein intensives Lagerleben mit Kochen, Grillen, Lagerfeuer und live Musik dazu.

Ein prasselndes Lagerfeuer und live Musik von Johannes und Clemens waren die Höhepunkte eines jeden Tages.
Natürlich geht auch mal etwas schief. Aber Geniesser wie Daniel schweigen und leeren das “Kenterbier” aus dem Paddelschuh.
Nicht nur Leni und Jana freüen sich auf’s Abendessen im Wohnwagen..

Da in diesem Jahr viel Schnee in den Alpen gefallen war, sogar im Mai hatte es noch mal intensiv geschneit, waren die Wildflüsse “gut eingeschenkt” und wir konnten sogar auf der oberen Loisach mit dem “Gumpen” und auf der oberen Isar paddeln.

Jürgen,
Doris und…
Rüdiger und Johannes favorisieren die Loisach ab Campingplatz bis nach Farchant mit sportlichen Schwällen, vielen Kehrwassern und reichlich Strömung.

Mit dem Taxi ging es von Scharnitz ins Hinterautal und mit dem Kanu auf der Isar zurück. Im Karwendel erwarteten uns ein überdurchschnittlicher Wasserstand und auch ein paar “braun-weiße Freunde”.

Im Taxi mit dem Kanu auf die Alm.
Noch sitzt Johannes “fest im Sattel”, doch
dann müssen David und …
Ansgar …
eingreifen.
Weiter geht’s – David gibt die Linie vor.
Da freut sich der Jürgen, …
Matthias genießt die Sonne, …
und auch Johannes kann wieder lachen.

Sicherlich haben wir wieder viel gelernt. Nicht nur die Kanu-Kids haben ihre Wildwassertechnik verbessert, sondern auch die Montagspaddler. Die  WW-Experten hatten ihren Spaß ebenso wie die “Fußgänger”  und alle gemeinsam bei Musik und Gesprächen am Lagerfeuer. So gingen 5 erlebnisreiche Tage viel zu schnell zu Ende.

Bilder: Rüdiger Gerks. Mads und Stefan Barwich

Text: Stefan Barwich

7. XXL Paddelfestival

Am 4. und 5. Mai hat wieder das XXL Paddelfestival in Markkleeberg stattgefungen. Bei der bereits 7. Auflage des Events nutzten zahlreiche Paddler die Gelegenheit, um neues Material auf dem künstlich angelegten Kanupark zu testen, oder einfach nur so Boot zu fahren. Zahlreiche Aussteller präsentierten den Teilnehmern Boote, Paddel und Zubehör. Diverse Boote und Paddel sind zum Testen angeboten worden.

Natürlich war auch der KCWD mit von der Partie. Wurden wir in den vergangenen Jahren mit Sonnenschein verwöhnt, so mussten wir am Samstagmorgen bei Schneeregen und ca. 3°C Außentemperatur die Paddelmontur anziehen. Trotz der wiedrigen Umstände wurde so manche Runde auf dem Wildwasserkanal gedreht.

Am Sonntag gab es dann auch Sonnenschein und so konnten die jungen Paddler am Morgen ihr Können bei der Palm Junior Trophy unter Beweis stellen. Bei dem Rennen im Zielbecken der Wildwasserstrecke können Kinder und Jugendliche im Alter von 8 – 14 Jahren antreten. Für den KCWD gehen hier Mads und Maxi an den Start

Mads konnte, durch ein geschicktes Manöver an der Wendeboje, den 2. Platz erpaddeln. Dicht gefolgt von Maxi auf Platz 3.

Nach dem Rennen startete auch der normale Betrieb.

Jonathan bricht durch die Wellen
geteilte Freude ist doppelte Freude und so…
raketengleich fliegt Maxi durch den Kanal

Die zahlreichen Wellen und Stufen des Kanals eignen sich perfekt um die Paddeltechnik zu verfeinern. Auch das Boofen, eine Technik mit der die Bootsspitze angehoben wird, kann unter optimalen Bedingungen geübt werden.

Daniel hebt die Bootsspitze an, um sie auf den Schaumberg der Welle zu schieben.
Patrick booft über einen Abweiser im Jugendkanal
Kanuten auf Abwegen testen, ob Rafting auch Spaß macht
Die Eskimorolle funktioniert zwar nicht, aber gute Laune haben die Zwei trotzdem, ebenso wie die Schaulustigen

Resümee des Wochenendes: Das Paddelfestival in Markkleeberg ist auch bei doofem Wetter eine Reise wert.

WM-Qualifikation – Nele macht das Ticket zur Freestyle WM in Spanien klar

Im bayrischen Plattling fanden die offene süddeutsche Meisterschaft und die deutsche WM-Qualifikation im Kanu Freestyle statt. Mit verschiedenen Tricks, Drehungen und Überschlägen nahmen auch die 15-jährige Nele Barwich und ihr 11-jähriger Bruder Mads Barwich vom Kanu Club Wiedenbrück-Rheda daran teil.

Nele kämpft mit den wilden Wassern der Plattlinger Welle.
Mads surft die Welle ab.

Nachdem sie im letzten Jahr die EM-Qualifikation 2018 nur hauchdünn verpasst hatte, war es Neles Ziel, sich für die diesjährige Weltmeisterschaft im spanischen Sort in den Pyrenäen zu qualifizieren. Mit Maximilian Benteler machte ein weiterer junger Wiedenbrücker Kanute seine ersten Freestyle-Erfahrungen im Wildwasser der Plattlinger Isarwelle. Über eine Woche hatten die Emspaddler zusammen mit anderen Sportlern der deutschen Freestyle Szene bei gutem Wetter trainiert und dazu gelernt, bevor es galt das Gelernte im Wettkampf umzusetzen. Beim Kanu Freestyle geht es darum, mit kurzen Booten in einer Welle Tricks in verschiedenen Schwierigkeitsgraden auszuführen. Im Vorlauf zeigte Nele zwei Spins, 360 Grad Drehungen und einen Air Loop, einen Überschlag, bei dem das Boot und Paddler das Wasser für einen Moment komplett verlassen.

Nele setzt zum Air Loop an.
Auch Mads drückt den roten Shooting Star tief in den Schaum, um in die richtige Absprungposition zu kommen.

Mads Barwich fuhr ebenfalls eine Kombination aus Spins und Shuvits, 180 Grad Drehungen und einem Loop. Trotz einer soliden Leistung im Vorlauf musste sich der 11-jährige den meist weitaus älteren Junioren bis 18 Jahren geschlagen geben und belegte Platz 14. Damit verpasste er das Halbfinale der 10 besten Junioren, war aber bester Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen.

Seine Schwester jedoch durfte mit 130 Punkten aus den beiden Vorläufen weiter von einem Platz im Nationalteam und der Teilnahme an der Weltmeisterschaft träumen.

Konzentrationsphase vor dem Rennen – Die Spannung steigt.

Das Finale entpuppte sich als Kopf an Kopf Rennen und bescherte der Wiedenbrückerin letztlich den dritten Platz, was die sichere Teilnahme an der Weltmeisterschaft bedeutete.

Sie musste sich nur ihrer Teamkollegin Anica Schacher von den Ulmer Paddlern und der erst 13-jährigen Pforzheimerin Ida Wellensiek geschlagen geben. Da Ida jedoch noch zu jung für die Teilnahme an der WM ist, werden nun Anica Schacher aus Ulm, Nele Barwich aus Wiedenbrück und Merle Hauser aus Pfalz die Reise nach Spanien antreten.

Deutschlands Juniorinnen Team für die Kanufreestyle-Weltmeisterschaften 2019 im spanischen Sort: v.l. Annica Schacher (Ulmer Paddler), Nele Barwich (Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda), Merle Hauser (KSR Südwest)

Die drei Juniorinnen qualifizierten sich jeweils mit 173,33, 110 und 106,67 Punkten im besten Lauf des Finales für das deutsche Nationalteam der weiblichen Juniorinnen.

https://www.kanu-freestyle.info/nationalteam/

Nun laufen die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft auf Hochtouren. Diverse Formalitäten, die Beschaffung der Teamkleidung und die Anmeldung bei der internationalen Antidopingbehörde WADA sowie die Finanzierung muss von zu Hause geklärt werden. Da die Beurlaubung von der Schule bereits vorliegt, kann es schon Ende Mai zum ersten Trainingslager mit dem Nationalteam in der Welle in Sort gehen. Vom 29.06. bis zum 06.07.2019 findet dann die Weltmeisterschaft statt. Zusätzlich gibt es ein Nationentraining in der Woche vor dem Wettkampf. Am 02.07.2019 startet dann Neles WM-Auftritt auf dem Noguera Pallaresa. Natürlich wird vorher auch zu Hause auf der Ems und in der näheren Umgebung, zum Beispiel auf der Ruhrwelle in Neheim, in Lippstadt und Hohenlimburg für das bevorstehende Sommererlebnis in Spanien trainiert, um sich mit den besten jungen Kanutinnen der Welt zu messen.

Weitere Infos unter:

https://www.canoeicf.com/canoe-freestyle-world-championships/sort-2019

Fotos: Rüdiger Hauser und Stefan Barwich

Text: Nele und Stefan Barwich