Wir fahren den Sportbetrieb im KCWD langsam wieder hoch

Liebe Vereinsmitglieder des Kanu-Clubs Wiedenbrück-Rheda,


noch immer hat das Coronavirus starken Einfluss auf unser aller Leben!

Doch mittlerweile gibt es im Sportbereich einige Lockerungen. So sehen wir uns in der Lage den regulären Trainingsbetrieb auf der Ems und im Freibad für alle Vereinsmitglieder wieder aufzunehmen. Die Beschränkung auf feste Gruppen entfällt, die Dokumentation der Teilnehmer bleibt.

Die Zusatztermine für Kinder und Erwachsene am Mittwoch werden erfreulicherweise vorerst bestehen bleiben (bei Fragen hierzu wendet Euch bitte direkt an Jürgen und David). Auch diese Termine können von allen Vereinsmitgliedern frei besucht werden.


Achtet bitte bei der Bootsausgabe auf die Abstandsregeln ! Die feste Zuteilung von benötigtem Vereinsmaterial bleibt vorerst bestehen. Die Umkleiden dürfen leider auch noch nicht genutzt werden.

Auch unser geliebter Klönabend kann donnerstags noch nicht stattfinden wegen der geltenden Coronaregeln und aufgrund eines Wasserschadens nach dem Starkregen am letzten Sonntag. Im Moment steht ein Bautrockner im Bootshaus, um die Feuchtigkeit zu beseitigen. Hierzu halten wir Euch auf dem laufenden, wenn wir selbst mehr wissen.

Trotz Corona kann in kleinen Gruppen sowohl im nicht-wassersportlichen Bereich als auch beim Paddeln wieder etwas gemeinsam unternommen werden.

Solche Aktivitäten sind explizit gewünscht, um das Vereinsleben wieder in Schwung zu bringen.


Wenn ihr z.B. eine Radtour oder ein “Bootshaus im Garten – Klönabend” macht, bietet dieses doch in der Gruppe an. Setzt ein Teilnehmerlimit, welche Gruppengröße für Euch OK ist und wer sich zuerst meldet, ist dabei.

Bei allen Aktivitäten beachtet bitte die allgemeingueltige Coronaschutzverordnung !

DieTrainingsregeln vom 12.05.2020 bleiben mit Ausnahme der o.a. Lockerungen in Kraft.


Haltet unser Vereinsleben in diesen schwierigen Zeiten aufrecht.

Für Euer Engagement bedanken sich

Stefan und Rainer

Fotos: Mads

Wildalpen – Traumwildwasser in der Steiermark

Vor dem Wildwasserspass musste zunächst der Coronatest bestanden werden:
Negativ ist positiv !

Nach dem 2. Corona Lockdown im Kreis Gütersloh konnten mehrere Familien vom KCWD doch noch ein paar schöne Tage in Wildalpen verbringen und auf der steirischen Salza, dem Hinterwildalpen- und dem Laussabach sowie der Enns paddeln. Nachfolgend ein paar Impressionen aus Steiermark und vorallem von einem der letzten naturbelassenen Flüssen der Alpen – der steirischen Salza.

Klares Wasser, tiefe Schluchten – Traumwildwasser
Der Klausgraben
Tiefe Schlucht mit leichtem Wildwasser

Der hohe Wasserstand verursacht strahlende Gesichter trotz Regen und Nebel.
Start in die Salzaschlucht in Fachwerk an der Lassingmündung
Der Hinterwildalpenbach mit seinen unzähligen Stufen wurde auch mehrmals”beflogen”.
Wuchtiges Wasser am Ende des Gesäuseeingangs auf der Ems
Auf der Salza zwischen Wildalpen und Palfau
Training für den Paddelwurf beim Lippstädter Kanusprint
Am Sprungfelsen am Palfauer Wasserloch kam natürlich keiner vorbei.
Auch die Campingplatz-Walze galt es zu bezwingen.
Nicht zu vergessen die Helliwelli am Naturfreunde Camp.
Ein Loop folgt dem nächsten.
Unsere Youngsters …
Taktikbesprechung und …
los geht`s !
Der Laussafall
Notfalls geht es auch ohne Boot.
Schließlich wurde das Geheimnis der Gams hoch über Wildalpen gelöst, die uns schon vor mehr als 30 Jahren irritiert hatte.
Durch die große Schlucht
Am letzten Tag kam das Hochwasser zurück.

Text: Stefan

Fotos: Carolin, Maximilian, Rüdiger, Tanja und Stefan

DM Kanufreestyle 2020 – Nele und Mads auf Platz 3

Am 26.07.2020 fand die deutsche Meisterschaft im Kanufreestyle in Plattling statt.

Deutsche Meisterschaft im Kanufreestyle am 26.07.2020 in Plattling auf der Isarwelle

Ursprünglich sollte die WM im Mai in Plattling stattfinden, doch durch den Corona-Lockdown mußte die Veranstaltung leider zunächst abgesagt werden. Nach zwischenzeitlicher Verlegung nach Günzburg, fand die DM dann doch in Plattling statt. Der durch den Schlachthof Tönnies verursachte Lockdown im Kreis Gütersloh mit entsprechenden Reisebeschränkungen ließ jedoch auch diesen Termin für die Wiedenbrücker Kanuten zunächst in weite Ferne rücken. An Training vor Ort und Gewöhnung an die Welle im Vorfeld war für die Sportler vom KCWD leider gar nicht zu denken. Zusätzlich lag der neue Termin mitten in den NRW-Ferien. So konnten in diesem Jahr nur Nele und Mads Barwich vom Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V. an der DM teilnehmen. Hier hätte man sich aus Sicht der nordrhein-westfälischen Sportler sicher eine andere Terminauswahl gewünscht.

Der 12-jährige Mads startete bei den männlichen Schülern U14.
Die 17-jährige Nele ging bei den weiblichen Juniorinnen U18 ins Rennen.

Die Schüler-Cup Veranstaltungen für die jüngsten Sportler, wo der KCWD im letzten Jahr noch mit 5-6 Sportlern am Start war, mußten bisher leider aufgrund der Corona-Situation ganz ausfallen. Unsere jüngsten Sportler fiebern nun dem NRW-Cup in Hohenlimburg am 12.09.2020 entgegen.

Aus dem Wildwasserurlaub in Wildalpen angereist, mußte eine kurze Trainingseinheit am Freitag Abend für Mads und seine Schwester Nele reichen, um sich am Samstag der Konkurrenz vorwiegend aus dem Süden der Republik zu stellen, die z.T. bereits einige Tage vorher zum Training angereist war. Angefeuert von Familie Greife-Benteler und ihren Eltern gaben die beiden ihr Bestes und zeigten spektakuläre Moves in der “gut eingeschenkten” Isarwelle.

Schließlich landeten Mads und Nele jeweils auf Platz 3 in ihrer Klasse.

Bei den männlichen Schülern siegte Maximilian Nickmann vor Tim Rees (links) und Mads Barwich (rechts).
Auf dem Treppchen der weiblichen Juniorinnen U18 landete das WM-Team 2019. Es gewann Merle Hauser vor Annica Schacher (links) und Nele Barwich (rechts).

Text: Stefan Barwich

Bilder: Tanja Pilgrim-Barwich