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Steg wieder instandgesetzt

Hochwasser und der Zahn der Zeit hatte dem Steg an der KCWD-Trainingsstrecke unterhalb der Antoniusbrücke arg zugesetzt. Nachdem der Steg zunächst vom Schlamm des letzten Hochwassers befreit worden war, wurde der vermutete Schaden zur Gewissheit. Einige Platten waren aufgrund von Unterspülung eingefallen , so dass eine Reparatur dringend notwendig war. Luisa koordinierte einen  “Vorort-Termin” und nach einigen Überlegungen wie die Arbeiten ausgeführt werden sollten, machten sich einige fleißige Bauarbeiter ans Werk.

Bernd organisierte Werkzeug und Baumaterial und griff auch selbst aktiv zur Kelle.

Fabian mischte Beton auf Heggens Hof und Günther übernahm den Transport an die Ems.

Werner verteilt fachmännisch den Beton und gleicht den Höhenunterschiede zwischen Bodenplatten und Holzbalken an der Stegkante aus.

 

Auch den Hunden scheint der Steg zu gefallen, leider bevor der Beton hart geworden war.

Nachdem der Wasserstand gesunken ist, wurde nun auch der untere Teil des Steges wieder befestigt.

Passend zur beginnenden Kanusaison wurde die Reparatur des Steges durchgeführt.

Text und Bilder: Stefan

Stadtputztag

Am Samstag, den 18.03.2017 hatte die Stadt Rheda-Wiedenbrück Bürger, Schulen und Vereine zum Frühjahrputz im Stadtgebiet aufgerufen. Zum 16. Mal fand der Stadtputztag statt.

Die Paddler vom Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V. reinigen bei dieser Veranstaltung traditionell sowohl die Ems zwischen der Langen Straße und dem Hallenbad sowie die Ufer und Parkanlagen rund um die Kanu-Trainingstrecke am Burgweg. Ca. 20 Kanuten, unter ihnen überwiegend Aktive aus der Kanu-Jugendgruppe hatten sich dazu, ausgerüstet mit Mülltüten, Arbeitskleidung und –handschuhen trotz Regenwetter um 9 Uhr am Bootshaus eingefunden.

Mit Mülltüten und Regenzeug reinigen die Paddler das rechte Emsufer gegenüber dem Steg.

Ein 4er-Kanu als Müllsammelsammelschiff wurde auf die Ems zu Wasser gelassen, während sich die anderen Kanuten zu Fuß daran machten, Müll am Ufer der Ems und an den Wegesrändern im Schulzentrum bis zur Ballonwiese und am Beach-Volleyballplatz zu sammeln.

Das Müllsammelschiff im Einsatz

Erschrocken zeigten sich die jungen Kanuten was alles achtlos weggeworfen wird und in der Landschaft landet. Neben Flaschen, Verpackungen und Zigarettenkippen konnten auch einige „Highlights“ geborgen werden. Eine Parkbank und ein Absperrpömpel wurden ebenso aus der Ems gefischt, wie einige Bündel Zeitungen bzw. Werbeprospekte aus den Parkanlagen entfernt.

Torge, Leon und Mads haben einen Absperrpömpel aus der Ems gefischt.

So kamen nach ca. 3h Stunden intensiven Sammelns ein ganzer Anhänger voll Müll zusammen. Dennoch hatten die Emspaddler den Eindruck, dass im Vergleich zu früheren Jahren weniger Unrat zu finden war. So konnten das Sammelgebiet auch deutlich vergrößert werden.

DIe “Beute” nach ca. 3 Stunden Müllsammeln an der Ems.
Schließlich mußte der Anhänger beladen und zum Recyclinghof gebracht werden.
Ein ganzer Anhänger voll Müll wurde gesammelt.

Saubere und naturbelassene Gewässer bilden die Basis für die „Faszination Kanu“. Aktiver Natur- und Umweltschutz sind also geradezu eine Grundvoraussetzung um Spaß und Abenteuer mit dem Kanu in der Natur zu erleben. Kanuten, deren Sport in der Natur stattfindet, sind auf eine saubere Flüsse und eine intakte Umwelt angewiesen. Der Reiz des Kanusports beruht zu weiten Teilen auf dem Naturerlebnis und auch der Entdeckung landschaftlicher Schönheit. Daher ist die Teilnahme am Stadtputztag für die Kanuten eine Herzensangelegenheit. Auch in diesem Jahr konnten sie so einen Beitrag dazu leisten, Verschmutzungen zumindest im Bereich ihrer Trainingsstrecke und rund um das Bootshaus am Burgweg zu entfernen.

Stolze Müllsammler vor ihrem Tagwerk.

 

Nachdem der Müll beim Recyclinghof abgeliefert wurde, ließen sich die Sportler vom KCWD dort die Erbsensuppe, Würstchen und Frikadellen schmecken.

Auch die “Glocke” berichtete.

Bilder und Text von Stefan