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„Was kann schöner sein“ 1956 – 2026: 70 Jahre Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda

„Was kann schöner sein“, „Seemann, wo ist deine Heimat“, „Heimat“ waren nur drei der Hits aus dem Jahr 1956 in Deutschland. Elvis Presley hatte seine ersten großen TV-Auftritte, sein Lied „Heartbreak Hotel“ war ein Hit in den USA und es gab einen Skandal um seinen Hüftschwung. Wegweisende Innovationen waren der erste Herzschrittmacher, der Sekundenkleber, der Flugschreiber (Blackbox) und der Wankelmotor. Es gab die Erstausgabe der „Bravo“.

1956 hatte man auch in Wiedenbrück und Rheda eine Vision. Beide Städte waren dato noch eigenständig und hatten jeweils einige aktive Kanuten, die noch nicht vereinsmässig organisiert waren. Dies wollte man ändern.

30.05.1956: An diesem Tag fand eine Versammlung aller Freunde des Kanusports statt. Hierbei wurde über Ziele und Aufgaben eines Clubs gesprochen sowie eine Satzung definiert. Man hat bereits ein Gebäude am Neupförtner Wall, nahe der Ems, als späteres Boots- bzw. Vereinshaus ins Auge gefasst. Es wurde über die umzulegende Miete hierfür gesprochen und Mitgliedsbeiträge festgelegt. Zum Vorsitzenden wurde Rudi Thormann (Rheda), stellvertretender Vorsitzender Alfons Monkenbusch (Wiedenbrück), Geschäftsführer Fritz Torbohm(Rheda) gewählt. Man gründete hiermit den Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V..

30.05.2026: Für den Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V. ein ganz besonderer Tag. Wir haben unseren 70. Geburtstag mit einem Jubiläumsfest gefeiert.

Für unseren 1. Vorsitzenden Rainer Peitz war es eine große Ehre dem Gründungsmitglied Fritz Torbohm zu seinem 70. Mitgliedschaftsjahr zu gratulieren. Wir sind ihm ganz besonders dankbar für seinen Einsatz in den Anfangsjahren unseres Vereins. Würdigung und Dank galt auch Gustl Leickl. Peitz gratulierte ihr zur 66-jährigen Mitgliedschaft. Zeitweise war sie 1. Vorsitzender des Kanu-Clubs. Sie waren beim Kanuslalom sehr erfolgreich und vertrat, erwähnenswerterweise, im Jahr 1965 den Kanu-Club bei der Kanuslalom-Weltmeisterschaft in Spittal, Österreich.

Unserer Einladung folgten Vertreter und Mitglieder der umliegenden Kanuvereine aus ganz OWL, Annette Ahn und Stadtsportverband, Gönner und Freunde unseres Vereins sowie zahlreiche unserer Mitglieder. Bürgermeister Theo Mettenborg, Christoph Basener (Vorsitzender unseres Kanubezirks 10) sowie Hans Feuss (1. Vorsitzender KreisSportBund) liessen es sich nicht nehmen, kurzweilige, unterhaltsame Reden zu halten und Geburtstagsglückwünsche zu überbringen. Schon beim Nachmittagsprogramm rund um das „Paddeln für jedermann“ konnten wir Thomas Hartleif (Vizepräsident des Kanu-Verband NRW eV ) begrüßen.

Der 70. Geburtstag bedeutet aber auch, dass man bei schönstem Wetter im und am Bootshaus in einer entspannten, geselligen Runde bis in die Nacht zusammen plaudert und feiert.

Das Festwochenende wurde bereits am Nachmittag eingeläutet. Unsere Aktiven hatten zum „Paddeln für jedermann“ sowie eine Vorführung unserer Freestyle-Mannschaft eingeladen. Es hat uns sehr gefreut, viele Interessierte aber auch Altbekannte, die gerne vorbeigeschaut haben, begrüssen zu können.

Es war uns eine Freude mit Euch unser Jubiläum zu feiern und schöne Stunden gehabt zu haben!

Unsere Wasserakrobaten bei der Sportlerehrung 2026 der Stadt Rheda-Wiedenbrück

Kanufahren, speziell Kanufreestyle, kann bedeuten:

Man paddelt bei schlechten Wetter auf der Ems. Man möchte seine Kondition verbessern und diverse Moves üben. Man wird kalt, das Wetter ist schlecht, der Wind pfeift, nass vom Regen, nass vom gewollten aber auch ungewollten abtauchen in das Flusswasser. Immer wieder die Moves erarbeiten. So lange bis sie funktionieren. Manchmal dauert es etwas. Das erfordert die notwendige Disziplin und Motivation nicht aufzugeben. Kanufreestyle bedeutet auch Sonntags morgens zeitig aufzustehen, Boote aufzuladen und zum üben zu den Hotspots zu fahren während “normale Menschen” erstmal noch ausschlafen. Die Hotspots zum Üben sind an der Lippe, Ruhr oder Lenne. Manche auch noch weiter entfernt. Die Hotspots für Wettbewerbe sind bundes- bzw. europaweit zu finden.

Neben dem Spass an der Sache wird das Ganze manchmal auch mit tollen Platzierungen, Urkunden und Medaillen belohnt. Unsere kleinen und grossen Freestyler waren im Jahr 2025 ziemlich sportlich und erfolgreich.

Beim deutschen Schüler Cup im Kanu-Freestyle belegte Silas Forthaus Platz 2 (Schüler U 14m), Ole Kölling Platz1 (U 12m), Bea Kölling Platz 2 (U 10w), Ede Kölling Platz 2 (U 10m)

Bei der Weltmeisterschaft im Kanu-Freestyle erzielte Nele Barwich Platz 6 Damen Squirtboot sowie den 21. Platz Rodeo Damen K1, Justin NiermeierPlatz 20 (Junioren U18 K1), Robert Fiedler Platz 4 (Masters Ü50), Stefan Barwich Platz 6 (Masters Ü50)

Bei der deutschen Meisterschaft U14, U18, Damen, Damen Squirt, Herren Masters im August 2025 erzielte Nele Barwich Platz 1 (Damen Squirt) und Platz 3 (Damen K1), Justin Niermeier Platz 1 (Junioren U18 K1), Mads Barwich Platz 2 (Junioren U18 K1), Stefan Barwich Platz 1 (Masters Ü40 K1)

Last but not least: Marla Mertgen errang Platz 1 beim StandUpPaddling Sprint sowie den Platz 2 beim SUP Board Cross, beides in Markkleeberg.

An dieser Stelle allen nochmals unseren herzlichen Glückwunsch dazu!

Herzliche Glückwünsche gab es am vergangenen Wochenende auch von unserem Bürgermeister Theo Mettenborg und dem Stadtsportverband und man honorierte das Erreichte. Im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Rheda-Wiedenbrück wurden unseren Sportlern Urkunden und Trophäen für ihre sportlichen Erfolge überreicht und gewertschätzt das einige unserer Sportler in der deutschen Nationalmannschaft aufgestellt sind. Der Sportplatz des Fussballvereins RW St.Vit bot dem Ganzen einen würdigen Rahmen in entspannter Atmosphäre.

Weihnachten mit dem KCWD

Der 4. Advent: Paddeln mit dem Weihnachtsmann. Auf der Ems von der Flammenmühle bis zum Bootshaus. Das hat Tradition – jede Menge unserer Kanutinnen und Kanuten waren dabei.
Dann im Bootshaus aufwärmen und etwas Warmes essen.
Ein fließender Übergang zur gemeinsamen Weihnachtsfeier mit vielen Vereinsmitgliedern und Freunden des Kanusports. Weihnachtsgebäck, Kaffee, Kuchen und jede Menge selbst gebackene Leckereien.
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Der Weihnachtsmann lässt es sich nicht nehmen unseren kleinen Kanuten aus dem goldenen Buch vorzulesen und mitgebrachte Süssigkeiten zu verteilen. Knecht Rupprecht liess sich entschuldigen, so dass der ein und andere grosse Kanute vom Weissbärtigem im roten Mantel die Leviten gelesen bekam – mit dem Auftrag zur Besserung bis zur nächsten Weihnachtsfeier.

Danke an Fabian, Justin, Nico, Marla und Stefan für euren langjährigen, unermüdlichen Einsatz zum Wohl unserer Jugend, Nachwuchspaddlern und Verein. Viel Spass und euch lange Freude an unseren Danke-schön-Präsenten.

Ein schöner, besinnlicher Nachmittag mit vielen tollen Gespächen wars.

Jahreshauptversammlung 2025

Sportgeist, Ehrenamt und Wiederwahlen

Ein zahlreich besuchtes Bootshaus und beste Stimmung bei unserer Jahreshauptversammlung 2025.
Dem Vorstand wurde bei der Entlastung gute Arbeit bestätigt. Alle Vorstandsmitglieder stellen sich den Wiederwahlen, die Anwesenden wählen jeweils eindeutig mehrheitlich.
Vorher berichteten jedoch die Fachwarte vom vergangenen Jahr. Viel los beim Kanu-Club:

David hat sich um die Durchführung der Ferienspiele und Nachwuchsarbeit gekümmert.
Nico berichtete vom Anfänger- und Hallenbadtraining, dem Jugendtreff sowie der Jugendversammlung, die kürzlich stattgefunden hat. Hier wurde der Jugendvorstand bestätigt.
Jürgen erwähnte die Bezirksfrühlingsfahrt, die Kanu-Rallye Köln, die Pfingstfahrt und das Paddeln mit Kleinkindern und Eltern auf der Ems. Das bronzene Wanderfahrerabzeichen des Deutschen Kanu Verbands für 500 gepaddelte Kilometer erhielten Stefan und Meinolf.
Stefan präsentierte ausführlich die Aktivitäten des KCWD, ua Zusammenarbeit mit der Fachschaft Kanu GT, der Flussführung im Bereich des ehemaligen Nadelwehrs, Bezirksfamilienwanderungen, Trainings auf der Ems, Fahrten und Teilnahme an Freestyle-Wettbewerben, Jugendfreizeiten ua in den Alpen sowie Wanderungen zu Fuß.
Bernd berichtet vom Zahlenwerk und einer ausgeglichenen Bilanz. Man bedankt sich an dieser Stelle bei allen Förderern des Kanu-Clubs.

40 Jahre Mitgliedschaft: Rainer übernahm die Ehrung bzw. Nennung von Rainhard, Waltraud, Andreas, Rainer. 25 Jahre Mitgliedschaft können Gaby und Marcel nachweisen.
Rainer bedankte mit sich mit Präsenten bei Bernd, Robert, David, Justin, Christina, Johannes und Meinolf für geleistete Dienste.

70 Jahre Kanu-Club. Im Jahr 2026 wird mit mehreren kleinen und großen Events das Jubiläum gefeiert. Jede Menge Mitglieder aller Altersklassen die sich aktiv ins Vereinsleben einbringen. Eine sportlich aktive und erfolgreiche Nachwuchsgruppe im Freestyle Bereich die immer wieder Titel von Deutschen-, Europäischen- und Weltmeisterschaften nach Rheda-Wiedenbrück holt.

Wir schauen optimistisch in eine sportliche Zukunft!