Der 4. Advent: Paddeln mit dem Weihnachtsmann. Auf der Ems von der Flammenmühle bis zum Bootshaus. Das hat Tradition – jede Menge unserer Kanutinnen und Kanuten waren dabei. Dann im Bootshaus aufwärmen und etwas Warmes essen. Ein fließender Übergang zur gemeinsamen Weihnachtsfeier mit vielen Vereinsmitgliedern und Freunden des Kanusports. Weihnachtsgebäck, Kaffee, Kuchen und jede Menge selbst gebackene Leckereien. . Der Weihnachtsmann lässt es sich nicht nehmen unseren kleinen Kanuten aus dem goldenen Buch vorzulesen und mitgebrachte Süssigkeiten zu verteilen. Knecht Rupprecht liess sich entschuldigen, so dass der ein und andere grosse Kanute vom Weissbärtigem im roten Mantel die Leviten gelesen bekam – mit dem Auftrag zur Besserung bis zur nächsten Weihnachtsfeier.
Danke an Fabian, Justin, Nico, Marla und Stefan für euren langjährigen, unermüdlichen Einsatz zum Wohl unserer Jugend, Nachwuchspaddlern und Verein. Viel Spass und euch lange Freude an unseren Danke-schön-Präsenten.
Ein schöner, besinnlicher Nachmittag mit vielen tollen Gespächen wars.
Ein zahlreich besuchtes Bootshaus und beste Stimmung bei unserer Jahreshauptversammlung 2025. Dem Vorstand wurde bei der Entlastung gute Arbeit bestätigt. Alle Vorstandsmitglieder stellen sich den Wiederwahlen, die Anwesenden wählen jeweils eindeutig mehrheitlich. Vorher berichteten jedoch die Fachwarte vom vergangenen Jahr. Viel los beim Kanu-Club:
David hat sich um die Durchführung der Ferienspiele und Nachwuchsarbeit gekümmert. Nico berichtete vom Anfänger- und Hallenbadtraining, dem Jugendtreff sowie der Jugendversammlung, die kürzlich stattgefunden hat. Hier wurde der Jugendvorstand bestätigt. Jürgen erwähnte die Bezirksfrühlingsfahrt, die Kanu-Rallye Köln, die Pfingstfahrt und das Paddeln mit Kleinkindern und Eltern auf der Ems. Das bronzene Wanderfahrerabzeichen des Deutschen Kanu Verbands für 500 gepaddelte Kilometer erhielten Stefan und Meinolf. Stefan präsentierte ausführlich die Aktivitäten des KCWD, ua Zusammenarbeit mit der Fachschaft Kanu GT, der Flussführung im Bereich des ehemaligen Nadelwehrs, Bezirksfamilienwanderungen, Trainings auf der Ems, Fahrten und Teilnahme an Freestyle-Wettbewerben, Jugendfreizeiten ua in den Alpen sowie Wanderungen zu Fuß. Bernd berichtet vom Zahlenwerk und einer ausgeglichenen Bilanz. Man bedankt sich an dieser Stelle bei allen Förderern des Kanu-Clubs.
40 Jahre Mitgliedschaft: Rainer übernahm die Ehrung bzw. Nennung von Rainhard, Waltraud, Andreas, Rainer. 25 Jahre Mitgliedschaft können Gaby und Marcel nachweisen. Rainer bedankte mit sich mit Präsenten bei Bernd, Robert, David, Justin, Christina, Johannes und Meinolf für geleistete Dienste.
70 Jahre Kanu-Club. Im Jahr 2026 wird mit mehreren kleinen und großen Events das Jubiläum gefeiert. Jede Menge Mitglieder aller Altersklassen die sich aktiv ins Vereinsleben einbringen. Eine sportlich aktive und erfolgreiche Nachwuchsgruppe im Freestyle Bereich die immer wieder Titel von Deutschen-, Europäischen- und Weltmeisterschaften nach Rheda-Wiedenbrück holt.
Wir schauen optimistisch in eine sportliche Zukunft!
Indian summer, röhrende Hirsche, Wildschweine, grosse und kleine Waldbewohner.
Unsere Kanuten suchen die Natur nicht nur auf dem Wasser, im Herbst und Winter gern auch per pedes. Der Wandersaisonauftakt führte die Aktiven in den Arnsberger Wald, wo man eine knapp 10 km lange Route durch den Wildwald Vosswinkel lief. Röhrende Hirsche bei der Brunft beobachten – ein nicht alltägliches Erlebnis bei feinstem Wanderwetter.
Weitere Wanderungen auf Routen im Teutoburger Wald, Sauerland aber auch nähere Umgebung sind in Planung.
Die Kanu-Freestyle Weltmeisterschaften wurden 2025 auf der Isar im niederbayrischen Plattling ausgetragen. Die Isarwelle ist nicht nur “der Freestyle-Spot in Deutschland”, sondern auch weltweit einer der Top-Playspots. Auch die KCWD-Freestyler zieht es immer wieder dorthin, um dort auf der Isar mit direkter Camp-Möglichkeit an der Welle zu trainieren.
Die Brücke über den Altarm der Isar ist international beflaggt.
Für das deutsche Nationalteam hatten sich 2 Emskanuten für die Weltmeisterschaften qualifiziert. Dazu kamen bei der erstmals offiziell ausgetragenen Masters-Weltmeisterschaft 2 weitere Freestyle-Routiniers von der Ems.
Die KCWD-Paddler/innen im deutschen Team für die WM 2025 in Plattling: Justin Niermeier (Junioren Kajak), Stefan Barwich (Masters Ü50), Nele Barwich (Damen Kajak und Squirtboot) und Robert Fiedler (Masters Ü50)
Nele Barwich ging im Kajak der Damen an den Start.
Justin NIermeier trat bei den männlichen Junioren an.
Die KCWD-Routiniers Stefan Barwich (links) und Robert Fiedler (rechts) nahmen an der Masters-Weltmeisterschaft Ü50 teil. In der Mitte Christoph Andrzejewski (FF Essen)
Nele Barwich paddelte zusätzlich im Squirtboot der Damen.
Das gesamte deutsche Nationalteam bei der WM 2025 in Plattling.
Der sehr regenarme Winter und das noch trockenere Frühjahr hatte bereits die Qualifikation für das deutsche Team im März und die WM-Vorbereitung erschwert. Schließlich stand auch die Weltmeisterschaft lange wegen Wassermangels „auf der Kippe“.
Das “Feature Isarwelle” – Je nach Wasserstand ging es mal flussseitig rechts oder links in die Welle.
Ergiebigere Regenfälle im Vorfeld der Weltmeisterschaft ließen aber die Pegel steigen, so dass die WM mit einer großartigen Eröffnungsfeier und einem Umzug der Athleten durch die Nibelungenstadt Plattling zur Welle in den Isarauen eröffnet werden konnte. Große Hitze und Trockenheit während der Weltmeisterschaft führten aber dazu, dass der Isarpegel dann doch wieder stark sank und die Weltmeisterschaft leider vorzeitig abgebrochen werden musste. Unter der Führung des Headjudges Charlie Brackpool (GB) gelang es aber, dass alle Boots- und Altersklassen zumindest einmal an den Start gehen konnten.
Die Ermittlung der Weltmeister/innen fand so z.T. schon nach den Vorläufen oder Viertel- bzw. Halbfinals statt. Taktisch kluge Läufe, da nicht alle üblichen High-Score Tricks möglich waren, und natürlich wie immer etwas Glück waren gefragt.
Bei den Junioren im Kajak rückte Justin Niermeier (KC Wiedenbrück-Rheda) für seinen Vereinskameraden Mads Barwich, der aufgrund einer Schulterverletzung nicht starten durfte, kurzfristig ins Team nach. Mads blieb trotz gut verheiltem Schlüsselbeinbruch nur die frustrierende Zuschauerrolle.
Für Mads (ganz rechts) blieb bei der Weltmeisterschaft aufgrund seines Schlüsselbeinbruchs leider nur die Zuschauerrolle übrig – Das hatte er sich natürlich anders vorgestellt.
Glücklicherweise war die Verletzung so gut verheilt, dass Mads noch in Plattling das Training wieder aufnehmen konnte und zumindest außerhalb des offiziellen Wettkampfs sein grosses Können unter Beweis stellen konnte.
Als Ersatz für ihn nahm der 18-jährige Wiedenbrücker Justin Niermeier kurzfristig Urlaub und zeigte, warum er die direkte Qualifikation für das Nationalteam nur um eine Haaresbreite verpasst hatte. Dem WM-Teilnehmer von 2023 und EM-Teilnehmer 2024 gelang es mit gekonnten McNastys 360 Punkte zu erpaddeln, die ihn auf Platz 20 des Juniorenfelds trugen. Weltmeister wurde der Österreicher Jonas Hermann.
Auf dem etwas undankbaren Platz 21 im Kajak der Damen landete Nele Barwich, die nun schon zu ihrer 4. Weltmeisterschaft (zusätzlich 2 EM-Teilnahmen) in Folge antrat.
“Don’t touch the stones” – Präzision war bei dem niedrigen Wasserstand beim Loopen gefragt.
Ob es wohl ein McNasty wird?
Damit verpasste sie um einen Platz den Einzug ins Viertelfinale der Top20. Weltmeisterin wurde Ottilie Robinson-Shaw aus Großbritannien.
Die Squirtbooter, die ihre Tricks unterhalb der Walze in Strömung und Kehrwasser ausführen und als Krönung ihrer Läufe möglichst lange und tief mit samt des ganzen Boots und des Körpers untertauchen, tangierte der niedrige Wasserstand weniger.
Beim Mystery Move ist Ziel, dass Paddler und Boot komplett unter Wasser tauchen.
Und weg ist Nele in den Tiefen der Isar.
Sie konnten ihre Runden ungehindert durchziehen. Nele Barwich (KC Wiedenbrück-Rheda) zog als 6. Platzierte in das Halbfinale der Top 10 ein.
Aber auch Tricks über der Wasseroberfläche sind gefragt.
Rotation mit und ohne zu Hilfenahme des Paddels bringen Punkte ein.
Hier zeigte sich, dass sich Nele, die erst 2022 bei der WM in Nottingham vom Bremer Finn Krössig zum Squirtbootfahren motiviert wurde, im weltweiten Vergleich nicht verstecken muss.
Finn Krössig (TURA Bremen) zeigt, dass er nicht nur motivieren, sondern auch selbst “verdammt gut” Squirtbootpaddeln kann.
Körperbeherrschung und auch Kraft sind gefragt.
Platz 4 bei der WM für den Bremer Finn Krössig, der auch oft mit Nele trainiert, nicht nur im Wiedenbrücker Lehrschwimmbecken.
Mit 505 Punkten im Halbfinale landete die 22-jährige Nele auf Platz 6 der Gesamtwertung.
Und immer wieder geht es abwärts zum “Mistery”
Lediglich 2 starke Britinnen mit 3-fach Weltmeisterin Ottilie Robinson-Shaw und 3 Amerikanerinnen lagen vor der Bronze-Medaillen-Gewinnerin des World-Cups 2024. Das intensive Training mit den „Norddeutschen“ aus Bremen und mit Andreas Leitmann (Platz 8 bei der WM) aus Osnabrück hat sich ausgezahlt.
Squirtboot-Team Germany v.l. Mike Lochny (TURA Bremen), Naya Daruwala (KCZ Köln), Mirco Huntemann (Bundestrainer, Bremen), Nele Barwich (KC Wiedenbrück-Rheda), Finn Krössig (TURA Bremen). Es fehlt Andreas Leitmann (WSV Osnabrück).
“Mit allen Wassern gewaschen” und ganz vorn in der Welt dabei: Mike Lochny (Platz 6), Naya Daruwala (Platz 9), Bundestrainer und “Mental Coach” Mirco Huntemeier, Nele Barwich (Platz 6) und Finn Krössig (Platz 4). Es fehlt auf dem Bild Andreas Leitmann (Platz 8).
Hat den Grundstein für die erfolgreichen deutschen “Squirtboot Youngsters” gelegt und die “Oldies” zusätzlich motiviert. Finn Krössig von TURA Bremen.
Bei der Masters-Weltmeisterschaft traten mit Robert Fiedler und Stefan Barwich gleich 2 KCWD-Routiniers in der Klasse Ü50 an. Der niedrige Wasserstand verhinderte auch bei den erfahrenen Freestylern Höchstpunktzahlen, aber nicht vordere Platzierungen der KCWD-Teilnehmer.
Robert Fiedler trainiert nicht nur die KCWD Kanu Kids, sondern ist auch selbst gut und mit Freude in der Welle unterwegs.
Robert Fiedler paddelte bei den über 50-jährigen auf Platz 4,
Robert sucht das “Set up” im Schaumberg.
Bei Hitze und Sonnenschein in Plattling Stefan, Nele und Canoe Dog “Burton”
Stefan Barwich auf Platz 6. Weltmeister wurde der Japaner Yagi Tatsuya.
“Trikot Tausch”: Weltmeister Ü50 Yagi Tatsuya und Thomas Dimke (FF Freiburg, Ü40).
Masters Party
Erfreulicherweise wurden die Wiedenbrücker-Freestyler auch von einem großen Fan-Team unterstützt. Neben zahlreichen Kanu-Freestyle Fans aus dem Westen der Republik waren auch Anja, Micha, Tanja, Dorothee, Rüdiger, Nina und Jessica eigens aus Wiedenbrück nach Plattling gereist, um ihre Familienangehörigen und Freunde zu sehen, anzufeuern und mit ihnen die Erfolge zu feiern, gemeinsamer Besuch des Volksfests in Plattling inklusive.
Canoe Dog Burton alias “Berthold” oder “Börtel” ist ebenfalls bekennender Fan des Squirtboot Teams Germany.
Partystimmung an der Isar in Schorschi Schauffs Party Location
Volksfest und Kanu-Freestyle gehören in Plattling zusammen.
Die bayrische Polizei, immer hilfsbereit und freundlich, hatte die Lage an der Isarwelle in Plattling unter Kontrolle.
Team Austria im Geparden Look “immer gut drauf” – Die Österreicher sind die Stimmungskanonen unter den Freestylern.
Team NRW bei der Kanu-Freestyle-Weltmeisterschaft in Plattling (von links): Robert Büchmann (SKC Neheim-Hüsten), Platz 41 Herren Kajak Naya Daruwala (KCZ Köln), Platz 14 Kajak, Platz 9 Squirtboot & Platz 8 Canadier Damen Justin Niermeier (KC Wiedenbrück-Rheda e.V.), Platz 20 Kajak Junioren Christoph Andrzejewski (Faltboot-Fahrer Essen), Platz 7 Masters Ü50 Stefan Barwich (KC Wiedenbrück-Rheda e.V.), Platz 6 Masters Ü50 Nele Barwich (KC Wiedenbrück-Rheda e.V.), Platz 21 Kajak, Platz 6 Squirtboot Damen Robert Fiedler (KC Wiedenbrück-Rheda e.V.), Platz 4 Masters Ü50
Erfolgreiches deutsches Team bei der WM: Anne Sommerauer Weltmeisterin Ü40, Anica Schacher (Vizeweltmeisterin Damen Canadier), Helmut Wolff (Vizeweltmeister Ü60), Tim Rees (Vizeweltmeister Herren), Andrea Hacker (Vizeweltmeisterin Ü50), Jutta Kaiser (Weltmeisterin Ü50).