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Manni und der Berg rufen zur Hüttenwanderung durch die hohen Tauern

Wie jedes Jahr im Herbst schnüren die Kanuten die Wanderstiefel und unternehmen eine Wanderung von Hütte zu Hütte in den Alpen. Aber dieses mal ging es schon Ende August los und wir hatten vor dem Wandern noch eine Spezialaufgabe zu lösen:

Wir halfen bei der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2015 in Zell am See als Security Team beim Schwimmwettbewerb. Die örtlichen Organisatoren benötigten noch einige Kanuten, die die Triathleten auf ihrer 1,9 km langen Schwimmstrecke durch den Zeller See auf Kurs hielten und sicherten. Dazu hatten sie unseren Bergführer Manni Fritsche, der vor seiner Auswanderung nach Österreich jahrelang 1. Vorsitzender im Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda war, um Hilfe gebeten. Da er genau an diesem Wochenende mit uns zur Hüttenwanderung aufbrechen wollte, war es uns selbstverständlich eine Ehre zum Gelingen dieser Veranstaltung und zur Sicherheit der Triathleten beizutragen.

Also begann unsere Reise am Freitag Abend etwas früher und wir starteten mit dem Auto in Richtung Süden. Um 4:30 Uhr kamen wir in Bruck an und wurden mit einem Frühstück in Mannis Wohnwagen begrüßt. Noch im Dunklen ging es per Fahrrad zum Zeller See, wo die Triathlon-Organisatoren bereits mit den Kanus auf uns warteten. Langsam ging die Sonne über dem Zeller See auf.

Im Morgengrauen versammelte sich Triathleten, Betreuer und Zuschauer am See.
Im Morgengrauen versammelte sich Triathleten, Betreuer und Zuschauer am See.
Morgens um 5:30 geht die Sonne über dem Zeller See auf.
Morgens um 5:30 geht die Sonne über dem Zeller See auf.
Mit den ersten Sonnenstrahlen nahmen wir unsere Positionen auf dem See ein.
Mit den ersten Sonnenstrahlen nahmen wir unsere Positionen auf dem See ein.
Auf die Triathleten wartete nun die 90 km lange Radstrecke und der 21,1 km lange Halbmarathon auf uns warteten die hohen Tauern.
Auf die Triathleten wartete nun die 90 km lange Radstrecke und der 21,1 km lange Halbmarathon- Auf uns warteten die hohen Tauern.
Nachdem alle Schwimmer sicher ins Ziel gekommen sind, ging's für uns in die Berge.
Nachdem alle Schwimmer sicher ins Ziel gekommen sind, ruft der Berg !

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen >35°C starteten wir in Fusch an der Großglockner-Straße unsere Tour.

Unsere diesjährige Seilschaft: Reinhard, Rita, Dirk, Stefan, Günter, Manni und Dirk sowie Fotograf Meinolf
Unsere diesjährige Seilschaft: Reinhard, Rita, Dirk, Stefan, Rainer, Manni, Meinolf und Christian sowie Fotograf Günter

Über die Hirzbachalm stiegen wir zur Gleiwitzer Hütte auf.

Nach dem ersten Anstieg aus dem Fuscher Tal folgte die Hirzbachalm.
Nach dem ersten Anstieg aus dem Fuscher Tal folgte die Hirzbachalm …
Zeit für eine erste Pause ...
… Zeit für eine erste Pause mit Blick in die hohen Tauern mit dem hohen Tenn.
Wo ein Alm ist, sind auch Kühe.
Wo ein Alm ist, sind auch Kühe.
Nach der Pause folgt der steile Anstieg.
Nach der Pause folgt der steile Anstieg.

Während des steilen Anstiegs faszinieren uns immer wieder grandiose Ausblicke.

Immer wieder faszinieren uns grandiose Ausblicke.

Hoch am Berg liegt unser erstes Etappenziel - die Gleiwitzer Hütte.
Hoch am Berg liegt unser erstes Etappenziel – die Gleiwitzer Hütte
Jetzt liegt sie schon fast vor uns.
Jetzt liegt sie schon zum Greifen Nahe vor uns.
Die Gleiwitzer Hütte liegt in 2176 Meter Höhe oberhalb von Fusch.
Die Gleiwitzer Hütte liegt in 2176 Meter Höhe oberhalb von Fusch.
Müde und geschafft werden wir mit einem "Feierabend-Bier" vor der Hütte empfangen.
Müde und geschafft werden wir mit einem “Feierabend-Bier” vor der Hütte empfangen.
Der Blick geht hinab ins Tal, wo wir heute Morgen gestartet sind.
Der Blick geht hinab ins Tal, wo wir heute Morgen gestartet sind.
Chillen auf dem Liegestuhl unter der Abendsonne ist angesagt.
Chillen auf dem Liegestuhl unter der Abendsonne ist angesagt.
Die Sonne geht im Westen über dem Kitzsteinhorn unter.
Die Sonne geht im Westen über dem Kitzsteinhorn unter. Seit mehr als 40 Stunden sind wir jetzt wach.
Nach einem deftigen Abendessen werden nochmal alle Kräfte für einen zünftigen Hüttenabend mobilisiert, bevor es ins Schlaflager im Spitzboden der Hütte geht.
Nach einem deftigen Abendessen werden nochmal alle Kräfte für einen zünftigen Hüttenabend mobilisiert, bevor es ins Schlaflager im Spitzboden der Hütte geht.

Noch im Dunklen starten Rainer und Manni ihren Weg zurück zum Zeller See. Hier sollen sie auch am Sonntag, beim eigentlichen Triathlon-WM-Lauf mit dem Kanu für Sicherheit sorgen. Sie werden später wieder zu uns stoßen – dazu später mehr.

Am Morgen erwartet uns wieder ein strahlend blauer Himmel für unsere nächste Etappe.
Am Morgen erwartet uns wieder ein strahlend blauer Himmel für unsere nächste Etappe.

Wir andere starten unsere Tour am Morgen in Richtung der Kapruner Gletscherbahn.

Der Blick geht zum hohen Tenn und Weg am nächsten Morgen in Richtung Kaprun.
Der Blick geht zum hohen Tenn und Weg am nächsten Morgen in Richtung Kaprun.

Die Route über den hohen Tenn ersparen wir uns – vielleicht beim nächsten mal. Unser Weg führt uns zur 2376 Meter hohen Brandlscharte.

Viele Wege gibt es auf der Brandlscharte - unser Weg geht steil bergab in Richtung Kaprun.
Viele Wege gibt es auf der Brandlscharte – unser Weg führt steil bergab in Richtung Kaprun.

Von der Brandlscharte besteigen einige von uns noch den 2511 Meter hohen Rettenzink.

Vor dem Gipfelkreuz auf dem Rettenzink:
Vor dem Gipfelkreuz auf dem Rettenzink: Dirk, Günter und Stefan

Bis auf 911 Meter zur Kapruner Gletscherbahn steigen wir nun hinab. Die angenehme Kühle auf 2500 Metern Höhe weicht immer mehr brütender Hitze im Tal. Schweiß fließt und die Füsse schmerzen, der Rucksack wird immer schwerer – eine echte Plackerei. Ausgelaugt kommen wir unten an und stellen fest, daß aufgrund der Triathlon-Weltmeisterschaft die Busse nicht mehr bis zur Seilbahnstation hochkommen. So scheint unser Plan, mit dem Bus bis zum Kesselfallhaus, von dort mit dem Schrägaufzug bis zum Stausee Wasserfallboden hinauf zu fahren und von dort zu Fuß oder auch mit dem Bus zur Fürthermoar Alm zu gelangen, in der Nachmittagssonne zu zerschmelzen. Plan B, C und D werden geschmiedet und verworfen.

Doch dann kommt ein Bus aus der Gegenrichtung. Der Fahrer verspricht uns, wieder zu kommen und uns zum Schrägaufzug zu fahren. Und nicht nur das, er informiert auch seine Kollegen vom Anschlußbus, daß sie uns noch vom Kesselfallhaus zum Schrägaufzug fahren. Der Aufzugchauffeur verschiebt seinen Feierabend und fährt uns die fast 1000 Höhenmeter bis zum Wasserfallboden. Dort wartet bereits der nächste Bus, um uns zur Fürthermoar Alm zu bringen. War die Wandererlaune zunächst noch auf dem Tiefpunkt, freuen wir uns nun Meter für Meter unserem Ziel näher zu kommen. In der Hektik vergessen wir Kontakt mit unseren Wanderkameraden Rainer und Manni aufzunehmen. Sie sind nach ihrem Einsatz auf dem Zeller See mit dem Fahrrad in Richtung Kaprun aufgebrochen, haben die Bikes am Kesselfallhaus abgestellt und sind zu Fuß in Richtung Wasserfallboden unterwegs. Dort warten Sie auf uns. Doch in der Hektik haben wir nur noch einen Tunnelblick vom Schrägaufzug in den nächsten Bus. Als dieser losfährt, entdecken wir die beiden auf einer Bank am Wasserfallboden, doch den Bus können wir nicht mehr stoppen, d.h. die beiden müssen die letzten Kilometer bis zur Fürthermoar Alm laufen.

Auf der Fürthermoar Alm werden wir herzlich begrüßt.
Auf der Fürthermoar Alm werden wir herzlich begrüßt.
Eine gemütliche Stube erwartet uns.
Eine gemütliche Stube erwartet uns.

Aufgrund des doch recht heftigen 2. Wandertages beschließen wir am 3. Tag nicht wie geplant zur Rudolfshütte weiter zu gehen. Der Hüttenwirt empfiehlt uns eine Tagestour auf den 3066 Meter hohen großen Grießkogel zu unternehmen. So kann jeder soweit gehen, wie er möchte und die Kräfte es zulassen. Die schweren Rucksäcke bleiben im Tal.

Aufstieg vom kleinen zum großen Griekogel ...
Aufstieg vom kleinen zum großen Griekogel …

 

... und in Richtung Norden zum Kitzsteinhorn ...
…im Norden zum Kitzsteinhorn ..
... der Blick fällt in Richtung Großglockner ...
… der Blick fällt in Richtung Großglockner …
... dann muß gekletter werden ...
… Manni muß klettern auf dem Weg zum Gipfel …
... der Großglockner rückt näher ...
… der Großglockner rückt näher …
... Dirk genießt den Blick vom Gipfel.
… Dirk genießt den Blick vom Gipfel.

Der große Grießkogel ist bestiegen. Das Bergpanorama begeistert uns.  Blasen an den Füssen verheilen, Muskelkater vergeht und Schlaf kann man nachholen, aber das Bergpanorama und die Kameradschaft bei unseren Touren bleibt. Dies ist es, was uns antreibt, jedes Jahr wieder eine solche Tour zu unternehmen.

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Im Tal liegt der Moserboden-Stausee mit seinem grünen Gletscherwasser.
Im Tal liegen die Stauseen Wasserfallboden und Moserboden mit grünem Gletscherwasser.
Den Abstieg erleichtern wir uns mit einem kühlen Bad in einem Bergsee auf über 2500 Metern Höhe.
Den Abstieg erleichtern wir uns mit einem kühlen Bad in einem Bergsee auf über 2500 Metern Höhe.
Eine Abkühlung macht die müden Knochen wieder munter.
Eine Abkühlung macht die müden Knochen wieder munter.
Am 4. Tag unternehmen wir noch eine Tour entlang des Stausees Moserboden-
Am 4. Tag unternehmen wir noch eine Tour entlang des Moserboden Stausees.
Murmeltiere verabschieden uns von der Fürthermoar Alm.
Murmeltiere verabschieden uns von der Fürthermoar Alm.
Unsere Gruppe an der Bushaltestelle.
Unsere Gruppe an der Bushaltestelle : Dirk, Rainer, Rita, Günter, Manni, Stefan, Meinolf, Christian und Reinhard

Reibungslos verläuft unsere Rückreise: Bus, Schrägaufzug, Bus, diesmal ist Zeit für einen Cappuccino im Kesselfallhaus. Manni und Rainer sausen mit den Räder in Tal nach Bruck und holen die Autos. Ab auf die Autobahn und am Abend sind wir müde und erschöpft, aber voller neuer Eindrücke aus den Bergen zurück im ostwestfälischen Flachland.

Wenn im nächsten Jahr der Berg (und/oder Manni) wieder ruft, kommen wir wieder.

 

Fotos: Dirk, Günter, Stefan

Text: Stefan

 

 

Von Wiedenbrück zur Nordsee

Warum die Ems nicht einfach mal ein bisschen weiter als beim Dienstagstraining paddeln? Plan entschlossen beschlossen und auch mangelnde Wanderfahrerfahrung mit das-wird-schon-gut-gehen aufzuwiegen.
Ein paar Seiten aus dem 20 Jahre alten DKV Gewässerführer und einer Karte kopiert, Wanderboot, Paddel, Trockensäcke und Bootswagen (“Brauch ich den wirklich?”) ausgeliehen.
Die Frage in der runden Klammer klärt sich dann gleich auf dem Weg vom Bootshaus zum Steg. Unendlich dankbar werde ich für den Bootswagen anschließend bei der Doppelumtrage in der Doppelstadt.

Dem DKV Führer merkt man auf den folgenden Kilometern sein Alter an. Wo früher sich hinter Rheda noch am schnurrgeraden Bachbett Wehr an Wehr reihte, hat man inzwischen dem Fluss wieder beim Mäandern geholfen und die Wehre durch Steinschüttungen ersetzt. Freie Fahrt! Für Fische und Kanufahrer.
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In den Steinschüttungen merke ich das Verwöhnt sein vom Cagdeck fahren. Das gewohnt nur schnelle Überwerfen der Paddelklamotten rächt sich und ich bin gleich mal nass. Das das trocknen auf Wanderfahrt nicht sonderlich gut funktioniert, habe ich, spätestens nach ner Woche, auch verstanden: Die Klamotten sind immer noch feucht!
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In Warendorf am zweiten Tag beim Trinkwasser auffüllen bleibt mein Blick auf der Radaufhängung des aufs Boot gebundenen Bootswagens hängen. Wo zum Teufel ist der Splint des linken Rads? Ich fluche eine ganze Weile in bester Seemannsmanier vor mich hin. Gerade hab ich das Ding zu schätzen gelernt und schon darf ich das Boot (natürlich samt Bootswagen!) jedes Mal auf der Schulter tragen.
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Ist im Oktober definitiv eine Tour für Langschläfer: Sonnenaufgang um sieben, Sonnenuntergang um kurz nach fünf.

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Der Herbst macht seinen Job. Alles schön Bunt!

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Die Tage vergehen und die Ems wird immer breiter. Mein Popo aber auch.
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Jeden Tag so um die 30 km. Und an was man alles vorbeipaddelt! Zugvögeln die in den Süden ziehen, Fischen die an Angeln zappeln, Kähnen die auf Häfen zusteuern, und und und…
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Gerade die Altarme der Ems sind wunderschön und bieten jede Menge tolle “freie” Zeltplätze.
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Das Wehr Herbrum läutet irgendwann den letzten Teil der Reise ein. Ab hier freie Fahrt bis Australien. Aber auch: Gezeiten!
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Ein paar einheimische Paddler haben mich vor den Tidenströmungen gewarnt. Sie sind erst beruhigt als ich sage, dass ich Plastikboot fahre und auch schon mal Wildwasserfahren war.
Ich kann aber die versprochenen mannsgroßen, faltbootfressenden Strudel anschließend nicht finden. Auch nicht bei genauerem Hinsehen.
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Am letzten Tag sitze ich bis Mittag bei Nebel vorm Deich, warte ab bis der Fluss wieder in die richtige Richtung fließt und ich bis in den Hafen von Emden mitschwimmen kann.
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In Emden werde ich von einer erfahrenen Wanderpaddlerin willkommen geheißen und zuerst einmal für den aufs Deck gebundenen Helm ausgelacht. Im Gespräch wird mir klar: Was für den Bodybuilder der Bizepsumfang ist, ist für den ambitionierten Wanderfahrer wohl das Fahrtenbuch und die zurückgelegten km im Jahr. Ich habe das Gefühl meine auf Nachfrage angegebenen 300 verwirren mein Gegenüber eher als es zu beeindrucken.

Danke übrigens an Sascha, Jürgen & David. Eure Leihgaben habens um einiges komfortabler gemacht!

Vatertag mit Roger-Tours

Vom 14.05.2015 bis 17.05.2015 hat Roger, eine Wanderfahrt organisiert. Dieses Mal ging es an Oker und Aller.

Los ging´s

Am Donnerstag starteten wir in Groß Schwülper auf der Oker.

mit Roger als Reiseleiter!

Mittags wurde standesgemäß am Ufer gerastet und nach kleineren Hindernissen kamen wir am ersten Übernachtungsplatz in Seershausen (Biwakplatz) an.

Nach einer kurzen Pause

mit kleinen Hindernissen

Unser erstes Nachtlager

Hier haben wir nach alter Kanuten Sitte 🙂 den Abend bei Grillfleisch und Lagerfeuer ausklingen lassen. Wir konnten dabei feststellen, dass sich eine Grillschale auch super als Feuerschale nutzen lässt.

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Am Freitag wurde auf der Oker bis Münden weitergepaddelt und danach die Aller bis Schwachhausen.

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Verdiente Mittagspause

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Wieder unterwegs nach Schwachhausen.

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Die nächste Übernachtung auf einem Campingplatz mit Lagerfeuer und Spaziergang zum Abendessen. Es gab Fischbuffet und „Langelinger Warteteller“.

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Abenteuerlicher Einstieg am nächsten Morgen.

Ungewöhnlicher Einstieg

Am Samstag erreichten wir dann unser Hauptziel den Celler Kanuverein.

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Sonntags wurde noch eine kurze Tour durch Celle auf der Aller gemacht und dann ging es auch schon wieder nach Hause.

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Die Tour wird uns, wie alle Wanderfahrten mit „Roger Tours“, in schöner Erinnerung bleiben. Wir sind schon gespannt, wohin die Reise nächstes Jahr wohl gehen wird.

Text und Bilder: Elke und Mathias

Kanu Kids auf der Weser

Am Freitag, den 21.08.2015 starten wir zu unserem diesjährigen Kanu Kids Wochenende auf der Weser. Den Anhänger mit Booten und Gepäck hatten wir bereits am Donnerstag gepackt, so machen wir uns dann Freitag nach Feierabend zeitig auf nach Bad Karlshafen, um auf dem dortigen Campingplatz unsere Zelte aufzubauen. Nach getaner Arbeit starten wir noch zu einer abendlichen Kanufahrt auf der Weser von der Fähre Lippoldsberg aus. Bei  Einbruch der Dunkelheit um ca. 21.30 Uhr erreichen wir nach 13 km unser Etappenziel in Bad Karlshafen, wo wir uns mit einem Barbecue stärken. Zum Fotografieren reicht die Zeit bei dieser “After Work Tour” am Abend nicht, so daß die ersten Fotos vom Ablegen in Bad Karlshafen am Samstag Morgen stammen. In der Zwischenzeit sind auch Bär, David und Nils noch zu uns gestoßen, so daß wir dann zu insgesamt 14 Kanuten das herrliche Sommerwetter auf der Weser genießen.

Die Sonne scheint über der Weser und den Schiffen ...
Die Sonne scheint über der Weser und den Schiffen …
... über der Weser und dem Burgturm
… sowie dem Burgturm in Bad Karlshafen.

So folgen wir mit unseren 7 vollbepackten Canadiern der Weser auf ihrem Lauf durch das Weserbergland in Richtung Höxter. Die schnelle Strömung und der Ehrgeiz der Kanu Kids, die z.T. das erste Mal im Zweierteam einen Canadier allein paddeln.

Bald ist es Zeit für ein zweites Frühstück.
Bald ist es Zeit für eine erste Pause …
Morgens um 11 Uhr auf der Weser !
Morgens um 11 Uhr auf der Weser !

 

David und Nils genießen Sonne und Landschaft.
David und Nils genießen Sonne und Landschaft.
Die Mädels im roten Boot
Die Mädels chillen im roten Boot.

Bald wird es Zeit die Sportart zu wechseln. Immer nur Paddeln ist bei diesem Wetter einfach zu langweilig. Eine Abkühlung muß her.

Mads geht schwimmen ...
Mads geht schwimmen …
... und rettet sich und die (Bade)-Kappe auf den Einercanadier von Bär.
… und rettet sich und die (Bade)-Kappe auf den Einercanadier von Bär.
Mann über Bord !
Mann über Bord !
Frau auch !
Frau auch !
K800_Weser 21.-23.08.2015 Lippoldsberg - Polle 075
Nele und Katharina nehmen die Verfolgung …
... ihres Canadiers auf.
… ihres Canadiers auf.

Die Kanu Kids haben nun Gelegenheit zu zeigen, daß sie den Umgang mit dem Canadier beherrschen. Schneller als gedacht geht es an Höxter vorbei. Die Chance auf ein Eis dort verpassen wir unglücklicherweise mangels geeigneter Ausstiegsstelle.

K800_Weser 21.-23.08.2015 Lippoldsberg - Polle 066
Jannes und Mads paddeln das Versorgungsschiff mit dem Proviant.

K800_Weser 21.-23.08.2015 Lippoldsberg - Polle 105

Vorbei geht es an der Fürstenberger Porzellanmanufaktur.
Vorbei geht es an der Fürstenberger Porzellanmanufaktur.
Blick in Richtung Corvey
Blick in Richtung Corvey

Schließlich wird es Zeit für einen Landgang am Anleger des Klosters Corvey.

Endlich Pause !!!
Endlich Pause !!!
Weiter geht es durch das Weserbergland an manch prachtvollen Gebäude vorbei.
Weiter geht es durch das Weserbergland an manch prachtvollen Gebäude vorbei.
Unser heutiges Etappenziel war der Campingplatz in Holzminden.
Das Etappenziel am Samstag ist der Campingplatz in Holzminden.
Hier bereitet Jürgen das Abendessen vor - es wird wieder gegrillt.
Dort bereitet Jürgen das Abendessen vor – es wird wieder gegrillt.

Nach 36 km Paddeln ist Holzminden unser Etappenziel. Dort kommen wir gegen 17.00 Uhr an.

Der Campingplatz in Holzminden ist wegen des dortigen Sommerfestes voll belegt. Aber Weiterpaddeln bis zum nächsten Campingplatz wollen wir auf keinen Fall, so finden unsere Zelte dicht gedrängt direkt an der Weser noch einen Platz. Eine gemütliche Sitzgruppe, auf der 9 Kanu Kids und 5 “ausgewachsene” Kanuten Platz haben, entschädigt uns beim Abendessen. Es folgen die klassische Nachtwanderung über den Campingplatz und mit Blick auf die Weser und die “Skyline” von Holzminden lassen wir den Abend und das Techno-Party-Schiff an uns vorbei ziehen. Am nächsten Morgen geht es weiter in Richtung Polle.

Bär paddelt unserem nächsten Ziel entgegen.
Bär paddelt unserem nächsten Ziel entgegen.
Nele und Katharina kämpfen gegen den Wind.
Nele und Katharina kämpfen gegen den Wind.

Nach ca. 2h erreichen wir trotz heftigem Gegenwind schon unser Tagesziel Polle, wo wir unsere Tour nach insgesamt etwas mehr als 60 Kilometern beenden. Eine tolle Leistung für die Kanu Kids, die selbständig Boot und Gepäck über diese Strecke bewegt haben. Sie konnten dabei ihr Paddeltempo in der Gruppe gemeinsam bestimmen. Dabei kamen sie deutlich weiter als erwartet. Zufrieden, aber müde treten wir die Heimreise an.

Martin und ...
Jannes, Ben, Martin und …

 

... Nele freuen über ein tolles Wochenende.
… Nele freuen sich über ein tolles Wochenende.

 

Text und Fotos von Stefan