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Deutscher Wildwasser Contest in Hildesheim – Nele holt den Pott an die Ems

Am 17./18.09.2016 fand der 4. Deutsche Wildwasser Contest und das Finale des deutschen Boatercross Cups in Hildesheim statt.

Mittendrin dabei waren die Paddler des Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V., die sich bereits 2 Wochen vorher mit der künstlichen Wildwasserstrecke an der Bischofsmühle vertraut gemacht hatten.

Jonathan sprintet bei den Junioren.
Jonathan sprintet bei den Junioren.
Christoph startete in der Herrenklasse.
Christoph startet in der Herrenklasse.

Zum Auftakt trugen die Kids unter 14 Jahre ihren Sprint aus.

Hier paddelte sich der 11-jährige Torge Barwich auf Platz 3, während Carla Bultschnieder in ihrem ersten Wildwasserrennen den 7. Platz belegt. Der 8-jährige Mads Barwich wurde im Finallauf leider von der wuchtigen Hildesheimer Eingangsstufe erfasst und kenterte.

Torge schießt nach dem Rampenstart und dem Sprint im Flachwasser mit viel Schwung in die Eingangsstufe. Dann gilt es sofort wiedder Fahrt aufzunehmen.
Torge schießt nach dem Rampenstart und dem Sprint im Flachwasser mit viel Schwung in die Eingangsstufe. Dann gilt es sofort wieder Fahrt aufzunehmen.

 

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Die Rutsche hinunter und dann ...
Die Rutsche hinunter und dann …
... zeigt Torge an der 4. Stufe eine spektakuläre Freestyle-Einlage.
… zeigt Torge an der 4. Stufe eine spektakuläre Freestyle-Einlage.
Carla fährt die die enge 3. Stufe an.
Carla fährt die die enge 3. Stufe an.
Mads kämpft mit der Eingangsstufe - leider beißt die Monsterwalze im Finale heftig zu.
Mads kämpft mit der Eingangsstufe – leider beißt die Monsterwalze im Finale heftig zu.
Links Mads und rechts Carla bei der Siegerehrung - natürlich mit Froschmützen wie es sich für das KCWD-Team in Hildesheim gehört.
Links Mads und rechts Carla bei der Siegerehrung – natürlich mit Froschmützen wie es sich für das KCWD-Team in Hildesheim gehört.
Torge fährt auf Platz 3 auch gegen wesentlich ältere und größere Konkurrenz.
Torge fährt auf Platz 3, gegen wesentlich ältere und größere Konkurrenz.

Weiter ging es mit den Vorläufen des Boatercross. Dies ist der Kampf Paddler gegen Paddler im Wildwasser, vergleichbar mit den Boardercross Rennen der Snowboarder bei den Olympischen Winterspielen. Es starten 4 Kajakfahrer zeitgleich über eine ca. 4 Meter hohe Startrampe in die ca. 200 Meter lange Wildwasserstrecke.

Gestartet wurde von einer ca. 4 Meter hohen Startrampe.
Gestartet wurde von einer ca. 4 Meter hohen Startrampe.
Im Viererpulk geht es nach dem Sprint in den engen Wildwasserkanal.
Im Viererpulk geht es nach dem Sprint in den engen Wildwasserkanal.
David versucht sich heran zu kämpfen und vorbei zu schieben.
David versucht sich heran zu kämpfen und vorbei zu schieben.

Die ersten Beiden jeden Rennens kommen eine Runde weiter, bis es zum Finale der letzten 4 Teilnehmer kommt. Die Wiedenbrücker Kanuten waren bereits bei den vorherigen Boatercross-Rennen auf den ebenfalls künstlichen Wildwasserstrecken in Markkleeberg bei Leipzig und in Hagen-Hohenlimburg recht erfolgreich. So hatten sie beim Endlauf in Hildesheim gute Chance, sich in der Gesamtwertung des deutschen Boatercross Cups weit vorne zu platzieren. In den Vorläufen und Zwischenläufen zeigten Daniel Grunau (männliche Junioren), Nele Barwich (weibliche Junioren), Luisa Heinen (Damen) und Stefan Barwich (Herren Ü40) bereits ihr Können und konnten in die Finals am Sonntag einziehen. In den Finals ihrer Altersklassen gingen sowohl Luisa Heinen als auch Nele und Stefan Barwich nach guten Start und geschickter Fahrweise am 1. Aufwärtstor in Führung.

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Luisa kämpft um die Pole Position.
Luisa kämpft um die Pole Position.

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Nele liegt im Mittelteil deutlich vor Sina Wartinger.
Nele liegt im Mittelteil deutlich vor Sina Wartinger.
Stefan und sein Rivale Nils Trojak kämpfen verbissen.
Stefan und sein Rivale Nils Trojak kämpfen verbissen.
Am ersten Aufwärtstor setzt sich Stefan an die Spitze.
Am ersten Aufwärtstor setzt sich Stefan an die Spitze.

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Alle 3 wurden von ihren Mitbewerbern jedoch am 2. Aufwärtstor nach der 4. Gefällstufe doch noch abgefangen.

Stefan fährt das 2. Aufwärtstor zu hoch an.
Stefan fährt das 2. Aufwärtstor zu hoch an.
Luisa driftet etwas zu weit nach links ab.
Luisa driftet etwas zu weit nach links ab.

So landete Luisa Heinen auf Platz 3, während Stefan und Nele Barwich sich jeweils den zweiten Platz beim Hildesheimer Boatercross sichern konnten. Die selbe Platzierung erreichte Daniel Grunau durch eine furiose Aufholjagd.

Ohne "Mampf kein Kampf"
Ohne “Mampf kein Kampf”
Daniel kämpft am 1. Aufwärtstor.
Daniel und Jonathan kämpfen am 1. Aufwärtstor.
Daniel treibt seinen Toro kräftig voran.
Er treibt seinen Toro kräftig voran.

Nach der 1. der 4 Gefällstufen lag er noch im Hinterfeld, konnte sich dann aber durch couragierte Fahrweise an den Aufwärtstoren doch noch auf Platz 2 vorschieben. Stefan Barwich erkämpfte sich damit in der Gesamtwertung des deutschen Boatercross Cups den Sieg in der Ü40-Klasse, während Daniel Grunau auf Platz 2 und Luisa Heinen auf Platz 3 landeten.

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Luisa freut sich mit den anderen Damen.
Luisa freut sich mit den anderen Damen.
Stefan auf de Treppchen in der Ü40-Klasse
Stefan auf dem Treppchen in der Ü40-Klasse

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Nele bei der Siegerehrung im Sprint
Nele bei der Siegerehrung im Sprint
Nele und Sina zeitgleich auf Platz 1 im Sprint.
Nele und Sina zeitgleich auf Platz 1 im Slalom.

Ebenfalls an diesem Wochenende wurde der 4. Deutsche Wildwasser Contest ausgetragen. Hier mußten die Kajakfahrer zusätzlich zum Boatercross noch jeweils ein Sprint- und ein Slalomrennen mit Vorlauf und Finale bestreiten. Außerdem konnten sie mit einem Partner im Wildwasser-Zweier zum Sprint antreten. Sämtliche Rennen wurden zusammen mit einem Altersklassen übergreifenden Punktesystem bewertet. Luisa Heinen und Nico Gottszky zeigten einen sehr flüssigen und fehlerfreien Laufen durch die Wellen und Walzen an der Bischofsmühle.

Luisa und Nico erwischen mit dem dem Topo Duo in der Mixedklasse die optimale Fahrtroute.
Luisa und Nico erwischen mit dem Topo Duo in der Mixedklasse die optimale Fahrtroute.

Sie siegten in der Mixed-Wertung. Daniel Grunau konnte sich in Sprint und Slalom auf das Siegerpodest fahren.

Daniel Grunau und Fabian Lenz auf dem Siegerpodest beim Sprint.
Daniel Grunau und Fabian Lenz auf dem Siegerpodest beim Sprint.
Daniel bei der Siegerherung im Slalom
Daniel bei der Siegerherung im Slalom

Die besten Allround-Qualitäten im Wildwasser zeigte aber Nele Barwich.

Nele und Carla paddeln als einziges Mädelteam gegen die Jungs in der Juniorenklasse.
Nele und Carla paddeln als einziges Mädelteam gegen die Jungs in der Juniorenklasse.

Nach Sieg im Slalom, jeweils 2. Platz in Boatercross und Sprint sowie dem 4. Platz mit Carla Bultschnieder im Zweier hatten sie genügend Punkte zusammen gesammelt, um den 4. Deutschen Wildwasser Contest zu gewinnen.

Malte und Nils gratulieren Nele zum überraschenden Sieg in der Gesamtwertung.
Malte und Titelverteidiger Nils gratulieren Nele zum überraschenden Sieg in der Gesamtwertung.

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Vergessen war die erste Enttäuschung über den am letzten Aufwärtstor vergebenen Sieg im Boatercross, als die überraschete 13-jährige Juniorin auf dem Siegerpodest den Pokal für die Gesamtwertung in Höhe streckte.

Stolz streckt Nele den deutschen Wildwasser Contest Pokal in die Höhe.
Stolz streckt Nele den deutschen Wildwasser Contest Pokal in die Höhe.
"Das ist meiner ... mindestens bis zum 5. Wildwasser Contest 2017"
“Das ist meiner … mindestens bis zum 5. Wildwasser Contest 2017”

Ein ereignisreiches, anstrengendes und erfolgreiches Wochenende ging für die Wiedenbrücker Kanuten zu Ende. Nach dem Gruppenfoto traten die mit Pokal, Urkunden, Medaillen und tollen Tombolagewinnen dekorierten Paddler an die heimische Ems zurück.

Das KCWD-Team beim 4. deutschen Wildwasser Contest:v.l.: Christoph Schmeing, Nele Barwich, Luisa Heinen, David Nauermann, Torge Barwich, Daniel Grunau, Mads Barwich, Stefan Barwich, Nico Gottszky, Carla Bultschnieder 2017 geht's wieder nach Hildesheim zum 5. deutschen Wildwassercontest.
Das KCWD-Team beim 4. deutschen Wildwasser Contest 2016: v.l.: Christoph Schmeing, Nele Barwich, Luisa Heinen, David Nauermann, Torge Barwich, Daniel Grunau, Mads Barwich, Stefan Barwich, Nico Gottszky, Carla Bultschnieder
2017 geht’s wieder nach Hildesheim zum 5. deutschen Wildwassercontest.

 

Fotos: Nico

Text: Stefan

 

 

Kanu Kids fahren nach Hildesheim

Hallo zusammen,

am Wochenende 3./4. September 2016 haben wir die Wildwasserstrecke an der Bischofsmühle in Hildesheim für uns gebucht.
David zeigt, wie man die Eingangsstufe an der Bischofsmühle überwindet.
David zeigt, wie man die Eingangsstufe an der Bischofsmühle überwindet.
Nico schafft auch die letzte Stufe problemlos.
Nico schafft auch die letzte Stufe problemlos.
Die Strecke ist sowohl für Anfänger (auf der Ems oder Lippe solltet ihr aber vorher etwas geübt haben) als auch für Experten geeignet.
Torge surft.
Torge surft.
Wenn man die hohe Eingangsstufe unter den Augen der erfahrenen Sicherungsposten genommen hat, folgen 4 weitere Stufen mit Kehrwasser, Surfwellen und Spielstellen.
Manchmal schnappt der Rücklauf aber auch bissig zu. Da wird der Rettungsposten ...
Manchmal schnappt der Rücklauf aber auch bissig zu. Da wird der Rettungsposten …
... schon mal nervös. Aber der Fahrer bleibt cool.
… schon mal nervös. Aber der Fahrer bleibt cool.
Auch dieses mal war der Sicherungsposten "hart am Ball".
Auch dieses mal war der Sicherungsposten “hart am Ball”.

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Auch für Wanderfahrten bietet die Innerste und die Leine Möglichkeiten für diverse Unternehmungen. Daher würden wir unsere auch über das ein oder andere Kanu Kid im fortgeschrittenen Alter freuen. Auch für Fußgänger und Sightseeing hat die Bischofsstadt Hildesheim einiges zu bieten.
Last but not least können wir für den zwei Wochen später ebenfalls dort stattfindenden Wildwasser-Contest üben –  quasi Hildesheim im Doppelpack. Auf alle Fälle wollen wir alle zusammen viel Spaß haben, paddeln, chillen, grillen und vielleicht auch Baden.
Übernachtet wird auf dem Zeltplatz am Bootshaus der KSG Hildesheim. Voraussetzung ist sicheres Paddeln auf der Ems und vollständige Wildwasserausrüstung mit Helm, Schwimmweste, Neoprenanzug und WW-Boot mit Auftriebskörpern (kann alles gestellt bzw. vorher vereinsintern ausgeliehen werden).
Abfahrt ist nach Absprache am Freitag Abend oder am Samstag Morgen.
Vorbesprechung für die Fahrt ist am Dienstag, den 23.08.2016 um 19.30 Uhr nach dem Training im Bootshaus.
Wer mitfahren möchte, meldet sich bitte möglichst bis zum 25.07.2016 bei Stefan Barwich
Text und Fotos von Stefan

KCWD-Kanu-Kids hatten viel Spass beim Limburger Mühlenrodeo

Am 25./26.06.2016 trafen sich die Kanu-Freestyle Nachwuchstalente aus 5 Bundesländern bei den offenen hessischen Meisterschaften in Limburg an der Lahn.

Zuerst gibt es eine Einweisung vom Organisator
Zuerst gibt es eine Einweisung vom Organisator.
Dann noch ein paar Tips vom erfahrenen Judge.
Dann noch ein paar Tips vom erfahrenen Judge.

Neben Sportlern im Alter zwischen 7 und 16 aus Baden-Württemberg, dem Saarland, Hessen, Rheinland-Pfalz vertraten die Geschwister Nele, Torge und Mads Barwich die nordrhein-westfälischen Farben am Mühlenwehr direkt unterhalb des Limburger Doms.

Dann noch ein Gruppenfotos bevor sich die Kids in die Fluten der Lahn stürzen.
Noch ein Gruppenfoto bevor sich die Kids in die Fluten der Lahn stürzen.
Das "Fahrerlager" am Felsen unterhalb des Limburger Doms
Die “Boliden im Fahrerlager” am Felsen unterhalb des Limburger Doms

Bei der Nachwuchsveranstaltung in Limburg wurde die international anerkannte Punkte-Skala altersgemäß angepasst, so dass auch die jüngsten Sportler punkten konnten. Eine Eskimorolle mit oder ohne Paddel wurde ebenso belohnt wie „Paddelhelikopter“, Spins (360°-Drehung), Shuvit (180°-Drehung nach rechts gefolgt von einer 180°-Drehung links).

Mads kämpft sich in die Walze am Mühlenwehr.
Mads kämpft sich in die Walze am Mühlenwehr.

Die Big-Points gab es für Hecksqirts und Enter (vertikales Aufstellen des Boots auf Spitze oder Heck).

Nele stellt den Star auf die Spitze.
Nele stellt den Star auf die Spitze.
Torge mit dem Shooting Star
Torge mit dem Shooting Star

Aufgrund strömenden Regens am Samstag führte die Lahn Hochwasser und der Pegel stieg ständig an. Beim Training am Samstag hatten sich die drei Emskanuten ihr Programm zurechtgelegt.

Ein letztes Warmfahren vor den Läufen am Sonntag, dann ging es bei strahlendem Sonnenschein in den Vorlauf.

Es wurde im Sessionformat gepaddelt, wobei alle Tricks zwischen Walze und Brücke in die Wertung eingingen. Mads versucht's von links ...
Es wurde im Sessionformat gepaddelt, wobei alle Tricks zwischen Walze und Brücke in die Wertung eingingen. Mads versucht’s von links …
... und von rechts.
… und von rechts.

Als Drittplatzierte des Vorlaufs sichert sich Nele Barwich mit nur 7 Punkten Vorsprung auf die Viertplatzierte den Platz im Finale der Mädchen unter 14 Jahren.

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Bei den Jungs unter 14 Jahren startete der erst 8-jährige Mads Barwich mit 12 Punkten Altersvorsprung und sein 11-jähriger Bruder Torge mit 6 „Alterspunkten“ in den Vorlauf gegen die z.T. bis zu 6 Jahre älteren Kanuten. Dieses Punkte-Polster galt es schnell aufzustocken. Die beiden zeigten Spins, Paddelwurf und –helikopter ebenso wie diverse Rollen.

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Die Handrolle sicherte Torge den 6. Platz im Vorlauf und damit den Platz im Finale. Mads zeigte ebenfalls einen starken Vorlauf und kämpfte sich immer wieder in die Walze und „haute einen Enter nach dem anderen heraus“. Dennoch wurde es knapp und er profitierte davon, daß der Hauptschiedsrichter entschied, daß 8 statt der ursprünglich geplanten 7 Sportler in Finale starten dürfen. So starteten alle 3 Wiedenbrücker Kanu-Kids am Sonntag Mittag in den Finalläufen. Hier steigerte sich Nele um fast 20 Punkte gegenüber dem Vorlauf und konnte ihren 3. Platz verteidigen. Torge und Mads lieferten sich einen spannenden Wettstreit, bei dem am Ende Mads knapp 3 Punkte vor seinem Bruder Torge lag, der bereinigt um die „Alterspunkte“ die höchste Punktzahl der Wiedenbrücker Kanu-Kids erzielte. Am Ende belegte die beiden Platz 7 und 8 in der Altersklasse der unter 14-jährigen Jungen.

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Von den anderen Sportlern können die 3 Wiedenbrücker Kanu-Kids noch viel lernen.
Von den anderen Sportlern können die 3 Wiedenbrücker Kanu-Kids noch viel lernen.

Bei ihrem ersten Freestyle-Event fühlten sich die jungen Wiedenbrücker Kanuten pudelwohl. Kameradschaft und gegenseitige Kennenlernen der Sportler aus dem ganzen Land gehören beim Kanu-Freestyle ebenso dazu wie gegenseitige Tips, um die Moves zu verbessern. Freestyler möchten zusammen Spaß auf dem Wasser haben. Der Limburger Kanu-Club hatte sich alle Mühe eine solch gute Atmosphäre zu schaffen. Angefangen vom gemeinsamen Abendessen und Frühstück, einem anspruchsvollen Playspot mitten in der historischen Altstadt, über selbst gehäckelte Mützen (Riders Caps) für alle Teilnehmer bis zur Siegerehrung. Im Sinne von Fairplay wurden zum Abschluß die Preise verlost, so daß jeder Teilnehmer die Chance auf den Hauptgewinn hatte.

Nele (3. v.l.) bei der Siegerehrung der Mädchen U14.
Nele (3. v.l.) bei der Siegerehrung der Mädchen U14.
Torge und Mads bei der Siegerehrung der Jungen U14.
Torge und Mads bei der Siegerehrung der Jungen U14.
Beim Mühlenrodeo in Limburg haben alle "die Kappe auf".
Beim Mühlenrodeo in Limburg haben alle “die Kappe auf”.

Ergebnisse 2. Limburger Mühlenrodeo 2016

Platz Nachname Vorname Verein Punkte Finale Punkte Vorläufe Platzierung Hessische Meisterschaft
 
männliche Jugend   U16        
1 Josef Philip KC Limburg 302 255,33 1
2 Horaczek Jasper MKV (Mainz) 201,66 119,33
3 Eggers Lars WWSC Frankfurt 157 130,66 2
4 Voelcker Philipp PG Ludwigshafen 104 82
5 Spieß Paul MKV (Mainz) 81 87,33  
Schüler   U14        
1 Bruns Joris KC Limburg 279,66 216 1
2 Dornseifer Finn SKC Gießen 248,66 228,33 2
3 Sitta Jonas KC Limburg 147,33 136,66 3
4 Raun Levin Ulmer Paddler 144,66 149,66  
5 Wernerus Paul Ulmer Paddler 115,66 78,33  
6 Stoermer Leon KSC Villingen 106,66 121,33  
7 Barwich Mads KC Wiedenbrück-Rheda e.V. 85,33 76,66  
8 Barwich Torge KC Wiedenbrück-Rheda e.V. 83 92,33  
9 Bruns Liam KC Limburg 58 4
10 Josef Jano KC Limburg 57,33 5
11 Barthel Philipp KC Limburg 56 6
12 Schütte Linus KC Limburg 55,66 7
   
   
Schülerinnen   U14        
1 Bast Valerie KSR Südwest 89,66 149  
2 Schlegel Nora KC Limburg 85,33 107,33 1
3 Barwich Nele KC Wiedenbrück-Rheda e.V. 76 58  
4 Dille Caroline SKC Gießen 73,33 50,66 2

1. Wiedenbrücker Kajak-Parcours-Challenge

Am vergangenden Wochenende fand zum allerersten Mal die Wiedenbrücker Kajak-Parcours-Challenge auf der wunderschönen Ems statt. Trotz schlechtem Wetter haben sich einige Zuschauer aufgemacht um den ca. 80 Paddlern zuzuschauen und diese anzufeuern. Neben zahlreichen Wiedenbrückern sind auch Athleten aus Gütersloh, Münster, Bünde, Mehlem, Mülheim und sogar aus München angereist, um an diesem besonderen Spektakel teilzunehmen. Ebenfalls war Herr Klose mit dem größten Teil der Kanu-AG von der Realschule am Start, ebenso wie zwei Starter der Kanu-AG des Ratsgymnasiums. Für das nächsten Mal würden wir uns noch eine regere Beteiligung der Rats-Kanu-AG wünschen.

K800_1.1Munteres Treiben auf dem Bootssteg des KCWD an der idyllisch dahinfließenden Ems.

K800_1.2Wenn es regnet muss man eben mal zusammenrücken, gut dass die Jurte viel Platz zum Unterstellen bietet.

K800_2Zuerst mussten die Starter ihre Boote auf das Startpodest hieven.

K800_3Danach ging es die Rollenrutsche hinunter, wobei eine Lichtschranke ausgelöst wurde, die dazu da war, die Zeit haargenau stoppen zu können.

K800_4Auch die meisten jüngeren Teilnehmer wagten den schwungvollen Ritt ins kühle Nass. Die jüngste Teilnehmerin ist gerade einmal fünf Jahre alt.

K800_5Bei soviel Schwung kann man schon einmal kurzzeitig abtauchen.

K800_6Nach der Wende an einer Boje kam auch schon das erste und für die meisten Akteure entscheidenste Hindernis. An einem Surfbrett musste angehalten, ausgestiegen und auf der anderen Seite wieder eingestiegen werden. Dabei gab es die unterschiedlichsten Techniken, wobei die von Stefan Barwich mit Abstand am schnellsten war, der einfach vom Surfbrett ins Boot sprang. Aus dieser genialen Technik resultiert auch die Bestzeit von 1 Minute und 25 Sekunden.

K800_7Nach dem Surfbrett war ein Traktorreifen in die Ems gehängt, den es zu durchpaddeln galt.

K800_8Kurz darauf der Paddelwurf über eine alte Gardienenstange, mit anschließender Wende um eine zweite Boje.

K800_9Ein großer Fang! Das Netz hat einige “dicke” Fische gefangen und einige Paddler wertvolle Sekunden gekostet.

K800_10Nach dem Netz und dem Schlussspurt musste nurnoch der Buzzer am Steg betätigt werden, dadurch wurde dann die Zeit gestoppt.

K800_11Den jüngeren Teilnehmern half Luisa, ihre schweren Boote über das Surfbrett zu ziehen.

K800_12Das dynamische Kommentatorenduo sorgte für die ein oder andere Info zu den Startern und unterhielt das Publikum stets mit amüsanten Sprüchen.

K800_13Ebenfalls unverzichtbar waren die Männer von der Technik, die sich unter der Anhängerplane im Trockenen, um Zeitnahme und Musik kümmerten.

K800_14Strahlendes Lächeln trotz strömenden Regens, einen erfahrenen Kanuten kann nichts erschüttern.

K800_15Auch interessant waren einige Techniken der Sportler bei der Überquerung des Surfbrettes, wie hier das Halten des Paddels im Mund mittels Panzertape…

K800_16Oder auch die Seehundtechnik, die allerdings nicht besonders vielversprechend zu sein schien. Dafür sah es für die Zuschauer gut aus und das ist ja auch viel wert.

K800_17Hier rettet Fabian seine Mutter, nach einiger Überredung durch die Zuschauer, aus den Fluten und half ihr zurück ins Boot.

K800_18Seit wann fährt Luisa denn Topolino? …

K800_19Upps, da ist ja noch etwas/jemand vorne dran. Das Dynamische-Damen-Duo gab kräftig Gas und bekam auch eine beachtliche Zeit hin.

K800_20Auch die jüngeren Teilnehmer wagten sich mit Papas oder Mamas Hilfe durch den Parcours.

K800_21Erstaunliches leisteten auch die beiden Brüder Mads und Torge Barwich, die ohne Hilfe den schweren Topo-Duo über das Brett wuchteten und trotz eines kleinen Klemmers am Surfbrett eine rasante Zeit aufs Wasser brachten.

K800_22Die Routiniers bewiesen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören und kamen bei dieser sportlichen Herausforderung auf ihre Kosten.

K800_23Na, ist der Arm lang genug? Ja, ist er!

K800_24Hier war die Kurve zu scharf und der Arm zu kurz, aber auch schwimmend konnte der Buzzer mühelos betätigt werden.

K800_25Und dann gab es da noch die Leute, denen es einfach zu warm war und die einfach eine Runde schwimmen gingen. Einer wollte garnicht mehr ins Boot zurück und belustigte die Zuschauer mit artistischen Einlagen am Surfbrett.

Im Anschluss an die Parcours-Challenge gab es außerdem ein Kanadierrennen mit dem Zehnerkanadier.

K800_26Nach dem Paddeln gab es auf Kohnerts-Hof die Siegerehrung und eine Tombola.

K800_27Bei der Vereinswertung gewann völlig unerwartet der KCWD und erhielt somit, als Preis für den erfolgreichsten Verein, ein nigelnagelneues Paddel überreicht.

K800_28Bei der Tombola gab es zahlreiche Preise zu gewinnen, die örtliche Geschäfte freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatten.

K800_29Zu den besten Preisen gehörten auch die Holzlokomotiven, die mit einem strahlenden Lächeln entgegengenommen wurden.

K800_30Besonders freute sich der Vegetarier über die köstliche Wurst!

K800_31Und auch der aufblasbare Riesenfisch trug zur Belustigung der kleinen, aber auch der großen Jungs bei.

Als jeder Teilnehmer einen Preis bekommen hatte, ging dann in der hofeigenen Scheune die Post ab. Es wurde viel getanzt und gelacht.

Vielen Dank an alle die dieses großartige Event möglich gemacht, durchgeführt und daran teilgenommen haben! Mein ganz unparteiisches Resumee: Es war ein Riesenspaß!!!

Hier findet ihr die Ergebnisse