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Die Lampionfahrt auf der Ems – Ein Klassiker am 03. Oktober 2026

70 Jahre Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V.

Schon unsere Gründungsmitglieder haben in den 1950er Jahren Lampionfahrten auf der Ems ausgerichtet. Damals noch im Bereich des Bootshauses am Neupförtner Wall, der Moorwiese bzw. Brücke der Wasserstrasse. Unzählige Besucher aus Wiedenbrück, Rheda und Umgebung liessen sich die illuminierten Boote auf dem Wasser und die anschliessenden Vereinsfeste nicht entgehen.Eine liebgewonnene Tradition die wir anlässlich unseres 70. Vereinsjubiläums wieder aufleben lassen.

Samstag, 03.10.26, dem Tag der Deutschen Einheit, ist es soweit. Am Bootssteg an der Ems, ganz in der Nähe der Antoniusbrücke (Brücke zwischen der Strasse “Am Neuen Werk” und dem Schul- und Sportzentrum Burg). 19.00 Uhr geht es los. Die illuminierten, mit Lampions geschmückten Kayaks und Canadier werden zu Wasser gelassen. Ganz engagierte kleine und grosse Paddler entwerfen bestimmt auch Motto- bzw. Themenboote. Das beste bzw. kreativste Boot wird prämiert. Ihr seid herzlichst eingeladen euch schon vorher am Bootshaus bzw. Bootssteg einzufinden. Im Anschluss an die Lampionfahrt laden wir Euch herzlichst ein mit uns im und am Bootshaus zu feiern.

Ihr habt ein Kayak oder Canadier, seid nicht bei uns im Verein aber hättet Spass daran euer Boot zu schmücken und an der Lampionfahrt teilzunehmen? Meldet euch einfach vorher, wir freuen uns auf Euer mitmachen und dabei sein.

Ab 15.00 Uhr ist Treff am Bootshaus für alle Bootsbauer die ihr Gefährt noch zusammenbasteln möchten.

Wie immer gilt: Bei Fragen fragen! Ansprechpartner und Organisator ist Roger König.

In der “Glocke” am 02.10.2026
Ankündigung in der Glocke am 02.10.2026
“Neue Westfälische” am 30.09.2026
Stadtgespräch 10-2026
Stadtgespräch 10-2026

Kajak-Parcours-Challenge 2026

Kayak Parcours Rallye 2026 – am letzten Sonntag im Mai gab es eine Neuauflage dieses Klassikers unserer Veranstaltungen auf der Ems. Anlässlich des Vereinsjubiläums hat ein Team um Justin und Mads das Spassrennen organisiert. Der Wettergott hat durch anhaltenden Regen in den Morgenstunden für einen höheren Wasserspiegel gesorgt, kurz vor dem Rennen jedoch Erbarmen gezeigt und den Regen gestoppt. 56 Kanutinen und Kanuten der Vereine aus Höxter, Schieder, Düsseldorf, Gütersloh, Mehlem, Bünde, Paderborn, Bremen, Ulm und Rheda-Wiedenbrück wurden gemeldet. Die Moderation übernahmen Justin und Mads.

Action pur! Per Kayak über die legendäre Rollenbahn hinab in die Ems, aus dem Boot steigen, übers Surfbrett klettern und wieder ins Boot einsteigen. Weiter zum Rettungsring, der über Kopfhöhe hängt, das Paddel durchwerfen, im besten Fall noch soviel Schwung mit dem Kayak haben das man es direkt wieder auffangen kann – oder halt keinen Schwung haben und mit den Händen soweit paddeln bis man es wieder hat. Paddel geworfen aber nicht durch den Ring gekommen? Kein Problem, ein zweiter Wurf geht auch – allerdings läuft die Zeit gegen den Wassersportler. Im besten Fall jetzt weiterpaddeln bis zum Bootsteg – dort auf den installierten Taster hauen. Im Idealfall hat man jetzt eine super Zeit gestoppt. Wenn nicht – auch nicht schlimm. Ganz nach dem olympischen Gedanken “Dabei sein ist alles!”. Der Spass für jeden einzelnen Teilnehmer, aber auch für die Zuschauer,ist was zählt. Absolutes Highlight neben den Einer-Kayaks war die Starterklasse “Topo-Duo” – gewertet wird nur in einer Klasse. Zwei Paddler bzw. Paddlerinnen in einem relativ kurzen Zweierkayak. Die Kombination im Zweierboot nach Alter, männlich, weiblich, gross, klein spielt keine Rolle. Gemischtes paddeln in allen Varianten verspricht Entertainment pur.

Gewinner ist jeder der mitgemacht hat. Jedoch gibt es auch Starter die ganz vorne mitmischen. Die Platzierungen Einer-Kayak:

U14 weiblich 1. Platz Bea Kölling, 2. Platz Ida Forthaus (beide KCWD)

U18 weiblich 1. Platz Klara Scharfenberg(Ulmer Paddler), 2. Platz Irma Bassler(KC Mehlem)

Ü18 weiblich 1. Platz Nele Barwich(KCWD), 2. Platz Vanessa Müller(Wassersport Höxter), 3. Platz Merle Mailänder(KSC Bünde)

U14 männlich 1. Platz Max Lindhorst ( KC Mehlem), 2. Platz Max Möller (KCWD), 3. Platz Fjonn Blawid (KCWD)

U18 männlich 1. Platz Silas Forthaus(KCWD)

Ü18 männlich 1. Platz Mads Barwich, 2. Platz Matthias Beckord, 3. Platz Justin Niermeier(alle KCWD)

Die Platzierungen “Topo-Duo”:

1. Platz Mads und Stefan(KCWD), 2. Platz Nele und Finn(KCWD), 3. Platz Finja und Merle(KC Bünde)

Das war ein sportlich-unterhaltsamer Sonntag mit allen die dabei waren. Wir freuen uns bereits auf die nächste Challenge.

Unsere Wasserakrobaten bei der Sportlerehrung 2026 der Stadt Rheda-Wiedenbrück

Kanufahren, speziell Kanufreestyle, kann bedeuten:

Man paddelt bei schlechten Wetter auf der Ems. Man möchte seine Kondition verbessern und diverse Moves üben. Man wird kalt, das Wetter ist schlecht, der Wind pfeift, nass vom Regen, nass vom gewollten aber auch ungewollten abtauchen in das Flusswasser. Immer wieder die Moves erarbeiten. So lange bis sie funktionieren. Manchmal dauert es etwas. Das erfordert die notwendige Disziplin und Motivation nicht aufzugeben. Kanufreestyle bedeutet auch Sonntags morgens zeitig aufzustehen, Boote aufzuladen und zum üben zu den Hotspots zu fahren während “normale Menschen” erstmal noch ausschlafen. Die Hotspots zum Üben sind an der Lippe, Ruhr oder Lenne. Manche auch noch weiter entfernt. Die Hotspots für Wettbewerbe sind bundes- bzw. europaweit zu finden.

Neben dem Spass an der Sache wird das Ganze manchmal auch mit tollen Platzierungen, Urkunden und Medaillen belohnt. Unsere kleinen und grossen Freestyler waren im Jahr 2025 ziemlich sportlich und erfolgreich.

Beim deutschen Schüler Cup im Kanu-Freestyle belegte Silas Forthaus Platz 2 (Schüler U 14m), Ole Kölling Platz1 (U 12m), Bea Kölling Platz 2 (U 10w), Ede Kölling Platz 2 (U 10m)

Bei der Weltmeisterschaft im Kanu-Freestyle erzielte Nele Barwich Platz 6 Damen Squirtboot sowie den 21. Platz Rodeo Damen K1, Justin NiermeierPlatz 20 (Junioren U18 K1), Robert Fiedler Platz 4 (Masters Ü50), Stefan Barwich Platz 6 (Masters Ü50)

Bei der deutschen Meisterschaft U14, U18, Damen, Damen Squirt, Herren Masters im August 2025 erzielte Nele Barwich Platz 1 (Damen Squirt) und Platz 3 (Damen K1), Justin Niermeier Platz 1 (Junioren U18 K1), Mads Barwich Platz 2 (Junioren U18 K1), Stefan Barwich Platz 1 (Masters Ü40 K1)

Last but not least: Marla Mertgen errang Platz 1 beim StandUpPaddling Sprint sowie den Platz 2 beim SUP Board Cross, beides in Markkleeberg.

An dieser Stelle allen nochmals unseren herzlichen Glückwunsch dazu!

Herzliche Glückwünsche gab es am vergangenen Wochenende auch von unserem Bürgermeister Theo Mettenborg und dem Stadtsportverband und man honorierte das Erreichte. Im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Rheda-Wiedenbrück wurden unseren Sportlern Urkunden und Trophäen für ihre sportlichen Erfolge überreicht und gewertschätzt das einige unserer Sportler in der deutschen Nationalmannschaft aufgestellt sind. Der Sportplatz des Fussballvereins RW St.Vit bot dem Ganzen einen würdigen Rahmen in entspannter Atmosphäre.

Jahreshauptversammlung 2024

Das Vereinsheim ist derzeit eine Großbaustelle?

Kein Problem: Der Kanu-Club ist kreativ und findet eine Lösung die Jahreshauptversammlung 2024 durchzuführen.

Die Doppelgarage des 1. Vorsitzenden ist mit Kajaks und Zubehör ausgestattet, so dass die ca. 30 Kanuten, die der Einladung zur Jahreshauptversammlung dorthin gefolgt sind, sich direkt heimisch fühlen.

Rainer Peitz begrüßt die Anwesenden und berichtet in seiner Funktion als Vorsitzender von verschiedensten Aktivitäten die auf Vereinsebene stattgefunden haben.

Es folgen die Berichte der Fachwarte, bei denen Peitz in Vertretung für den entschuldigt abwesenden Jürgen Sieg als Highlights u.a. die Pfingstfahrt sowie die Bezirksfrühlingsfahrt nennt. Für das Jahr 2025 sind u.a. Kanuwanderfahrten zum Naturpark Uckermärkische Seen, Spreewaldtour sowie die traditionelle Pfingstfahrt geplant. Ergänzend dazu organisiert Günther Edelmeier an jeden zweiten Sonntag (Frühling/Sommer) Kanutouren in der Region. Jugendvertreter Nico Gottszky berichtet den Anwesenden vom Wiedenbrücker Indoor-Rodeo, der Jugendfahrt nach Garmisch aber auch vom Besuch eines Freizeitbades, der Jugendversammlung und den regelmäßigen Trainingseinheiten mit den Kanu-Nachwuchssportlern. Sportwart David Nauermann zeichnet sich für die Durchführung der Ferienspiele sowie diversen weiteren Aktivitäten verantwortlich. Zweiter Vorsitzender Stefan Barwich hat einen ausführlichen Bericht über diverse Aktivitäten des Vereins (Sauerlandwochenende, Wildwasserwochenende Wildalpen) und macht sich Gedanken über die Nutzung verschiedenster sozialer Medien hinsichtlich der Vereinsarbeit und Kommunikation. Im Jahr 2024 sehr erfolgreich waren die Rodeo- und Freestylepaddler. Auch 2025 werden sie sowohl am vom KCWD ausgeführten Indoor-Rodeo als auch diversen Veranstaltungen(Qualifizierungsläufe, DM-, EM-, WM-Läufe) teilnehmen. Im Jahr 2025 wird es insgesamt ein Vereinsprogramm mit vielen Aktivitäten geben.

Last but not least: Finanzwart Bernd Gretenkord hebt eine ausgeglichene Bilanz vor. Es konnten neue Vereinsboote und zugehöriges Material angeschafft werden. Die Mitgliederzahl der aktiven und passiven Kanuten ist konstant.

Was wäre der Kanu-Club ohne Überraschungen?

…ein flugs aufgerolltes Plakat, Konfettikanone und kleines Überraschungspaket. Hiermit bedankte sich Stefan Barwich im Auftrag des LSB (LandesSportBund) bei Rainer Peitz für seinen unermüdlichen Einsatz im Sinne des Kanu-Clubs.