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Kajak-Parcours-Challenge 2026

Kayak Parcours Rallye 2026 – am letzten Sonntag im Mai gab es eine Neuauflage dieses Klassikers unserer Veranstaltungen auf der Ems. Anlässlich des Vereinsjubiläums hat ein Team um Justin und Mads das Spassrennen organisiert. Der Wettergott hat durch anhaltenden Regen in den Morgenstunden für einen höheren Wasserspiegel gesorgt, kurz vor dem Rennen jedoch Erbarmen gezeigt und den Regen gestoppt. 56 Kanutinen und Kanuten der Vereine aus Höxter, Schieder, Düsseldorf, Gütersloh, Mehlem, Bünde, Paderborn, Bremen, Ulm und Rheda-Wiedenbrück wurden gemeldet. Die Moderation übernahmen Justin und Mads.

Action pur! Per Kayak über die legendäre Rollenbahn hinab in die Ems, aus dem Boot steigen, übers Surfbrett klettern und wieder ins Boot einsteigen. Weiter zum Rettungsring, der über Kopfhöhe hängt, das Paddel durchwerfen, im besten Fall noch soviel Schwung mit dem Kayak haben das man es direkt wieder auffangen kann – oder halt keinen Schwung haben und mit den Händen soweit paddeln bis man es wieder hat. Paddel geworfen aber nicht durch den Ring gekommen? Kein Problem, ein zweiter Wurf geht auch – allerdings läuft die Zeit gegen den Wassersportler. Im besten Fall jetzt weiterpaddeln bis zum Bootsteg – dort auf den installierten Taster hauen. Im Idealfall hat man jetzt eine super Zeit gestoppt. Wenn nicht – auch nicht schlimm. Ganz nach dem olympischen Gedanken “Dabei sein ist alles!”. Der Spass für jeden einzelnen Teilnehmer, aber auch für die Zuschauer,ist was zählt. Absolutes Highlight neben den Einer-Kayaks war die Starterklasse “Topo-Duo” – gewertet wird nur in einer Klasse. Zwei Paddler bzw. Paddlerinnen in einem relativ kurzen Zweierkayak. Die Kombination im Zweierboot nach Alter, männlich, weiblich, gross, klein spielt keine Rolle. Gemischtes paddeln in allen Varianten verspricht Entertainment pur.

Gewinner ist jeder der mitgemacht hat. Jedoch gibt es auch Starter die ganz vorne mitmischen. Die Platzierungen Einer-Kayak:

U14 weiblich 1. Platz Bea Kölling, 2. Platz Ida Forthaus (beide KCWD)

U18 weiblich 1. Platz Klara Scharfenberg(Ulmer Paddler), 2. Platz Irma Bassler(KC Mehlem)

Ü18 weiblich 1. Platz Nele Barwich(KCWD), 2. Platz Vanessa Müller(Wassersport Höxter), 3. Platz Merle Mailänder(KSC Bünde)

U14 männlich 1. Platz Max Lindhorst ( KC Mehlem), 2. Platz Max Möller (KCWD), 3. Platz Fjonn Blawid (KCWD)

U18 männlich 1. Platz Silas Forthaus(KCWD)

Ü18 männlich 1. Platz Mads Barwich, 2. Platz Matthias Beckord, 3. Platz Justin Niermeier(alle KCWD)

Die Platzierungen “Topo-Duo”:

1. Platz Mads und Stefan(KCWD), 2. Platz Nele und Finn(KCWD), 3. Platz Finja und Merle(KC Bünde)

Das war ein sportlich-unterhaltsamer Sonntag mit allen die dabei waren. Wir freuen uns bereits auf die nächste Challenge.

„Was kann schöner sein“ 1956 – 2026: 70 Jahre Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda

„Was kann schöner sein“, „Seemann, wo ist deine Heimat“, „Heimat“ waren nur drei der Hits aus dem Jahr 1956 in Deutschland. Elvis Presley hatte seine ersten großen TV-Auftritte, sein Lied „Heartbreak Hotel“ war ein Hit in den USA und es gab einen Skandal um seinen Hüftschwung. Wegweisende Innovationen waren der erste Herzschrittmacher, der Sekundenkleber, der Flugschreiber (Blackbox) und der Wankelmotor. Es gab die Erstausgabe der „Bravo“.

1956 hatte man auch in Wiedenbrück und Rheda eine Vision. Beide Städte waren dato noch eigenständig und hatten jeweils einige aktive Kanuten, die noch nicht vereinsmässig organisiert waren. Dies wollte man ändern.

30.05.1956: An diesem Tag fand eine Versammlung aller Freunde des Kanusports statt. Hierbei wurde über Ziele und Aufgaben eines Clubs gesprochen sowie eine Satzung definiert. Man hat bereits ein Gebäude am Neupförtner Wall, nahe der Ems, als späteres Boots- bzw. Vereinshaus ins Auge gefasst. Es wurde über die umzulegende Miete hierfür gesprochen und Mitgliedsbeiträge festgelegt. Zum Vorsitzenden wurde Rudi Thormann (Rheda), stellvertretender Vorsitzender Alfons Monkenbusch (Wiedenbrück), Geschäftsführer Fritz Torbohm(Rheda) gewählt. Man gründete hiermit den Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V..

30.05.2026: Für den Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V. ein ganz besonderer Tag. Wir haben unseren 70. Geburtstag mit einem Jubiläumsfest gefeiert.

Für unseren 1. Vorsitzenden Rainer Peitz war es eine große Ehre dem Gründungsmitglied Fritz Torbohm zu seinem 70. Mitgliedschaftsjahr zu gratulieren. Wir sind ihm ganz besonders dankbar für seinen Einsatz in den Anfangsjahren unseres Vereins. Würdigung und Dank galt auch Gustl Leickl. Peitz gratulierte ihr zur 66-jährigen Mitgliedschaft. Zeitweise war sie 1. Vorsitzender des Kanu-Clubs. Sie waren beim Kanuslalom sehr erfolgreich und vertrat, erwähnenswerterweise, im Jahr 1965 den Kanu-Club bei der Kanuslalom-Weltmeisterschaft in Spittal, Österreich.

Unserer Einladung folgten Vertreter und Mitglieder der umliegenden Kanuvereine aus ganz OWL, Annette Ahn und Stadtsportverband, Gönner und Freunde unseres Vereins sowie zahlreiche unserer Mitglieder. Bürgermeister Theo Mettenborg, Christoph Basener (Vorsitzender unseres Kanubezirks 10) sowie Hans Feuss (1. Vorsitzender KreisSportBund) liessen es sich nicht nehmen, kurzweilige, unterhaltsame Reden zu halten und Geburtstagsglückwünsche zu überbringen. Schon beim Nachmittagsprogramm rund um das „Paddeln für jedermann“ konnten wir Thomas Hartleif (Vizepräsident des Kanu-Verband NRW eV ) begrüßen.

Der 70. Geburtstag bedeutet aber auch, dass man bei schönstem Wetter im und am Bootshaus in einer entspannten, geselligen Runde bis in die Nacht zusammen plaudert und feiert.

Das Festwochenende wurde bereits am Nachmittag eingeläutet. Unsere Aktiven hatten zum „Paddeln für jedermann“ sowie eine Vorführung unserer Freestyle-Mannschaft eingeladen. Es hat uns sehr gefreut, viele Interessierte aber auch Altbekannte, die gerne vorbeigeschaut haben, begrüssen zu können.

Es war uns eine Freude mit Euch unser Jubiläum zu feiern und schöne Stunden gehabt zu haben!

Pfingstfahrt – eine klasse Gemeinschaft auf Kanuwandertour

Pfingsten 2026 – 50 KCWD’ler auf Tour und das Orga-Team um Jürgen hat es im Griff.

Donnerstags Boote aufladen: Check! Anreise Freitag Abend und Samstag früh, läuft: Check! Camper und Zelte aufstellen: Passt. Check! Samstag von Warburg nach Liebenau paddeln: Alle die wollen sind dabei. Jeder mit der richtigen Ausrüstung: Läuft. Check!
Wasserstand und Wetter: Topp. Check!

Abends gemeinsam grillen: Jeder wird satt und es schmeckt. Check! Sonntags frühstücken: Alle sind fit und Brötchen um 8.00 Uhr am Campingplatz: Läuft. Check! Sonntagstour von Liebenau nach Sielen – vom Nachwuchskanuten bis Seniorpaddler und SUP-Sportlern alle am Start: Läuft. Check!

Ein tolles Wochenende auf dem Gelände des Kanu-Club Warburg an der Diemel. Schön wars. Leider viel zu kurz.

Unsere Wasserakrobaten bei der Sportlerehrung 2026 der Stadt Rheda-Wiedenbrück

Kanufahren, speziell Kanufreestyle, kann bedeuten:

Man paddelt bei schlechten Wetter auf der Ems. Man möchte seine Kondition verbessern und diverse Moves üben. Man wird kalt, das Wetter ist schlecht, der Wind pfeift, nass vom Regen, nass vom gewollten aber auch ungewollten abtauchen in das Flusswasser. Immer wieder die Moves erarbeiten. So lange bis sie funktionieren. Manchmal dauert es etwas. Das erfordert die notwendige Disziplin und Motivation nicht aufzugeben. Kanufreestyle bedeutet auch Sonntags morgens zeitig aufzustehen, Boote aufzuladen und zum üben zu den Hotspots zu fahren während “normale Menschen” erstmal noch ausschlafen. Die Hotspots zum Üben sind an der Lippe, Ruhr oder Lenne. Manche auch noch weiter entfernt. Die Hotspots für Wettbewerbe sind bundes- bzw. europaweit zu finden.

Neben dem Spass an der Sache wird das Ganze manchmal auch mit tollen Platzierungen, Urkunden und Medaillen belohnt. Unsere kleinen und grossen Freestyler waren im Jahr 2025 ziemlich sportlich und erfolgreich.

Beim deutschen Schüler Cup im Kanu-Freestyle belegte Silas Forthaus Platz 2 (Schüler U 14m), Ole Kölling Platz1 (U 12m), Bea Kölling Platz 2 (U 10w), Ede Kölling Platz 2 (U 10m)

Bei der Weltmeisterschaft im Kanu-Freestyle erzielte Nele Barwich Platz 6 Damen Squirtboot sowie den 21. Platz Rodeo Damen K1, Justin NiermeierPlatz 20 (Junioren U18 K1), Robert Fiedler Platz 4 (Masters Ü50), Stefan Barwich Platz 6 (Masters Ü50)

Bei der deutschen Meisterschaft U14, U18, Damen, Damen Squirt, Herren Masters im August 2025 erzielte Nele Barwich Platz 1 (Damen Squirt) und Platz 3 (Damen K1), Justin Niermeier Platz 1 (Junioren U18 K1), Mads Barwich Platz 2 (Junioren U18 K1), Stefan Barwich Platz 1 (Masters Ü40 K1)

Last but not least: Marla Mertgen errang Platz 1 beim StandUpPaddling Sprint sowie den Platz 2 beim SUP Board Cross, beides in Markkleeberg.

An dieser Stelle allen nochmals unseren herzlichen Glückwunsch dazu!

Herzliche Glückwünsche gab es am vergangenen Wochenende auch von unserem Bürgermeister Theo Mettenborg und dem Stadtsportverband und man honorierte das Erreichte. Im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Rheda-Wiedenbrück wurden unseren Sportlern Urkunden und Trophäen für ihre sportlichen Erfolge überreicht und gewertschätzt das einige unserer Sportler in der deutschen Nationalmannschaft aufgestellt sind. Der Sportplatz des Fussballvereins RW St.Vit bot dem Ganzen einen würdigen Rahmen in entspannter Atmosphäre.