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Unsere Wasserakrobaten bei der Sportlerehrung 2026 der Stadt Rheda-Wiedenbrück

Kanufahren, speziell Kanufreestyle, kann bedeuten:

Man paddelt bei schlechten Wetter auf der Ems. Man möchte seine Kondition verbessern und diverse Moves üben. Man wird kalt, das Wetter ist schlecht, der Wind pfeift, nass vom Regen, nass vom gewollten aber auch ungewollten abtauchen in das Flusswasser. Immer wieder die Moves erarbeiten. So lange bis sie funktionieren. Manchmal dauert es etwas. Das erfordert die notwendige Disziplin und Motivation nicht aufzugeben. Kanufreestyle bedeutet auch Sonntags morgens zeitig aufzustehen, Boote aufzuladen und zum üben zu den Hotspots zu fahren während “normale Menschen” erstmal noch ausschlafen. Die Hotspots zum Üben sind an der Lippe, Ruhr oder Lenne. Manche auch noch weiter entfernt. Die Hotspots für Wettbewerbe sind bundes- bzw. europaweit zu finden.

Neben dem Spass an der Sache wird das Ganze manchmal auch mit tollen Platzierungen, Urkunden und Medaillen belohnt. Unsere kleinen und grossen Freestyler waren im Jahr 2025 ziemlich sportlich und erfolgreich.

Beim deutschen Schüler Cup im Kanu-Freestyle belegte Silas Forthaus Platz 2 (Schüler U 14m), Ole Kölling Platz1 (U 12m), Bea Kölling Platz 2 (U 10w), Ede Kölling Platz 2 (U 10m)

Bei der Weltmeisterschaft im Kanu-Freestyle erzielte Nele Barwich Platz 6 Damen Squirtboot sowie den 21. Platz Rodeo Damen K1, Justin NiermeierPlatz 20 (Junioren U18 K1), Robert Fiedler Platz 4 (Masters Ü50), Stefan Barwich Platz 6 (Masters Ü50)

Bei der deutschen Meisterschaft U14, U18, Damen, Damen Squirt, Herren Masters im August 2025 erzielte Nele Barwich Platz 1 (Damen Squirt) und Platz 3 (Damen K1), Justin Niermeier Platz 1 (Junioren U18 K1), Mads Barwich Platz 2 (Junioren U18 K1), Stefan Barwich Platz 1 (Masters Ü40 K1)

Last but not least: Marla Mertgen errang Platz 1 beim StandUpPaddling Sprint sowie den Platz 2 beim SUP Board Cross, beides in Markkleeberg.

An dieser Stelle allen nochmals unseren herzlichen Glückwunsch dazu!

Herzliche Glückwünsche gab es am vergangenen Wochenende auch von unserem Bürgermeister Theo Mettenborg und dem Stadtsportverband und man honorierte das Erreichte. Im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Rheda-Wiedenbrück wurden unseren Sportlern Urkunden und Trophäen für ihre sportlichen Erfolge überreicht und gewertschätzt das einige unserer Sportler in der deutschen Nationalmannschaft aufgestellt sind. Der Sportplatz des Fussballvereins RW St.Vit bot dem Ganzen einen würdigen Rahmen in entspannter Atmosphäre.

Weihnachten mit dem KCWD

Der 4. Advent: Paddeln mit dem Weihnachtsmann. Auf der Ems von der Flammenmühle bis zum Bootshaus. Das hat Tradition – jede Menge unserer Kanutinnen und Kanuten waren dabei.
Dann im Bootshaus aufwärmen und etwas Warmes essen.
Ein fließender Übergang zur gemeinsamen Weihnachtsfeier mit vielen Vereinsmitgliedern und Freunden des Kanusports. Weihnachtsgebäck, Kaffee, Kuchen und jede Menge selbst gebackene Leckereien.
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Der Weihnachtsmann lässt es sich nicht nehmen unseren kleinen Kanuten aus dem goldenen Buch vorzulesen und mitgebrachte Süssigkeiten zu verteilen. Knecht Rupprecht liess sich entschuldigen, so dass der ein und andere grosse Kanute vom Weissbärtigem im roten Mantel die Leviten gelesen bekam – mit dem Auftrag zur Besserung bis zur nächsten Weihnachtsfeier.

Danke an Fabian, Justin, Nico, Marla und Stefan für euren langjährigen, unermüdlichen Einsatz zum Wohl unserer Jugend, Nachwuchspaddlern und Verein. Viel Spass und euch lange Freude an unseren Danke-schön-Präsenten.

Ein schöner, besinnlicher Nachmittag mit vielen tollen Gespächen wars.

Kanuten aus Rietberg, Verl, Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück gemeinsam auf der Ems

Die Gemeinschaft unter den Paddlern der heimischen Kanuvereine aus Rietberg, Verl, Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück wird grossgeschrieben. Deswegen trafen sich ca. 50 Wassersportler der vier Vereine, der sog. Fachschaft Gütersloh, am 1. Sonntag im April am Werlplatz in Rheda zu einer der ersten größeren Veranstaltungen dieser Saison.

Frühlingshaftes Wetter und ein idealer Wasserstand sorgte für beste Laune unter den kleinen und großen Wassersportlern. Die 5 km lange, renaturierte Strecke mit kleineren und größeren Wasserschwällen bot sowohl den Anfängern als auch erfahrenen Hasen ein abwechlungsreiches Paddelerlebnis.

Das Ziel der Tour war das Bootshaus der Gütersloher Faltbootgilde. Hier stärkten sich die Aktiven an einem von den Organisatoren bestens vorbereiteten Buffet und nutzten den Nachmittag zum klönen und fachsimpeln.

Von Paddelbuddys, Sportfreunden und der Pandemie

to buddy with sbd.         sich jd. anschließen

to be buddy                      mit jd. dick befreundet sein

to be bosom buddies    ein Herz und eine Seele sein

to paddle(engl.)              paddeln

„Bis wir zu einem normalen Training oder Kleingruppen zurückkehren können, wird es wohl noch einige Zeit dauern“ „Alleine paddeln ist doof.“ „Die aktuellen Regeln in NRW lassen Sport im Freien zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen  Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel zu“ Zitate aus dem Dialog zwischen zwei aktiven Wiedenbrücker Kanuten.

Gleichzeitig war die Idee der Paddelbuddys geboren. Was steckt dahinter? Ein normaler Trainingsbetrieb findet auf absehbarer Zeit nicht statt. Der Kanu-Club möchte weiterhin die Paddelanfänger/-innen fordern und fördern, die kurz vor bzw. während der Pandemie den Kanusport für sich entdeckt haben. Jeder Neuling bekommt einen erfahrenen Paddler an die Seite gestellt – ein Team von zwei Leuten, einem „Großen“ und einem „Kleinen“ der eher nicht allein auf das Wasser kommen würde. Zwei Partner die auf langer Sicht zusammen die Flüsse der näheren und weiteren Umgebung erkunden und gemeinsam einen Sport ausüben. Wie oft bzw. wann die beiden zusammen trainieren bleibt ihnen überlassen, jedoch sollte es eine bestimmte Regelmäßigkeit geben und der Sportpartner immer derselbe bleiben.

Das Buddy-Prinzip stärkt durch die Pandemie hindurch die Gemeinschaft des Kanu-Clubs. Auch wenn das Vereinsleben, wie man es von der Vor-Corona-Zeit her kannte, derzeit nicht stattfindet gibt es immer noch Aktive die den Kanusport leben und erleben.

Im Allgemeinen fehlen den Kindern und Jugendlichen momentan coronabedingt außerfamiliär die sozialen Kontakte, Freunde, Möglichkeiten ihren Hobbys nachzugehen sowie weitere außerschulische Aktivitäten. Auch Kinder die vor Corona vollkommen gesund waren, bekommen derzeit riesige Probleme.

Dem beugt der Kanu-Club vor und sieht sich in einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. Man verschafft Zugang zu einem naturnahen Sport, lehrt umweltverträgliches, nachhaltiges Verhalten und Selbstorganisation. Gespräche außerhalb des gewohnten, alltäglichen Umfeldes über Gott und die Welt geben Groß und Klein Gelegenheit sich besser kennen zu lernen, Meinungen auszutauschen, einfach mal zuzuhören was den anderen derzeit bewegt sowie von den Erfahrungen des anderen zu lernen.

Paddelbuddys Colin(r.) und Robert – ein eingespieltes Team

Silke und Gunnar – Paddelbuddys im Erwachsenenalter – auf der Ems nahe am Stadtholz
Feierabend! Justin(r.) und Nico haben sich auf der Slalomstrecke ausgepowert.