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Mühlenrodeo Limburg – Finale deutscher Schüler Cup 2025

Am 20./21.09.2025 wurde das 10. Mühlenrodeo und das Finale des deutschen Schüler Cups in Limburg an der Lahn durchgeführt. Auch 2025 wieder das Saison-Highlight für die Kanu-Freestyle-Kids und ein hervorragend organisiertes Event mit toller Atmosphäre, guter Stimmung und noch viel besserer Verpflegung.

Der KCWD war mit 10 Freestylern am Start sehr erfolgreich am Start.

KCWD-Freestyle Team mit Freunden und Betreuern beim Mühlenrodeo 2025

Silas Forthaus und Ole Kölling vom KCWD ganz vorn

Die jüngsten deutschen Kanu-Freestyler ermittelten auch in diesem Jahr in 4 Läufen die Schüler Cup Sieger in den Altersklassen U10, U12 und U14. Nach Läufen in den Hallenbädern von Wiedenbrück und Untertürkheim, folgte der Lauf in der Ruhrwalze in Neheim-Hüsten und schließlich als Höhepunkt das Finale beim Mühlenrodeo in Limburg an der Lahn.

Der Playspot liegt direkt unter dem Limburger Don an der Obermühle – eine wirklich beeindruckende Kulisse mit ganz besonderer Atmosphäre

Auch die Kanu-Freestyler vom Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda reisten an die Lahn, wo der KC Limburg inzwischen schon zum 10. Male dieses speziell auf den Kanu-Nachwuchs zugeschnittenen Wettkampf ausrichteten. Aber nicht nur die Youngsters aus der gesamten Republik, sondern auch jugendliche und erwachsene Kanu-Akrobaten, unter Ihnen eine Reihe von Nationalteammitgliedern zeigten in der Welle an der Obermühle ihr Können.

Flutlicht Training

Sehr gerne kehren „die Großen“ an den Freestylespot direkt unter dem Limburger Dom zurück, wo viele von Ihnen als Kind ihr erstes Rodeo gepaddelt sind und ihre Freestyle-Karriere begonnen haben. Um die Kinder zu motivieren und die besondere Atmosphäre beim Mühlenrodeo zu geniessen, kommen sie aus der der gesamten Republik von Bremen bis nach Freiburg nach Limburg und bringen die Nachwuchstalente aus ihren Vereinen mit.

Bei den jüngsten sollte es wieder einmal besonders spannend werden. Wer hat die Nase vorn im Auswertemodus „3 Best of 4“? Bei den Jungen U10 setzte sich Levin Dimke aus Freiburg mit der Maximalpunktzahl von 300 souverän an die Spitze vor Ede Kölling aus Wiedenbrück und Anton Dietz aus Limburg. Ganz knapp ging das Rennen bei den Mädchen U10 aus. Punktegleichstand gab es mit jeweils 295 Punkten aus jeweils 2 Siegen und einem Platz 2 bei Maja Hessel (KC Rheintreue Homberg) und Bea Kölling (KC Wiedenbrück-Rheda). Aufgrund ihres Finalsiegs beim Mühlenrodeo ging der deutsche Schüler Cup 2025 dann an die Duisburgerin. Ole Kölling aus Wiedenbrück konnte nach dem Sieg in der U10-Klasse im letzten Jahr auch dieses Jahr in der Altersklasse U12 den deutschen Schüler Pokal nach Nordrhein-Westfalen holen. Jeweils nach Baden-Württemberg gingen die Pokale bei den Mädchen U12 und U14. Lina-Eickhoff (KC Marbach) und Marla Wilhelm (KC Mühlacker) setzten sich hier an die Spitze. Das größte Feld trat bei den Jungen U14 an, unter ihnen Paul Bultschnieder, Malte Gersting und Silas Forthaus. Das Finale des Mühlenrodeos, für das sich gleich 5 Jungen qualifizierten entschied dann Silas Forthaus (KC Wiedenbrück-Rheda) mit 183,3 Punkten vor dem Duisburger Niklas Lohmann mit 159,69 Punkten und Max Sommer, der 143,3 Punkte erzielte. Malte Gersting landete auf Platz 5 und Paul Bultschnieder auf Platz 8. In der Gesamtauswertung aud 4 Läufen des deutschen Schüler Cups musste sich Silas Forthaus wie im vergangenen Jahr dem Duisburger Niklas Lohmann geschlagen geben.

In der Damenklasse lag Nele Barwich (KCWD) vor Naya Daruwala (KCZ Köln) und Stefanie Schmollack aus Limburg. Bei den Junioren U18 ging der Sieg an den deutschen Meister Justin Niermeier vom KCWD. Platz 2 bei den Masters Ü40 ging hinter Thomas Dimke aus Freiburg an den Wiedenbrücker Stefan Barwich.

Silas siegt bei den Jungen U14 beim Mühlenrodeo, Platz 2 in der Gesamtwertung des deutschen Schüler Cups.
Auch Malte Gersting qualifizierte sich fürs Finale
Paul Bultschnieder landet auf Platz 8.
Nele siegt bei den Damen
Fjonn Blawid auf Platz 3 bei den Jugen U10 und Platz 4 in der Gesamtwertung
Mutig ist der jüngste Starter im Feld – der 7-jährige Ole Kölling
Fjonn, Stefan und Ole auf dem Weg zum Freestyle Spot Obermühle
Ole kann auch Salto ohne Boot
Hervorragende Verpflegung durch den KC Limburg
Platz 2 für Ede Kölling und Platz 4 für Fjonn Blawid im deutschen Schüler Cup 2025 bei den Jungen U10
Platz 2 für Bea Kölling im deutschen Schüler Cup 2025 bei den Mädchen U10
Platz 1 im Mühlenrodeo und im deutschen Schüler Cup für Ole Kölling bei den Jungen U12
Tagessieg beim Mühlenrodeo und Platz 2 im deutschen Schüler Cup für Silas Forthaus (Jungen U14), Malte Gersting auf Platz 5 und Paul Bultschnieder auf Platz 8.
Umgedrehte Reihenfolge im Schüler Cup: Niklas vor Silas und Max
Justin Niermeier siegt bei den männlichen Junioren U18
Nele Barwich liegt in der Damen Klasse beim Mühlenrodeo ganz vorn.
Naya, Sebastian (Seppl), Finn und Silas bei den C1
Der Playspot liegt direkt unter dem Limburger Don an der Obermühle – eine wirklich beeindruckende Kulisse mit ganz besonderer Atmosphäre

Bilder: Andreas Lohmann, Nele Barwich, Freddy Blawid, Stefan Barwich

Text: Stefan Barwich

Bericht in der “Glocke” am 30.09.2025
Bericht im Stadtgespräch 11-2025
Bericht im Kanu Sport 11/2025

Link zum DKV

https://www.kanu.de/Baden-Wuerttemberg-und-Nordrhein-Westfahlen-dominieren-den-deutschen-Freestyle-Schuelercup-92441.html

Link zum Kanu-Verband NRW

https://www.kanu-nrw.de/de/verband/aktuelles/kv-nrw-news/deutscher-schueler-cup-2026-im-kanu-freestyle/?returnToListName=News_Newsroom_Teaser_1439&returnToListPage=1&returnToModule=1439

Ergebnisliste

Deutscher Meister/in im Kanu-Freestyle 2025: Justin Niermeier und Nele Barwich

am Samstag, den 30.08.2025 wurde die deutsche Meisterschaft im Kanu-Freestyle in der Ruhr-Walze beim SKC Neheim-Hüsten

Kanu-Freestyle in der “Ruhr-Walze” in Neheim-Hüsten

und die Squirtwettbewerbe beim KC Wickede ausgetragen.

Beim Squirten gilt es verschiedenste Rotationsbewegungen flüssig miteinander zu verbinden und zusätzlich mit Boot und Paddler möglichst lange abzutauchen.

Für die Kanuten des Kanu-Clubs Wiedenbrück-Rheda e.V. ist das wilde Wasser der Ruhr der bevorzugte und nächste Trainingsort. So traten beim „Wiedenbrücker Heimspiel“ gleich 6 Paddler von der Ems gegen die bundesweite Konkurrenz an. Da die Ruhr in diesem Jahr aufgrund der großen Trockenheit aber nur selten ausreichend Wasser führte, konnten die geplanten Trainingseinheiten in Neheim-Hüsten in der Zeit von Mai bis August nur sehr selten durchgeführt werden. Passend zur Deutschen Meisterschaft wurde aber der Wasserablass von der Sorpetalsperre erhöht, da an der Möhnetalsperre eine Baustelle eingerichtet und der Wasserablass dort reduziert werden musste. Dies bescherte den Kanu-Freestylern wider Erwarten optimale Wasserbedingungen für die deutschen Meisterschaften.

Schäumendes Wildwasser auf der Ruhr

Die Kanu-Freestyler aus der gesamten Republik konnten High-Score Tricks präsentieren und lieferten sich bis in den Abend spannende Wettkämpfe am  Playspot im Sauerland.

Die Ausrichter SKC Neheim-Hüsten und die Organisatoren vom Kanu-Freestyle-Team NRW um Patrick Stange sowie Headjudge Roman Glasmann sorgten für ein tolles Event und die zahlreich aus Wiedenbrück, angereisten KCWD-Fans sorgten für gute Stimmung an den Ufern der Ruhr.

Deutsche Meisterin Squirt Damen: Nele Barwich

Eine besondere Kategorie ist die Squirtbootklasse.

Hier gilt es auf dem flachen Wasser möglichst viele verschiedene Rotationen und Drehungen, möglichst ohne Zuhilfenahme des Paddels auszuführen und zusätzlich komplett mit dem sehr flachen Boot und Paddler abzutauchen und möglichst lange unter der Wasseroberfläche zu verbringen.

Nele Barwich ging als Weltmeisterschafts-6. Platzierte und Bronze-Medaillen-Gewinnerin des World Cups 2024 als Favoritin in diesen Wettbewerb. Um vertikalere Tricks ausführen und tiefer Abtauchen zu können, wurde dieser Wettbewerb im benachbarten Wickede im tiefen Wasser hinter einer Wehranlage ausgetragen. Souverän setzt sich die 22-jährige Studentin im Finale gegen die Konkurrenz aus Köln und München durch. Jeder ihrer 3 Läufe Finalläufe lag über den „Scores“ der Wettbewerberinnen, so dass Nele Barwich den Titel der deutschen Meisterin unangefochten im Squirtboot an die Ems holte.

Damen Squirt v.l.: Naya Daruwala (KC Zugvogel Köln), Nele Barwich (KC Wiedenbrück-Rheda), Katja Basharina (CMK München)

Deutscher Meister Junioren U18: Justin Niermeier

Bei den männlichen Junioren U18 lieferten sich die beiden Wiedenbrücker Justin Niermeier und Mads Barwich einen spannenden Wettkampf um die deutsche Meisterschaft. Während im Vorlauf zunächst Justin vorne lag, setzte sich im Halbfinale Mads Barwich an die Spitze. Im Finale der besten 5 Junioren entscheidet der punkthöchste von 3 Läufen über den Sieg. Nachdem Mads Barwich u.a. mit Entry-Move und Phonics Monkey stark vorgelegt hat, wurde er dann doch noch von seinem Vereinskameraden übertroffen. Mit 433 Punkten, die er u.a. mit einer starken Cartwheel-Tricky Woo-Kombination sicherte sich der 18-jährige WM-Teilnehmer Justin Niermeier die deutsche Meisterschaft. Vizemeister wurde Mads Barwich vor dem Limburger Kian Weisbrod.

Junioren U18 v.l.: Mads Barwich, Justin Niermeier (beide KCWD), Kian Weisbrod (KC Limburg)

Deutscher Vize Meister Junioren U18: Mads Barwich

Junioren Finale – Simon Ramsayer, Mads Barwich, Justin Niermeier, Tim Beck, Felix Ramsayer

Deutsche Vize Meister Master U40: Stefan Barwich

In der Masterklasse der über 40-jährigen paddelt der 56-jährige Stefan Barwich hinter dem Bremer Mike Lochny auf den 2. Platz.

Masters U40 v.l.: Stefan Barwich (2. Platz, KCWD), Christoph Andrzejewski (3. Platz, FF Essen), Mike Lochny (1. Platz, TURA Bremen)

3. Platz Damen Kajak: Nele Barwich

Den 3. Platz im Freestyle Kajak der Damen holte sich Nele Barwich. Die mehrfache WM- und EM-Teilnehmerin musste sich lediglich der Münchnerin Ekatarina Basharina und der Kölnerin Naya Daruwala geschlagen geben.

Damen Finale: Katja Basharina (CMK München), Nele Barwich (KCWD), Esta Fullmann, Naya Daruwala (KC Zugvogel Köln) und Anna Führer (KC Limburg)

In der Klasse der unter 14-jährigen Schüler traten Silas Forthaus und Malte Gersting an und landeten gemeinsam auf Platz 6 des Feldes. Für die beiden Youngster war es das Debut bei den deutschen Meisterschaften in der Klasse U14.

Silas Forthaus
Malte Gersting

Fotos: https://der-ausloeser.smugmug.com/, Sylvia Daruwala, Tanja Pilgrim-Barwich, Stefan Barwich

Text: Stefan Barwich

Bericht in der Neuen Westfälischen am 10.09.2025:

Bericht in der Glocke am 12.09.2025:

Bericht im “Stadtgespräch” 10/2025:

Bericht im Kanu Sport 10/2025:

Link zum KV NRW:

https://www.kanu-nrw.de/de/verband/aktuelles/kv-nrw-news/deutsche-meistertitel-im-kanu-freestyle-gehen-nach-nrw/?returnToListName=News_Newsroom_Teaser_1454&returnToListPage=1&returnToModule=1454

Link zu kanu-freestyle.info

https://www.kanu-freestyle.info/2025/09/01/deutsche-meisterschaft-im-kanu-freestyle

Link zum DKV

https://www.kanu.de/Deutsche-Meisterschaft-im-Kanu-Freestyle–92280.html

Link zum Kanu-Bezirk 10 (Ostwestfalen)

Kanu-Freestyle im Sauerland – Deutscher Schüler Cup auf der Ruhrwalze in Neheim

Bei schönstem Wetter hatten sich 34 Kanu-Freestyler aus 13 Vereinen zum 3. Lauf des deutschen Schüler Cups an der Ruhwalze in Neheim-Hüsten eingefunden, insbesondere die starken Nachwuchsteams aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen unter ihnen 8 Kanu-Freestyler vom Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V. waren vertreten, um in den Altersklassen U10, U12 und U14 weitere Punkte für die Gesamtwertung des deutschen Schüler Cups 2025 zu sammeln.

Freestyle Kajaks gepackt – Ready to go to Neheim

Auf der Ruhrwalze direkt vor dem Bootshaus des SKC Neheim-Hüsten wurde nach den Indoor Läufen im Hallenbad von Wiedenbrück im Januar und in Untertürkheim im Februar erstmals in diesem Jahr “im bewegten Wasser gefreestylt”. Bei für die Jahreszeit recht niedrigem, aber durchaus akzeptablem Wasserstand, zeigte sich der Playspot im Sauerland, dass er nicht zu schätzen ist. “Flushen” aus der Walze war für die leichten Sportler mit ihren weniger als 2 Meter kurzen Booten nicht das Problem, eher das Setup auf dem Schaumberg zu finden und die Walze nach den Tricks wieder gekonnt zu verlassen. Hier waren echte “Rodeoqualitäten” gefragt.

Justin Niermeier hat es drauf.

Um allen Paddlern vom Anfänger bis zum Profi die Chance zu geben, am Wettkampf teilzunehmen, können die jungen Freestyler selbst entscheiden, ob sie ihre Tricks im Kehrwasser, in der Stromzunge oder in der Walze ausführen möchten.

Ede fragt sich: “Wo paddle ich denn jetzt ? Kehrwasser, Walze oder doch lieber im Kehrwasser?”

Das überarbeite Bewertungssystem für den Schüler Cup belohnt Tricks in der Walze mit den üblichen ICF-Punkten, während Tricks im Kehrwasser in der Regel mit halber Punktzahl bewertet werden. Außerdem werden halbwegs geglückte Versuche, einen “großen Trick” wie z.B. den Loop auszuführen mit 50% der Punktzahl eines ICF-regelgerecht ausführten Tricks belohnt.

Das KCWD-Team beim deutschen Schüler Cup 2025 in Neheim

Das KCWD-Freestyle Team war mit 6 Schülern und Justin Niermeier, Doris Schmiedecke und Stefan Barwich als Betreuer angereist und begannen zunächst mit einem intensiven, gemeinsamen Training am Samstagmorgen. 3 Vorläufe am Samstag im Modus “Best 2 of 3″und das Finale am Sonntag im Modus “Best of 3” führten dazu, dass sich gerade die kleinsten Kanu-Akrobaten, unter ihnen der erst 6-jährige Ede Kölling vom KCWD, an diesem Wochenende mit jedem Lauf steigern konnten.

Ede hat Spaß auf der Ruhr.

Bei der Feedbackrunde gaben die Judges, u.a. die Nationalteampaddler Naya Daruwala, Justin Niermeier, Thomas Dimke und Reimar Staufenberg dann noch einige gute Tips und Erklärungen für die Finalläufe mit auf den Weg. Wertvolle Ratschläge gab es auch für den ein oder anderen Aspiranten, der Ende August erstmals bei den deutschen Meisterschaften am gleichen Ort antreten möchte.

Malte und Paul gehen zusammen mit Silas bei den U14 an den Start.

Intensives Training in der Walze ist notwendig, da bei der DM ausschließlich 100%ig regelgerecht in der Walze ausgeführt Tricks gezählt werden.

Darüber hinaus steigerte das von Sandra Adams und ihren Vereinskameradinnen vom KC Rheintreue Homberg hervorragend organisierte Cartering mit Kuchen, “bayrischem Abend” und gemeinsamem Frühstück die Motivation und den Ehrgeiz, den Kampf mit der manchmal “speziell zickigen Ruhrwalze” aufzunehmen und die “Bigpoints” einzufahren.

“Ohne Mampf, kein Kampf” – Gut versorgt wurden die Freestyler in Neheim.
Für die Getränke gab es für alle eine “Kanu-NRW Freestyle Tasse”.

Bundestrainer Reimar Staufenberg äußerte seine Begeisterung über die Entwicklung der jungen Freestyler, die bisher nur an Flachwasser-Wettkämpfen teilgenommen hatten. Die entscheidenden Fortschritte werden von den Kindern in der Regel beim gemeinsamen Training mit gleichaltrigen oder im Wettkampf erreicht.

Der Tagessieg bei den Jungen U10 ging an den schon erfahrenen Levin Dimke aus Freiburg vor Ede Kölling vom KCWD.

Ede Kölling macht einen Spin.
Helikopter

Bei den Mädchen U10 siegte Maja Hessel vom KC Rheintreue Homberg vor Bea Kölling aus Wiedenbrück.

Bea dreht eine Eskimorolle.
und dann geht es ab in die Walze.

Lina Eickhoff vom KC Marbach siegt bei den Mädchen U12, während bei den Jungen U12 Jonas Wübbold von der SG Untertürkheim vor Ole Kölling vom KC Wiedenbrück-Rheda lag. 

Konzentriert sich auf seinen Lauf – Ole Kölling
Helikopter

Marla Wilhelm vom KC Mühlacker entschied die U14-Klasse der Mädchen für sich. Bei den Jungs lagen die ersten 4 Freestyler innerhalb von nur 6 Punkten beieinander. Titelverteidiger Niklas Lohmann (KCRH) siegte vor Mattis Strauf (KC Zugvogel Köln), Henri Pentek (KCRH) und Silas Forthaus vom KCWD. Malte Gersting und Paul Bultschnieder landeten auf Platz 7 und 8.

Malte Gersting

In der Gesamtwertung des deutschen Schüler Cups führen nach 3 von 4 Läufen Ede Kölling (U10 männlich), Bea Kölling (U10 weiblich) und Ole Kölling (U12 männlich). Bei den Jungen U14 liegt Silas Forthaus auf Platz 2 vor dem Finale im September in Limburg.

Ole, Bea und Ede Kölling haben gute Aussichten sich ganz nach vorn im deutschen Schüler Cup zu paddeln.

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass in diesem Jahr bei jedem Freestyler der schlechteste von 4 Läufen nicht in der Gesamtwertung berücksichtigt wird (“Streichresultat”), insofern man in Limburg beim Finale am Start ist. Dadurch werden “die Karten in Limburg noch mal neu gemischt”.

Um auch den Junioren und Senioren die Chance zu geben, in Neheim an den Start zu gehen und gleichzeitig Wettkampferfahrungen auf der Ruhrwalze, die im August auch Austragungsort der deutschen Meisterschaft ist, zu sammeln, wurde eine Ü14-U18- und eine Ü18-Klasse gebildet.

Justin Niermeier als Judge, Betreuer und natürlich als Athlet aktiv.
Leo Andrzejeski von der SG Welper zeigt einen vorbildlichen Loop.
Justin kontert mit Cartwheels und Tricky Woo.

Bei den Ü14-U18 siegte bei den Mädchen Victory Ediagbonya (KCZ Köln) und bei den Jungen Justin Niermeier (KCWD) vor Leo Andrzejewski und Leif Klich (beide SG Welper). Bei den Ü18 zeigte Lokalmatador Patrick Stange vom SKC Neheim-Hüsten, dass der Playspot “sein Wohnzimmer” ist . Er siegte souverän vor Reimar Staufenberg (Ulmer Paddler) und Thomas Dimke (FF Freiburg).

In der Klasse Ü18 am Start: Stefan Barwich
Loop

Stefan Barwich (KCWD) paddelte auf Platz 6. Ein großes Dankeschön geht an den SKC Neheim-Hüsten für die Bereitsstellung von Bootshaus, Vereinsgelände und Playspot und an die Helfer/innen des Kanu-Freestyle Teams NRW. 

Siegerehrung bei den U10: v.l. Maja Hessel, Bea Kölling, Levin Dimke, Ede Kölling
Bea und Maja präsentieren stolz Urkunden, Pokal und Medaille.
Siegerehrung U12: v.l. Lina Eickhoff, Jonas Wübbold, Ole Kölling
Ole und Fjonn zeigen “Daumen hoch” für den Schüler Cup.
Siegerehrung U14 mit Paul Bultschnieder, Silas Forthaus und Malte Gersting
Ü14 – U18 mit Justin Niermeier
Ü18 mit Stefan Barwich
Die Teilnehmer des deutschen Schüler Cups in Neheim 2025

Ergebnisliste des deutschen Schüler Cups 2025 in Neheim.

Zwischenstand im deutschen Schüler Cup 2025 nach 3 von 4 Läufen

Links:

https://www.kanu.de/Kanu-Freestyle-im-Sauerland-91725.html

https://www.kanu-freestyle.info/2025/05/23/kanu-freestyle-im-sauerland

https://www.kanu-nrw.de/content/index.php/9-nicht-kategorisiert/2790-kanu-freestyle-im-sauerland

Bericht in der “Glocke” am 13.05.2025

Fotos: Sylvia Daruwala, Matthias Mevenkamp und Stefan Barwich

Text: Stefan Barwich

Marla Mertgen – Deutsche Meisterin und Vizemeisterin im Wildwasser Stand Up Paddling

Der Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda ist im Wildwasser zu Hause. “Experiencing Whitwater” ist das Motto und die Seele des Vereins seit vielen Jahren.

Viele Aktivitäten im wilden Wasser sind im KCWD möglich wie z.B. Wildwassertouren in den Alpen, Norwegen usw.. Kanu-Slalom war jahrelang die Wettkampfsportart der Emskanuten bevor es vom Kanu-Freestyle abgelöst wurde. Jetzt ist der Verein um eine Facette des Wildwassersports reicher:

Stand up Paddling Cross ist die Leidenschaft von Marla Mertgen. Sie ging für den Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V. bei den Deutschen Meisterschaften im Stand Paddling Cross auf dem Wildwasserkanal in Markkleeberg an den Start. In den beiden Disziplinen Sprint und Boarder Cross trat sie auf dem Pumpkanal nahe Leipzig an.

Marlas in Aktion

Im Sprint geht es darum die Wildwasserstrecke möglichst schnell und sauber zu durchfahren. Marla konnte die beiden Läufe ohne Sturz absolvieren. Das war auf der technisch anspruchsvollen Strecke nicht selbstverständlich, da Stürze häufig vorkommen. Auch wenn ein Sturz keine Dispqualifikation bedeutet, kann er wertwolle Zeit kosten.

Sich im wilden Wasser aufrecht auf dem Board zu halten ist gar nicht so einfach.

Mit zwei stabilen Läufen konnte Marla Mertgen sich den ersten Platz und damit die deutsche Meisterschaft im SUP Sprint sichern. Den zweiten Platz belegte Heike Kirsch (PKH Hannover), dritte wurde Katrin Dittmar.

In der Disziplin Sprint konnte Marla als schnellste die Zielline überqueren und die deutsche Meisterschaft erringen.

Im Boarder Cross starteten mehre Athletinnen gleichzeitig. Die Strecke enthielt Hindernisse und Aufwärtstore, was hohe Anforderungen an Taktik, Reaktion und Technik stellte. In Vorrunde trat Marla gegen Lucia Hacker (KS AUgsburg) und Anrea Sprenger (WSC Lippstadt) an und qualifizierte sich als erste für das Finale.

Im Boarder Cross geht es mit vier Stand Up Paddlern gleichzeitig über die Strecke

Im Finallauf ging sie als Zweite auf die Strecke. Nach einem Sturz von Katrin Dittmar kam es zu einer unübersichichtlichen Situation, bei der auch Marla ins Wassser gefallen ist. Aber sie konnte ihr Board wieder erreichen und das Rennen fortsetzen.

Nach einem Sturz konnte Marla wieder Fahrt aufnehmen.

Judith Wichmann (WSC Lippstadt) gewann das Finale vor Marla Mertgen (KC Wiedenbrück-Rheda) und Lucia Hacker (KS Augsburg).

In der Mitte: Marla Mertgen (KCWD) mit Pokal und Urkunde

https://www.sportschau.de/mehr-sport/auf-dem-sup-durch-wildwasserkanal,video-mima-sup-wildwasser-100.html

https://www.kanu.de/Stand-Up-Paddling-Deutsche-Meisterschaft-im-Wildwasser-91712.html

Fotos: Nico Gottszky

Text: Marla Mertgen und Stefan Barwich