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Sommerfahrt 2021 in LIENZ

Zeitweise bis zu 16 Kanuten/innen von der Ems trafen sich in den Sommerferien im Osttiroler Lienz zum Wildwasserfahren, Klettern, Wandern, Biken und einfach Spaß haben.

Die Lienzer Dolomiten im Hintergrund des Campingplatzes “Falken”.

Eigentlich sollte es nach Bovec gehen, aber im Gegensatz zu den “gut eingeschenkten” Tiroler und Kärntner Flüssen führte die slowenische Soca zum anvisierten Zeitraum ausgesprochenes Niedrigwasser mit sinkender Tendenz. Kurzentschlossen und mit der tatkräftigen Unterstützung des Platzwartes konnten wir kurzfristig umdisponieren und unser Lager auf dem Campingplatz Falken im Zentrum von Lienz aufschlagen.

Camping Falken im Zentrum von Lienz nahe Drau und Isel.
Mit dem Bulli über die hohen Tauern – Christina und Johannes waren als erste unterwegs.

Nach und nach reisten alle Teilnehmer an, um gemeinsam eine Woche in den Bergen zu verbringen. Einige Teilnehmer blieben länger, andere waren nur kurz vor Ort. Alle freuten sich auf gemeinsame Aktivitäten und Spaß in der Gemeinschaft.

Gruppenfoto auf der Möll: v.l. Christoph, Nele, Rainer, Emanuel, Mads, Bernd, Fabian, Christina, Rüdiger, Johannes.
Überraschend reiste Christoph kurzentschlossen an.
Rüdiger freut sich, daß er dabei sein konnte.
Johanna, Doro und “Katze” Cookie waren ebenfalls am Start
Fabian genießt die Sonne.
Bernd war schon vor 36 Jahren mit Stefan zum WW-Paddeln in Lienz.
Christina und Johannes sind ebenso “Stammgäste” bei unserer Sommerfahrt.
Johannes auf der Isel.
Nele ganz oben auf dem Klettersteig “Endorphin”.
Tanja wartet an jeder Aussatzstelle geduldig auf uns – Premium Shuttle und Taxi Service
Stefan findet es super, daß jedes Jahr wieder eine tolle Truppe mit dem KCWD unterwegs ist.
Auch unser 1. Vorsitzender Rainer setzte alle Hebel in Bewegung, um bei der Sommerfahrt dabei zu sein.
Die Youngsters Mads und Emanuel begeisterten sich nicht nur fürs Paddeln, sondern auch für Eis und 1/2 Hähnchen von Chickis Lienz.

So wurde natürlich viel gepaddelt, zu mal die Wasserstände keine Wünsche offen ließ:

Drau von der Galitzenklamm bis zum Kosakenfriedhof und weiter bis Oberdrauburg

Möll von der Slalomstrecke in Flattach bis zum Staussee bei Kolbnitz

Rainer macht’s vor – Einfahrt in die Slalomstrecke Flattach.
Johannes umfährt die Walze geschickt.
Fabian nimmt sie “volley”
Der KCWD hat die Mandler Welle in Obervellach fest im Griff.

Isel / Drau von Huben bis zum Kosakenfriedhof

Bernd an der Mündung des Kalser Bachs bei Huben.
Fabian und …
Johannes in den Wellen und Walzen der Isel.
Surfen in der Walze in Ainet: Fabian, …
Mads, …
… Nele.
Blick Isel aufwärts auf Emanuel und Rüdiger
Kurz Verschnaufpause
Dann geht’s weiter Richtung Lienz mit Blick auf die Dolomiten.
Am Rafting-Ausstieg am Ortseingang von Lienz: Sammeln für die wuchtige Ortsdurchfahrt mit dem “KIK-Rapid” zum Abschluß.
Das Picknick-Häuschen erwartet uns am Ausstieg am Kosakenfriedhof in Lienz-Peggetz.

Möll von Lainach bis zum Stausee unterhalb Rakowitzen

Ganz entspannt geht’s los auf der Möll ab Lainach.
Nele, Mads und Emanuel genießen die Sonne.
Kritischer Blick von Rüdiger
Zu Recht – Die Möll hat’s in sich, aber Boot und Mann wurden problemlos sichergestellt.
und weiter geht’s.

Drau von Abfaltersbach bis unterhalb Mittewald

Gail zwischen Frohn bei Maria Luggau bis Brücke Aigen

Mads und Stefan auf der Gail
Ordentlich Wasserdruck und Gefälle auf der Gail – Für Mads kein Problem.
Ein Baum direkt hinter der Stufe in der Kernstelle der Gail – Umtragen ist besser !
Die Brücke nach Aigen – idyllische Ausstiegsstelle am Ende der Gailschlucht.

hintere Isel von Hinterbichl bis Bobojach

Zufällig trafen wir noch Ansgar und David und starteten kurzentschlossen eine Fahrt auf der hinteren Isel von Hinterbichl nach Bobojach.
Während Ansgar schon Zeit zum Winken hat, kämpft Stefan noch mit dem lädierten Axiom in den Walzen der Kernstelle vor Bobojach

Lieser von Gmunden bis Spittal

Nach einem heftigen Gewitter führt die Lieser Hochwasser.
Braunes Wasser in der Lieser

und diverse Wiederholungen und Kombinationen dieser Touren.

Hier konnten sowohl die erfahrenen Paddler Bernd und Stefan, die schon 1985 vor mehr als 36 Jahren auf Drau und Isel gemeinsam unterwegs waren, ihr Können beweisen als auch unsere Wildwasser-Aspiranten viele neue Erfahrungen sammeln. Insbesondere Emanuel und Rüdiger haben Talent und Können bewiesen, daß sie sich durch regelmäßiges Training in den letzten Wochen erarbeitet hatten.

Aber auch die Klettersteige im Galitzenklammpark wurden erklommen und Schwindelfreiheit bewiesen.

Unsere Seilschaft in der Galitzenklamm
Auf der Leiter nach oben: Mads und …
Emanuel
Hoch über Lienz mit dem Blick in Drautal

Auch einige Mountainbiketouren u.a.auf den Lienzer Schlossberg und auf dem Drauradweg von Innichen nach Lienz wurden unternommen.

Start in Innichen
Von den drei Zinnen geht es 44 km entlang der Drau bis nach Lienz zurück.

Großen Spaß machte auch das Lagerleben auf dem Zeltplatz und die gemeinsame Zubereitung der Verpflegung.

“Ohne Mampf kein Kampf” – Fabian, Nele, Emanuel und Mads bereiten das Abendessen vor.
Abendstimmung auf dem Campo.
Viel zu schnell geht die gemeinsame Woche zu Ende und der Abschied von Lienz fällt schwer. Mads begleitet Bernd, Emanuel und Fabian die ersten Meter auf dem Heimweg.

Zum Ende der Fahrt stand für alle Teilnehmer fest, daß es auch 2022 wieder eine Sommerfahrt geben soll. Gemeinsam wurde Pläne geschmiedet: “Vielleicht schaffen wir es einmal gemeinsam die Grand Canyon du Verdon in Generationen überschreitender Besetzung zu bezwingen!”

Fotos: Rüdiger, Tanja, Stefan

Text: Stefan

Mads und Nele deutsche Vize-Meister im Kanufreestyle – EM-Ticket für Nele

Lange Zeit konnten die Kanufreestyler keine gemeinsamen Wettkämpfe austragen und nach 2 Online-Veranstaltungen freuten sich die deutschen Kanuten/innen auf das Wiedersehen in Plattling. Auf der Isarwelle wurde dann gleich mit der deutschen Meisterschaft und der Qualifikation für die Europameisterschaft in Paris im Oktober der nationale Saisonhöhepunkt ausgetragen. Am Start waren auch die Wiedenbrücker Paddler Nele und Mads Barwich.

Um sich vorzubereiten und fehlende Wettkampfpraxis auszugleichen, waren die beiden mit ihrer Mutter schon eine Woche vorher in Plattling angereist. Doch nicht Corona sondern, das Hochwasser der Isar bedrohte nun die Veranstaltung.

Der Regen in den Alpen und im Alpenvorland hatte die Isar über die Ufer treten lassen. Die Zeltwiese an der Isarwelle und vor allem die Zufahrt war überschwemmt.
Doch zunehmend schönes Wetter ließ die Flutwelle im Laufe der Woche abklingen und die Kanuten/innen schöpften
Hoffnung, daß am Samstag der behördlich genehmigte Maximalpegel von 260cm unterschritten wird und die deutsche Meisterschaft stattfinden konnte.

Doch zunächst mußte ein hochwassersicheres Quartier hinter dem Isardeich bezogen und dann bei ungewohnt hohem Wasserstand trainiert werden.

Die 18-jährige Nele im Sidesurf in der Isarwelle.
Das Setup zum Cartwheel muß gefunden werden.
Der 14-jährige Mads macht einen Loop.

Schnell gingen die Trainingstage vorbei und der Wettkampf nahte. Am Samstag hieß es “Ladies first” und die Mädchen gingen an den Start.

Nele und Merle konzentrieren sich. Für beide geht es nicht nur um die deutsche Meisterschaft der Juniorinnen, sondern auch um die Qualifikation zur Europameisterschaft, die im Oktober 2021 in Paris auf dem neugebauten Olympia Wildwasserkanal ausgetragen werden soll.
Die beiden Juniorinnen aus Nordrhein-Westfallen: Naya vom KC Zugvogel Köln und Nele vom Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda warten gespannt auf Ihren Start.
Vor dem Lauf: 45 Sekunden liegen vor Nele, in denen sie zeigen kann welche Tricks sie drauf hat.
Dann rein in die Walze und das Setup finden.
“Spitze rein zum Loop”
und dann geht`s rund.

Bei den Mädchen gab es sowohl in der Jugend (U16) als auch bei den Juniorinnen (U18) starke Konkurrenz. Die drei zur Verfügung stehenden Plätze für die EM und die deutsche Meisterschaft waren heiß umkämpft. Im Vorlauf konnte sich Nele knapp für das Finale der besten fünf Mädchen qualifizieren. Im Finale wurde es dann ganz eng. Der beste von drei Läufen zählte. Hinter der souveränen Siegerin Merle Hause hatten gleich drei weitere Mädchen gute Chancen ausgerechnet, die beiden noch freien Plätze im EM-Team zu sichern. Die Pforzheimerin Ida Wellensiek (U16) sichert sich schließlich den 2. Platz im EM-Team und die deutsche Jugendmeisterschaft. Zwischen Naya Daruwala aus Köln und Nele Barwich aus Wiedenbrück war es dann ganz knapp. Mit 3,33 Punkte Vorsprung setzte sich Nele gegen Naya durch und brachte die deutsche Vize-Meisterschaft der Juniorinnen und das EM-Ticket mit nach Hause an die Ems.

Siegerehrung der weiblichen Juniorinnen: v.l. Nele Barwich (Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda), Merle Hauser (KSR Südwest) und Naya Daruwala (KC Zugvogel Köln)

Am Sonntag standen dann die Wettkämpfe der Jungen und Herren auf dem Programm. Erster Starter war der 13-jährige Mads vom KCWD.

Gespanntes Warten auf den den Start.
Mit Schwung und Elan ging es in die Plattlinger Isarwelle.
Im Schaumberg souverän den Überblick zu behalten und die richtige Position für die Moves zu finden, ist nicht so leicht.
Doch Mads behielt den Überblick.

Der 13-jährige schaffte es, sich im Vorlauf unter den Top Ten der bis zu 18-jährigen deutschen Freestyle-Youngsters zu platzieren und zog damit ins Halbfinale ein.

Auf geht’s zum Entry-Move
Im Halbfinale galt es dann das Setup zu finden.
Und das Freestylekajak im Loop durch die Luft fliegen zu lassen.

Im Halbfinale erpaddelte Mads 103,33 Punkte und konnte sich bei den männlichen Schülern (U14) hinter Maximilian Nickmann vom KV Esslingen die deutsche Vize-Meisterschaft sichern.

Siegerehrung bei den männlichen Schülern: v.l. Mads Barwich (Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda), Maximilian Nickmann (KV Esslingen), Linus Häfner (Ulmer Paddler)

So erpaddelten Nele und Mads jeweils, die deutsche Vize-Meisterschaft in ihrer Altersklasse und Nele zusätzlich die Teilnahme an der Europameisterschaft, die vom 7.-10.Oktober 2021 auf dem Wildwasserkanal in Vaires-sur-Marne bei Paris in Frankreich ausgetragen wird.

Nachfoldend ein Link zum offizielen Bericht von Holger Lenz zur deutschen Meisterschaft und EM-Qualifikation sowie die Ergebnisse zum Download:

https://www.kanu-freestyle.info/2021/08/14/die-zweite-freestyle-dm-in-zeiten-von-corona

Für beide Sportler ging es direkt im Anschluß an die Meisterschaften zur KCWD-Wildwasser Tour nach Lienz. Für Nele schließt sich eine weitere Wildwassertour im oberen Inntal und ein Trainingslager in Bratislava an, bevor es dann zur EM nach Paris geht.

Fotos: Rüdiger Hauser, Jo Wellensiek, Tanja Pilgrim-Barwich

Text: Stefan Barwich

WildwasserFreu(n)de in Osttirol und Kärnten

Die diesjährige Wildwassertour über das lange Fronleichnams-Wochenende führte uns nach Lienz in Osttirol auf den Campingplatz Falken.

Blauer Himmel und das imposante Lienzer Dolomitenpanorama empfingen uns.
“Der Entspannte” hatte die Zeltwiese für uns reserviert.
Noch herrscht Ruhe auf dem Campo und nur Marlies und Bernd haben ihr Wohnmobil in der Pole Position aufgestellt.
Auch Christof und Christiane haben sich frühzeitig einen Platz für Wohnwagen und Motorrad gesichert.
Nach und nach füllt sich der Platz mit KCWD-Paddlern.

Natürlich hatten alle vorschriftsgemäß eine Ein- und Ausreiseerklärung abgegeben und die notwendigen Schnelltests absolviert. Auch Impfpass und FFP 2 Maske durfte nicht fehlen. Auf das sonst übliche Gemeinschaftszelt mußten wir leider noch verzichten.

Am ersten Paddeltag zog es eine Gruppe auf die Wasserfallstrecke an den Defereggenbach und die andere nach Kärnten auf Möll und Lieser.

Ansgar auf dem Defereggenbach
Gleich geht’s runter für David
Nicht mal Fliegen ist schöner !
Die Schwerkraft nimmt ihren Lauf !

Das zweite Team wollte sich zunächst auf der Möll “easy going” einpaddeln.

Doch die Slalomstrecke in Flattach empfing uns mit Topwasserstand. Nele zeigt wie es geht.
Gleich zu Anfang muß Bernd sich konzentrieren.
Mads rockt die Eingangswalze.
Stefan muss voll durchziehen.
Johannes fährt schwungvoll aus dem Kehrwasser.
Ein toller Auftakt in ein schönes Wochenende.
Aber erst mal gibt’s Eis im Kehrwasser in Obervellach.

Doch auch nach mehr als 20km Möll ist der Hunger auf “echtes Wildwasser” noch nicht gestillt und wir machen uns auf dem Weg zur Lieser. Gestartet wird am Bushäuschen an der Nickelbauerbrücke.

Gleich danach geht es für Bernd, Nele, Mads und Stefan in den Straßenwärterschwall.
Auf dem Campingplatz zurück ist es Zeit fürs Abendessen.
Rainer genießt den Abend.
“Ohne Mampf kein Kampf” scheint die Divise bei Ansgar, David und Luisa zu sein.
Während man bei Gretenkorts schon auf flüssige Nahrung umgestellt hat.
Marlies genießt den schönen Abend unter der Markise.

Am nächsten Tag befuhr eine Gruppe die Gail von Obertilliach bis zur Brücke Birnbaum nach Nostra. Bei ordentlich Wasser mußten sie das ein oder andere Baumhindernis bezwingen, konnten sich aber über eine mehr als 18km lange Tour durch die enge Gailschlucht freuen, die von den Paddlern volle Konzentration und gute Wildwassertechnik abverlangte.

Die zweite Truppe startet hinter dem Katarakt bei Huben in die Isel in Richtung Lienz. Besonders das Stück bis St. Johann im Wald wartete mit wuchtigen Wellen und Walzen auf, so daß es auch die ein oder andere Kenterung gab.

Start in Huben bei noch relativ niedrigem Wasserstand, doch der Defereggen- und Kalser Bach brachten ordentlich Zuschuss Wasser.
Endlich mal wieder in der Gruppe im Wildwasser unterwegs zu sein, war für alle ein Erlebnis.
Rainer und Christina
Johannes, Christina, Bär und Marius
Marius und Lea im Topoduo
Grosse Freude bei Lea über den Wildwassertrip auf der Isel
Luisa
Christina

Zügig ging es auf der Isel voran, durch die Schwälle und Stufen bei Ainet, an der Burg von Lienz vorbei und durch das Stadtgebiet. “Dort galt es vor der Draumündung die wuchtige Gefällstufe (jetzt der sog. “Action-Rapid”) zu meistern. Das klappte bei den meisten gut, ansonsten bewies die Gruppe, daß sie auch im Bergen versiert ist.

Bernd
Luisa und Bär

Zum Abschluß des Tages nahmen Christina, Mads und Stefan noch die Drau ab Galitzenklamm bis zum Kosakenfriedhof in Angriff.

Stefan auf der Drau.
Feierabendtour auf der Drau für Mads, Christina und Stefan
Abendstimmung auf dem Campingplatz Falken. Müde Paddler freuen sich auf die Nachtruhe.

Die Begeisterung für die Lieser und der gegenüber dem 1. Tag noch weiter gestiegene Wasserstand sorgte dafür, daß wir uns erneut auf den Weg dorthin begaben. Dieses mal aber ca. 10km oberhalb unter der Tauernautobahnbrücke bei Gemünd einsetzen.

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Fürs Porsche Museum hatten wir keine Zeit. Die Lieser rief mit Premium-Wasserstand und wir folgten diesem Aufruf nur zu gern.
“Zwei Daumen hoch” für den geilen Wasserstand
Ansgar und Bär sind startbereit.
Treffpunkt Kehrwasser: Die Lieser ab Gemünd wies einige verblockte und wuchtige Passagen auf. An ausreichend Wasser mangelte es bei 48m³/sek. nie.
“Vater und Sohn Paddeln” – Bernd und Fabian.
Fabian und Nele
2 “Axiome” in Action
Mads
Nico, Christina und Stefan auf dem Weg in die Lieserschlucht.
Saubere Fahrt von Nele durch die Seestufen am Schluchteingang.
Es sieht so aus als ob sich Nico nicht mal anstrengen müßte.
Fast ohne nass zu werden, manövriert er den Ripper durch die Seestufen.
Kraftvoll treibt Christina den Salto durch die starke Strömung.
Dann wird’s durchaus spritzig.
Mit Schwung und Druck auf dem Heck ist Philip erfolgreich.
Bernd saust mit der Mega-Granate zielgerichtet flußabwärts.
Ein kräftiges Gewitter braut sich über dem Drautal über Lienz am Samstag Abend zusammen.
Zeltrettende, konzertierte Aktion sind gefragt. Aber mit Heringen und Gurten wird alles sicher fixiert.

Das Gewitter füllte die Drau dann noch einmal kräftig auf. Braune Wassermassen wälzten sich von Südtirol in Richtung Lienz und wir freuten uns auf eine Abschlußtour im wuchtigen Wasser, bevor die Heimreise anstand.

Die Abschlußfahrt der gemeinsamen Tour fand dann am Sonntag auf der Drau statt. Etwas oberhalb des Galitzenklammparks setzen wir ein.
Ansgar testet den neuen Spade Bliss.
Während David im bewährten Axiom unterwegs ist.
Im großen Team geht es gemeinsam flußab in Richtung Lienz.
Wie an einer Perlenkette aufgereiht.
Slalomtraining für das KCWD-Team
Großer Spaß im braunen Wasser bei Nele
Viel zu schnell ist die Mündung der Isel erreicht.

Getreu dem Motto “Go Big & Go Home” traten die meisten von uns die Heimreise am Sonntag oder Montag an, während einzelne ihren Alpenaufenthalt noch verlängerten.

Fotos: Christoph, Luisa, Tanja und Stefan

Text: Stefan

Wir können wieder gemeinsam Paddeln – Planung dazu am 17.06.2021, 20 Uhr online

Liebe Kanuten/innen,

die jetzt gültige Coronaschutzverordnung und das Sportamt der Stadt Rheda-Wiedenbrück geben uns grünes Licht für sportliche Aktivitäten in normaler Gruppenstärke.

Jetzt gilt es, die Vereinsaktivitäten unter Beachtung der allgemeinen Regeln wieder hochzufahren.

Das möchten wir mit euch am Donnerstag Abend um 20.00 online besprechen.

Alle interessierten Paddler, Übungs- und Fahrtenleiter sind herzlich eingeladen, gemeinsam die nächsten Aktivitäten, Trainings und Fahrten zu planen.
Über zahlreiche Teilnahme von Kids bis Oldies würden wir uns sehr freuen.
Der Link ist der gleiche wie beim Bootshaus@Home. Ihr könnt ihn bei Nils oder Stefan erhalten.

Wir können nun wieder gemeinsam aktiv werden und uns beim Paddeln treffen. Also seid dabei und engagiert euch, wenn wir die nächsten Aktivitäten für uns alle online planen:


Donnerstag, den 17.06.2021 um 20.00 Uhr

LG Rainer und Stefan