Category Archives: Wildwasser

Kanufreestyle – Rodeos 2021

Liebe Freestyle-Fans,

die Pandemie hat uns weiter fest im Griff und wir können noch nicht gemeinsam Kanufreestyle trainieren und auf den Wellen und Walzen paddeln. Dennoch haben die verschiedenen Veranstalter ihre Planungen für die Rodeos und Boatercross-Veranstaltungen 2021 aufgenommen. Alles steht natürlich unter dem Vorbehalt, daß es die Coronasituation zulässt. Nachfolgend erhaltet Ihr die Infos zu den geplanten Veranstaltungen.

Rodeo in Neheim am 29.05.2021

https://www.kanu-freestyle.info/termine-und-eventinfos/neheim-h%C3%BCsten/

https://www.into-the-water.com/

KAGOON – Holibu Boatercross am 26.06.201

https://www.kanu-nrw.de/content/index.php/2012-01-01-17-29-19/2012-01-01-17-35-19/kagoon

Mühlenrodeo in Limburg am 11./12.09.2021

https://www.kanu-freestyle.info/termine-und-eventinfos/limburg/

Deutscher Wildwasser-Contest in Hildesheim 18./19.09.2021

Vorläufige Termininfo durch den Veranstalter, aber z.Zt. noch keine weitere Info verfügbar.

Holibu-Rode am 25.09.2021

https://www.kanu-freestyle.info/termine-und-eventinfos/hohenlimburg/

https://www.into-the-water.com/

  1. Wiedenbrücker Indoor-Rodeo im Piusbad am 27.11.2021

Bitte reserviert Euch die Termine und meldet Euch, wenn ihr grundsätzlich an den Veranstaltungen teilnehmen wollt. Wenn es die Corona-Lage erlaubt, werden wir dann mit den jeweils notwendigen Maßnahmen teilnehmen.

Alle Veranstaltungen sind zwar Wettkämpfe, aber keine wird so “bierernst” ausgetragen, daß man Angst haben muß, daran teilzunehmen. Auch würden wir uns natürlich freuen, wenn der ein oder andere Fan (Eltern, Erwachsene, Freestyle-Senior, Paddel-Ultra usw.) bei den Veranstaltungen dabei wäre und uns transport- und betreuungstechnisch oder auch moralisch unterstützen würde.

Also laßt uns gemeinsam hoffen und auf die Events im Wildwasser 2021 freuen. Geht so oft auf’s Wasser wie Ihr könnt und trainiert so gut und viel es geht.

Bleibt gesund !

Stefan

Sauerland – Mein Herz schlägt für das Sauerland

Schon in der 80er Jahren besang die Iserlohner Band “Zoff” das südlich von Rheda Wiedenbrück gelegene Land der 1000 Berge, in den es den KCWD seit jeher für allerlei Aktivitäten zieht:

“Ein Bauer stand im Sauerland und dachte drüber nach
Dass Hühner auf der Stange sitzen, Tauben auf dem Dach
Inzwischen in sein’ Hühnerstall, da tobt der Fuchs ganz munter
Und holt die Hühner nach und nach von ihrer Stange runter

Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland,
begrabt mich mal am Lennestrand.
Wo die Misthaufen qualmen, da gibt’s keine Palmen.
Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland,
vergrabt mein Herz im Lennesand,
wo die Mädchen noch wilder als die Kühe sind.”

Nachdem leider in den vergangenen Jahren oft das notwendige Hochwasser für eine Kanu-Wintersaison ausblieb bescherte uns der Winter 2020/21 endlich einmal wieder ausreichend Wasser auf den wilden Flüssen im Sauerland, da wo die Bäume noch kerniger als das Wildwasser sind.

Trotz Corona Pandemie oder gerade wegen dieser, machten sich coronakonforme Kleingruppen in diesem Winter immer wieder auf, um die Flüsse der Region zu erkunden.

Da erste Kanu-Ausflug in diesem Jahr ging auf die Wenne.
Von Menkhausen ging es bei gutem Wasserstand bis nach Wenholthausen zu unserer ersten Tour ins Sauerland
Gut eingeschenkt im Felsenwehr bei Frielinghausen.
Auch klirrende Kälte hielt uns nicht davon ab die Wenne bei Topwasserstand und Sonnenschein wenige Tag danach ein zweites Mal zu befahren.
Surfen auf den Wenne-Wellen
Sonne, Surfen, Sauerland ! Bei -5°C !
Auch die Hönne von der Balver Höhle bis nach Menden konnten wir bei “bestem Sauerland-Wetter” bezwingen.
Der im Sauerland alltägliche Kampf mit den Bäumen.
Manchmal geht’s drüber …
und manchmal drunter her.
Auch die Möhne oberhalb von Rüthen, wo sie noch sehr naturbelassen und klein ist, bis nach Belecke nahmen wir in Angriff.
Noch lacht er …
doch schon bald ist voller Körpereinsatz gefragt.
Kopf einziehen !
Und mitten rein ins Gestrüpp.
Dann lockt der Wasserfall am Mühlenwehr.
Das einzige Wehr, das man umtragen muß und dann befahren kann! Ein riesen Spaß bevor es wieder weiter zum Kampf mit dem Gehölz geht.
Zwischenzeitlich wird mal ein Bach in den heimischen Bergen eingeschoben !
Auf dem Eusternbach starten wir in Linzel unterhalb von Stromberg.
Tiefe Brücken, …
große Freunde, …
und natürlich Limbo ist angesagt.
Schließlich erwartet uns das Haus Aussel mit der “weissen Frau” …
bevor der Eusternbach im Stadtholz in die Ems mündet. Endspurt zum Bootshaus ist angesagt.
Die Orke ein Nebenfluß der Eder begrüßt uns mit Schnee, Sonnenschein und natürlich Bäumen.
Unterhalb von Medebach fließt die Orke durch ein einsames Tal.
Auch wenn es hier so idyllisch aussieht, sind einige Wehre mit fettem Rücklauf nicht zu unterschätzen. Vollgas ist dann angesagt.
Dann erfolgt der zwischenzeitliche Frühlingseinbruch: Tauwetter mit +20°C und eine gut gefüllte Alme von Büren bis zur Wewelsburg.
Die Sonnenstrahlen und der gute Wasserstand lassen die Tour zu etwas ganz besonderen werden.
Das Wehr in Brenken. Wenn die Schotten offen sind, ein Highlight der Tour.
Großer Spass hinter dem Wehr
Bäume und Gestrüpp gibt’s auf der Alme auch.
Gewußt wie: Baumstamm boofen ist angesagt.
Im Tal die Alme und hoch darüber die A44.
Toll, daß man auf dem Fluß vom Verkehr fast nichts mitbekommt.
Das Ziel naht:
Die Wewelsburg
“Mein Boot, mein Auto, meine Burg” ein gelungener Paddeltag geht zu Ende.

Am Folgewochenende war Freestylen auf der Neheimer Walze angesagt. Hirnfrost und eine etwas flushige Welle erwarteten uns dort beim Spinnen, Loopen und Cartwheelen. Leider gibt es keine Bilder.

Dann regnete es wieder und die Alme rief uns erneut.

Und weil das ganze so schön war, waren wir 14 Tage später gleich wieder da !
Diesmal ging es auf der Alme sogar von Weine bis zur Wewelsburg. Natürlich gab es auch hier – Bäume !
Hochkonzentriert !
Diesmal mit Sonne, Regen und Wind. Die Natur hat alles gegeben – wir auch.

Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland,
begrabt mich mal am Lennestrand.
Wo die Misthaufen qualmen, da gibt’s keine Palmen.
Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland,
vergrabt mein Herz im Lennesand,
wo die Mädchen noch wilder als die Kühe sind.”

Auf Palmen sind natürlich auch wir im Sauerland nicht getroffen, aber auf allerlei sonstiges Gehölz.

Auch wenn wir es bis zur Lenne in diesem Jahr bisher noch nicht geschafft haben, hat die diesjährige Sauerland-Saison nach vielen trockenen Jahren alle Erwartungen übertroffen.

Zur Lenne schaffen wir es sicherlich auch noch, notfalls nach Holibu und vielleicht geht ja auch noch was im tiefsten Sauerland!

Bilder: Rüdiger, Nico und Stefan Text: Stefan

Wenne’s Zeit wird mal wieder paddeln zu gehen

Regen und Schneeschmelze haben für reichlich Wasser gesorgt. Die Gelegenheit um mal wieder einen schönen Sauerlandbach zu befahren. Ziel der Wahl ist die Wenne. Die Pandemie macht es zwar schwieriger gemeinsam Bootfahren zu gehen, aber zum Glück nicht unmöglich.

Einbooten mit Abstand

Auch Temperaturen knapp unter Null können die Vorfreude, endlich mal wieder etwas Anderes zu sehen, kaum bremsen. So geht es bei strahlendem Sonnenschein aufs Wasser.

An den Bäumen und Sträuchern haben sich zahlreiche Eiszapfen gebildt

Unterwegs prägen Wehre und Baumhindernisse das, für einen Sauerlandbach typische, Bild.

David am ersten Wehr
Ducken und direkt in die nächste Kurve. Luisa nimmt es gelassen.
Kurze Verschnaufpause in einem der wenigen größeren Kehrwässer.
Phillip bricht durch die Welle hinter einem der Schrägwehre.

Zum Abschluss noch ein kleiner Genusshüpfer…

Mads booft an der Stufe.

…dicht gefolgt von einer Surfwelle.

Stefan reitet die Welle ab.

Alles in allem eine schöne Paddeltour ohne Klemmer unter Bäumen oder Begegnungen mit Stacheldraht. Landschaftlich hat die Wenne auch einiges zu bieten.

Fotos: Stefan / Nico

Text: Nico

Wildwasserfreizeit 24.07.-01.08.2021

In der 4. Sommerferienwoche planen wir derzeit wieder eine Wildwasserfreizeit durchzuführen, ähnlich den Fahrten nach Wildalpen, ins Heutal oder nach Obervellach in den vergangenen Jahren.

Das genaue Ziel wird noch mit den Teilnehmern besprochen und festgelegt.

Weitere Details zum Ablauf könnt ihr der Ausschreibung entnehmen.

Interessenten melden sich bitte frühzeitig bei Stefan Barwich.