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Mut, Technik und Teamgeist: KCWD überzeugt beim Schüler‑Cup in Neheim

Der zweite Lauf des Deutschen Schüler‑Cups im Kanu‑Freestyle am 18. und 19. April 2026 wurde für die Nachwuchsgruppe des Kanu‑Clubs Wiedenbrück‑Rheda (KCWD) zu einem eindrucksvollen Beweis ihrer sportlichen Entwicklung. Auf der schäumenden Walze der Ruhr zeigten die jungen Athletinnen und Athleten starke Leistungen, beeindruckenden Mut – und vor allem eines: Freude am Freestyle.

Hoch hinaus: Nationalkader-Athlet Leo Andrzejewski (SG Welper) zeigt Topform in der Juniorenklasse U14–U18 und startet bald bei der EM in Finnland wie seine Teamkollegen/innen Justin Niermeier, Nele und Mads Barwich vom KCWD. Der Schüler‑Cup als Fundament der Nachwuchsarbeit
Haben “Spaß am Bootfahren” – Malte und Ole freuen sich immer, wenn es aufs Wasser geht.
Auch unser jüngster, Ede mit erst 7 Jahren hat viel Spaß beim Kanu-Fahren.

Ein Wochenende, das Mut macht

Der Schritt vom ruhigen Wasser in die kraftvolle Walze ist für viele Kinder eine echte Herausforderung. „Für viele ist es ein echter Überwindungsmoment, das erste Mal in die Walze einzufahren“, erklärt Trainerin Nele Barwich, die gemeinsam mit Freddy Blawid, Finn Krössig und Stefan Barwich das KCWD‑Team betreute. „Aber genau dafür bereiten wir sie im Training vor: Technik, Sicherheit und Vertrauen. Wenn die Kids merken, dass sie die Kontrolle behalten können, wächst der Mut von ganz allein.“

Stefan erkundet mit Theo, Bea und Fjonn den Spot, schrittweise wird sich der Walze angenähert.
Nicht immer läuft alles perfekt wie geplant, aber auf die anderen Kanuten und das Safety-Team ist Verlass.
Schnell wird Theo von Safety Boater Jan aus der Ruhr gefischt.

Der Neheimer Ruhr‑Playspot bot dafür perfekte Bedingungen: eine sportlich fordernde, aber gut kontrollierbare Walze, ergänzt durch ruhige Kehrwasserbereiche – ein Setup, das besonders jungen Freestylerinnen und Freestylern Selbstvertrauen gibt.

Playspot “Ruhrwalze”
Während des intensiven Trainings füllt sich das Kehrwasser immer mehr mit bunten Kanus.

Starke Leistungen in allen Altersklassen

U10 – geschlossen stark

Ede Kölling zaubert “den Harry Potter” aufs Wasser
Fjonn Blawid fährt zunächst Tricks im Kehrwasser bevor es in die Walze geht.

Die U10 zeigte eindrucksvoll, wie viel Potenzial im KCWD‑Nachwuchs steckt:

  • Fjonn Blawid: Platz 2 (73 Punkte)
  • Ede Kölling: Platz 3 (24,67 Punkte)
  • Theo Frau: Platz 4 (12,33 Punkte)
  • Bea Kölling: Platz 1 bei den Mädchen (66,33 Punkte)
v.l.: Bea Kölling, Levin Dimke, Fjonn Blawid, Ede Kölling, Theo Frau

Damit bestätigten die Jüngsten ihre starke Form aus dem ersten Lauf in Wiedenbrück und liegen in der Gesamtwertung hervorragend im Rennen.

U12 – souveräne Auftritte

In der U12 setzte sich Ole Kölling erneut an die Spitze und gewann das Finale mit 136,67 Punkten. Auch Konrad Mehrhof zeigte eine starke Leistung und wurde Zweiter bei den Jungen. Bei den Mädchen dominierte Maja Hessel, die ebenfalls den Tagessieg holte.

Ole Kölling im Sidesurf in der Walze
U12 Jungen und Mädchen: v.l. Maja Hessel, Ole Kölling und Konrad Mehrhof

U14 – Freestyle auf hohem Niveau

Die U14‑Klasse bot spektakuläre Läufe. Malte Gersting zeigte kraftvolle Moves, hohe Konstanz und gewann das Finale souverän mit 196,67 Punkten. Henri Pentek (KC Rheintreue Homberg) und Mattis Strauf (KC Zugvogel Köln) folgten auf den Plätzen – beide ebenfalls mit starken Läufen, die das hohe Niveau der Altersklasse unterstrichen.

Malte Gersting beeindruckt mit Loops und Cartwheels
Jungen U14 v.l.: Malte Gersting, Mattis Strauf, Henri Pentek und Max Lindhorst

KCWD stark in der Gesamtwertung

Mit den Ergebnissen aus Wiedenbrück und Neheim haben sich alle KCWD‑Starterinnen und Starter eine hervorragende Ausgangsposition für das Finale in Limburg erarbeitet. In mehreren Klassen liegen KCWD‑Athletinnen und Athleten aktuell auf Platz 1 der Gesamtwertung.

Bei den Master Ü40 landet Stefan Barwich auf Platz 2: v.l. Christoph Andrzejewski,, Thomas Dimke, Stefan Barwich

Mehr als ein Wettkampf: Gemeinschaft, die trägt

Der Schüler‑Cup lebt nicht nur von sportlichen Leistungen, sondern auch von Gemeinschaft. Zelten, Spielen, gemeinsames Essen und der Austausch mit Vereinen aus ganz Deutschland machten das Wochenende zu einem besonderen Erlebnis.

Teilnehmer und Betreuer beim deutschen Schüler Cup in Neheim 2026

Zusätzliche Motivation kam von Nationalteam‑Athletinnen und Athleten, die vor Ort zeigten, was im Freestyle möglich ist – und sogar Wildwasserdackel Fidel, der mutig in die Walze sprang und damit den O‑Ton der Kids prägte: „Was der Dackel kann, kann ich auch.“

Ein ganz besonderer Teilnehmer des Events: Der in der Szene wohl bekannte Wildwasser-Dackel Fidel

Ausblick: Internationale Wettkämpfe & Vereinsjubiläum

Für das KCWD‑Freestyle‑Team geht es Schlag auf Schlag weiter:

  • Anfang Mai: internationales SalzaRodeo in Wildalpen (Österreich)
  • Mai: Deutsche Meisterschaft im Freestyle in Graz
  • Paddel XXL Festival in Markkleeberg
  • Pfingstfahrt nach Warburg an die Diemel und ins Ötztal
  • 30. Mai: 70‑jähriges Vereinsjubiläum im Bootshaus
  • 31. Mai: Hindernisrallye auf der Ems
  • 11.-13.06.2026 Europameisterschaft in Finnland

„Die Kinder haben an diesem Wochenende gezeigt, wie viel in ihnen steckt“, fasst Nele Barwich zusammen. „Mut, Freude und Teamgeist – genau das macht unseren Sport aus.“

Erfolgreiches KCWD-Team: v.l. Nele Barwich, Ole Kölling, Stefan Barwich, Theo Frau, Bea Kölling, Finn Krössig, Ede Kölling, Fjonn Blawid, Malte Gersting und Freddy Blawid

Fotos: Ole Kölling, Jan Blißenbach, Stefan Barwich

Text: Stefan Barwich

Auf der Ems mit der Fachschaft Kanu

Gemeinschaftsfahrt der Fachschaft Kanu im Kreissport Gütersloh

Zeit für Gespräche und “Networking” bevor es “auf’n Bach geht”.
Nach und nach fühlt sich das Ufer am Rhedaer Freibad mit Booten und Kanuten.

Die diesjährige Gemeinschaftsfahrt der Fachschaft Kanu im Kreissportbund Gütersloh brachte die vier Vereine TuS Viktoria Rietberg, Faltbootgilde Gütersloh, Wasserwanderfreunde Verl und den Kanu‑Club Wiedenbrück‑Rheda zusammen.

Kurze Begrüßung und Einweisung, dann konnte die Fahrt beginnen.

Rund 45 Teilnehmende nutzten das sonnige Wetter, um gemeinsam die rund 5 Kilometer lange Strecke vom Freibad Rheda bis zum Bootshaus der Faltbootgilde Gütersloh zu paddeln.

Sonne und viele bunte Boote auf der Ems
Gemütlich paddelt die Truppe in Richtung Eisenbahnbrücke und Rhedaer Forst

Die Ems bot mit kleinen Schwällen abwechslungsreiche Bedingungen und damit einen gelungenen Einstieg in die Outdoor‑Saison. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung des KCWD: 23 Mitglieder, darunter 11 Kinder der Kanu Kids, nahmen teil. Die Altersspanne reichte vom 5-jährigen Nachwuchs bis zu erfahrenen Paddlern, die bereit in den 80er und 90er Jahren an Gemeinschaftfahrten der Fachschaft Kanu teilgenommen haben.

Am Bootshaus der Faltbootgilde Gütersloh wurde die Fahrt mit einem gemeinsamen Grillen fortgesetzt, zu dem weitere 20 bis 30 Gäste hinzukamen. Die Veranstaltung bot damit nicht nur sportliche Aktivität, sondern auch eine gute Gelegenheit für Austausch und Vernetzung zwischen den Vereinen.

Vor dem Gütersloher Bootshaus wurde gemeinsam gegrillt.

Am Bootshaus der Faltbootgilde Gütersloh wurde die Fahrt mit einem gemeinsamen Grillen fortgesetzt, zu dem weitere 20 bis 30 Gäste hinzukamen. Die Veranstaltung bot damit nicht nur sportliche Aktivität, sondern auch eine gute Gelegenheit für Austausch und Vernetzung zwischen den Vereinen.

Die Kanu Kids hatten großen Spass, das Gelände der Faltbootgilde zu erkunden. Highlights waren die Rollenrutsche für Kanus, Schaukel und Wippe.

Im Rahmen der Gemeinschaftsfahrt wurde auch für die Reisekasse der KCWD‑Athletinnen und Athleten gesammelt, die im Juni an der Kanu‑Freestyle‑Europameisterschaft 2026 in Lieksa (Finnland) teilnehmen. Die Spendenaktion wurde die drei Nationalmannschaftsfahrer aus dem Kreis Gütersloh von den Teilnehmenden kräftig unterstützt.

Der Erlös der Spendendose geht an die Kanu-Freestyler Justin Niermeier, Mads und Nele Barwich, die im Juni mit der deutschen Nationalmannschaft zur Europameisterschaft nach Finnland reisen.
Justin, Nele und Mads sind Mitglieder der Kreisleistungsgruppe Kanu und der deutschen Nationalmannschaft. Aktuell bereiten sie sich aktuell auf die Europameisterschaft im karelischen Lieksa unweit der russischen Grenze im Juni vor.

Bilder: Detlef Zinser, Freddy Blawid

Text: Stefan Barwich

Bericht in der “Neuen Westfälischen” am 25.03.2026

Stadtputztag 2026: Der KCWD räumt auf

Am 21. März 2026 war es wieder so weit: Rheda‑Wiedenbrück rief zum Stadtputztag – und der Kanu‑Club Wiedenbrück‑Rheda war selbstverständlich mit einer starken Mannschaft dabei. Seit vielen Jahren gehört der KCWD fest zu dieser Aktion, und auch diesmal zeigte sich, warum: Rund 20 Kanutinnen und Kanuten, darunter viele Kinder und Jugendliche, machten sich mit Greifzangen, Eimern und jeder Menge Motivation auf den Weg, um die Umgebung rund um das Bootshaus im Schulzentrum am Burgweg von Müll zu befreien.

Motivierte Paddler starten ihren Einsatz beim Stadtputztag

Gemeinsam für ein sauberes Umfeld

Die Teams durchkämmten Uferbereiche, Wiesen, Wege und die Schulhöfe – und staunten nicht schlecht, was sich dort alles angesammelt hatte. Neben zahllosen Flaschen, Verpackungen und Kleinteilen fanden die jungen Helferinnen und Helfer sogar einen hölzernen Schwimmponton, der offenbar aus der Ems angespült worden war.

Mit Greifzangen und Müllbeutel unterwegs: Fjonn, Theo und Ede
Langsam füllt sich der Anhänger
Ein Einkaufswagen voll Müll haben Felxi, Theo, Ole, Ede und Bea gesammelt
Ein herrenloser Schwimmponton wurde aus der Ems geborgen.
Sämtlicher Müll wurde auf den Anhänger verladen.

Gerade die Kinder und Jugendlichen waren mit beeindruckendem Eifer dabei. Mit sichtbarem Spaß wetteiferten sie darum, wer das kurioseste Fundstück entdeckt oder den nächsten Müllsack voll bekommt. Die Mischung aus Bewegung, Teamarbeit und dem Gefühl, etwas Sinnvolles für die eigene Stadt zu tun, sorgte für beste Stimmung.

Ein voller Anhänger – ein starkes Zeichen

Am Ende des Vormittags war der Erfolg unübersehbar: Ein kompletter PKW‑Anhänger war bis oben hin gefüllt. Was sonst unbemerkt in Büschen, an Ufern oder auf Wegen liegen geblieben wäre, wurde nun fachgerecht entsorgt.

Es folgte die fachgerechte Entsorgung auf dem Recyclinghof an der Ringstraße.

Verdientes Mittagessen und ein Dank vom Bürgermeister

Nach getaner Arbeit ging es für alle Helferinnen und Helfer zum Bauhof, wo ein leckeres Mittagessen wartete – eine Tradition, die jedes Jahr für einen gemütlichen Abschluss sorgt. Bürgermeister Theo Mettenborg ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen und den Engagierten für ihren Einsatz zu danken.

Lecker war’s – wie jedes Jahr

Zufriedene Organisatoren und ein starkes Gemeinschaftsgefühl

Auch KCWD‑Organisator Fabian Gretenkort und der 1. Vorsitzende Rainer Peitz zeigten sich sehr zufrieden mit der Aktion. Beide betonten, wie wichtig solche Tage für das Bewusstsein junger Menschen und für den Zusammenhalt im Verein sind.

Stolz auf die geleistete Arbeit – Trainer Fabian und seine junge Truppe

Der Stadtputztag 2026 war damit nicht nur ein Beitrag zu einer sauberen Stadt, sondern auch ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Verantwortung und Engagement. Der KCWD freut sich schon jetzt auf das nächste Jahr – denn eines ist klar: Wir packen wieder mit an!

Fotos und Text: Stefan

Herbstfahrt nach Wildalpen 2026 – jetzt anmelden !

„Nach der erfolgreichen Herbstfahrt 2025 setzen wir 2026 noch einen drauf: Gemeinsam geht es wieder nach Wildalpen, wo Training, Teamgeist und echtes Wildwasser-Feeling auf uns warten.“

Mit der Herbstfahrt 2026 schaffen wir für unsere jungen Paddler*innen den idealen nächsten Schritt: spielerisch ins Wildwasser hineinwachsen, Selbstvertrauen gewinnen und auf der Salza neue Herausforderungen meistern.“

Meldet Euch möglichst bis zum Ende der Osterferienbei Rainer und Stefan , wenn ihr mit nach Wildalpen fahren möchtet.