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Weltcup-Finale in Polen: KCWD-Team präsentiert sich stark in Krakau

Vom 21. bis 27. September 2026 nahmen die Freestyle-Kanuten des Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda am Finale des Canoe Freestyle World Cups von Paddle Worldwide im polnischen Krakau teil. Auf dem anspruchsvollen Wildwasserkanal in Kolna trafen sich die besten Freestyle-Athletinnen und Athleten der Welt, um die letzten Weltcuppunkte der Saison zu vergeben.

In Krakau an der Weichsel fand das World Cup Finale 2026 der Kanu-Freestyler statt.

Für den KCWD gingen Mads, Nele und Stefan Barwich im Herren- beziehungsweise Damen-Kajak an den Start. Gemeinsam mit Finn Krössig (TuRa Bremen), Linn Schäfer (KC Monschau) sowie Betreuerin Tanja Pilgrim-Barwich bildeten sie eine kleine, aber engagierte Reisegruppe innerhalb des deutschen Nationalteams.

Sebastian Nelle, Stefan Barwich, Linn Schäfer, Mads Barwich, Nele Barwich, Finn Krössig, Luci Hacker, Andrea Hacker

Mads Barwich überzeugt mit starker Leistung

Den stärksten Auftritt aus KCWD-Sicht zeigte Mads Barwich im stark besetzten Wettbewerb der Herren-Kajaks. Mit 1.356,66 Punkten erreichte er Rang 16 und war damit zweitbester deutscher Starter hinter Roman Glasman.

Besonders bemerkenswert: Zum Einzug in das Halbfinale der besten zehn Athleten fehlten ihm lediglich etwas mehr als 200 Punkte.

Damit bestätigte Mads seine kontinuierliche Entwicklung auf internationalem Niveau und konnte sich in einem Weltklassefeld hervorragend behaupten. Die Leistung zeigt, dass der Abstand zur internationalen Spitze weiter schrumpft und die intensive Trainingsarbeit der vergangenen Monate Früchte trägt, insbesondere freut sich der 19-jährige auf die Einführung der U23-Klasse im Kanu-Freestyle.

Nele Barwich arbeitet an Tricks der Weltklasse

Für Nele Barwich stand in Krakau weniger die Platzierung als vielmehr die Weiterentwicklung ihrer Trickpalette im Vordergrund.

Seit Monaten arbeitet sie intensiv an den anspruchsvollen Moves Space Godzilla und McNasty, die mittlerweile regelmäßig im Training gelingen.

Auch im Wettkampf zeigte sie Ansätze dieser schwierigen Tricks. Leider wurden die Ausführungen von den Judges noch nicht als gültige Wertungsmanöver anerkannt. Dennoch überwiegt das Positive: Die technische Entwicklung ist deutlich sichtbar und die Schritte hin zu einem deutlich höheren Punktniveau werden immer größer. Mit den gesammelten Erfahrungen und weiterem Feinschliff dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die neuen Tricks auch auf internationaler Bühne vollständig gewertet werden.

Stefan Barwich: Dabei sein ist alles

Für den 58-jährigen Stefan Barwich stand beim Weltcup in Krakau nicht in erster Linie das sportliche Ergebnis im Vordergrund. Normalerweise startet er bei nationalen und internationalen Wettkämpfen in der Klasse Masters Ü50, beim Weltcup musste er sich jedoch mit deutlich jüngeren Athleten in der stark besetzten Herrenklasse messen.

Getreu dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“ genoss Stefan die besondere Atmosphäre eines internationalen Weltcups auf höchstem Niveau und betreute die jüngeren Sportler. Gerade der Austausch von Erfahrungen und die gemeinsame Zeit im Team machten die Veranstaltung für ihn besonders wertvoll.

Natürlich durfte auch der sportliche Ehrgeiz nicht fehlen. Vor allem der Kampf mit der kraftvollen Welle im Wildwasserkanal von Kolna bereitete ihm große Freude. Trotz des hohen internationalen Niveaus zeigte er mehrere engagierte Fahrten und sammelte viele positive Eindrücke, die ihn auch für kommende Wettkämpfe in der Masters-Klasse motivieren werden.

Linn Schäfer knapp am Finale vorbei

Eine starke Leistung zeigte auch Linn Schäfer vom KC Monschau, die gemeinsam mit der KCWD-Reisegruppe unterwegs war.

Mit Platz 6 verpasste sie den Einzug ins Finale nur äußerst knapp und bestätigte damit ihr großes Potenzial auf internationaler Ebene.

Finn Krössig sorgt mit starkem ersten Lauf für ein Ausrufezeichen

Einen gelungenen Wettkampf zeigte auch Finn Krössig (TuRa Bremen). Der Squirtboot-Spezialist präsentierte im ersten Lauf eine starke Vorstellung und sammelte mit sauber gefahrenen Cartwheel- und Splitwheel-Kombinationen wichtige Punkte. Insbesondere seine technische Präzision und seine Bootskontrolle auf der Welle sorgten für einen gelungenen Auftakt in den Wettbewerb.

Auch wenn der Fokus des Bremer Athleten eigentlich auf dem Squirtboot-Sport liegt, stellte er einmal mehr unter Beweis, dass er auch im Freestyle-Kajak konkurrenzfähig ist.

Leider war in Krakau kein Squirt-Wettbewerb ausgeschrieben. Somit konnte Finn nicht an seine Spezialdisziplin anknüpfen, in der er bereits beim ersten World Cup der Saison in Millau mit einer hervorragenden Silbermedaille auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Deutschland erfolgreichstes Team des Weltcups

Aus deutscher Sicht entwickelte sich die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Mit 19 Athletinnen und Athleten stellte Deutschland das größte Team des gesamten Weltcups.

Team Germany beim World Cup in Krakau

Am Ende wurde dieser Einsatz mit dem ersten Platz im Medaillenspiegel belohnt.

Teamleaderin Andrea Hacker, Luci Hacker, Lukas Ramsayer, Felix Ramsayer, Marie Dimke, Sebastian Nele und Nele Barwich
4 Medaillen für Team Germany: Luci Hacker, Lukas Ramsayer, Sebastian Nelle

Für die Höhepunkte sorgten die Siege von Lukas Ramsayer im Junioren-Kajak und Sebastian Nelle im Open Canoe.

Der Schongauer Lukas Ramsayer siegt bei den männlichen Junioren in Krakau und im Gesamtweltcup.
Sebastian Nelle vom KC Limburg gewinnt im OC1 Gold und im Canadier Silber.
Sebastian Nelle im Canadier

Sebastian Nelle (Platz 3 im Gesamt-Weltcup 2026)

Silbermedaillen gingen an Sebastian Nelle im Herren-Canadier sowie an Luci Hacker im Damen-Canadier.

Platz 2 im Canadier der Herren für Seppl
Luci Hacker erringt die Silbermedaille in Krakau und im Gesamtweltcup 2026 und erkämpft einen zusätzlichen Teamplatz für das Deutsche Team bei den Canadier Damen bei der WM in Sort 2027.

Darüber hinaus konnten zahlreiche deutsche Athletinnen und Athleten hervorragende Platzierungen in der Gesamtwertung des World Cups erreichen.

Gute Stimmung und beeindruckende Gastgeberstadt

Neben den sportlichen Erfolgen wird den Teilnehmern vor allem die besondere Atmosphäre in Erinnerung bleiben. Der Wildwasserkanal in Kolna bot ideale Wettkampfbedingungen und die Veranstalter sorgten für einen reibungslosen Ablauf des gesamten Events.

Umzug bei der inoffiziellen, von den Freestyler selbst organisierten Eröffnungsfeier

Innerhalb des deutschen Teams herrschte während der gesamten Woche eine ausgezeichnete Stimmung.

Einen großen Anteil daran hatte auch Teamleiterin Andrea Hacker, die das deutsche Team souverän durch die Veranstaltung führte.

Natürlich blieb auch Zeit, die ehemalige polnische Königsstadt kennenzulernen. Das KCWD-Team besichtigte unter anderem das imposante Königsschloss auf dem Wawel, den historischen Marktplatz sowie das traditionsreiche Stadtviertel Kazimierz und das ehemalige jüdische Ghetto.


Die Burg “Wawel” der polnischen Könige in Krakau

Neben den Wettkämpfen und den Sehenswürdigkeiten Krakaus sorgten mehrere gemeinsame Veranstaltungen für unvergessliche Erinnerungen.

Auf dem Krakauer Marktplatz
Der feuerspeiende Drache

Bereits zu Beginn der Woche organisierten die Sportler am Wildwasserkanal von Kolna eine internationale Eröffnungsfeier, an der sämtliche Teams teilnahmen.

Hojo begrüßt die nahezu vollständig angetretenen Freestyler zur inoffiziellen Eröffnungsfeier.
Team Germany “unterwegs mit Schwarz, Rot, Gold”
Fahnenmeer der internationalen Freestyle Gemeinschaft
Hojo dirigiert die Community

In entspannter Atmosphäre kamen Athletinnen und Athleten aus aller Welt miteinander ins Gespräch und stimmten sich gemeinsam auf die bevorstehenden Wettkämpfe ein.

Besondere Highlights waren das gemeinsame Team-Dinner in einem traditionellen polnischen Restaurant. Bei einem Buffet mit zahlreichen polnischen Spezialitäten sowie einem abwechslungsreichen Folkloreprogramm mit Volkstanz und traditioneller Musik konnten die Athletinnen und Athleten einen gelungenen Trainingstag gemeinsam mit dem östereichischen und schweizer Team ausklingen lassen.

Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war die Einladung des polnischen Freestyle-Kanuten Bartosz Czauderna zu einer Gartenparty im Haus seiner Eltern.

Der polnische Freestyler Bartocz Czauderna war einer der “Motoren des Events” – Vielen Dank an ihn.

Bei einem gemütlichen BBQ bot sich den Teilnehmern ein beeindruckender Blick auf die Gipfel der Hohen Tatra, die sich bei bestem Wetter am Horizont präsentierte. In entspannter Atmosphäre wurden Erfahrungen ausgetauscht, internationale Freundschaften gepflegt und die besondere Gemeinschaft des Freestyle-Sports über Ländergrenzen hinweg erlebbar. Für viele Teilnehmer gehörte dieser Abend zu den schönsten Erinnerungen der Weltcup-Woche in Krakau.

Abendstimmung am Wildwasserkanal Kolna in Krakau / Malo Polska

Fotos: Tanja Pilgrim-Barwich, Sebastian Krok, Nancy Gearey, Stefan Barwich

Text: Stefan Barwich

Die Lampionfahrt auf der Ems – Ein Klassiker am 03. Oktober 2026

70 Jahre Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V.

Schon unsere Gründungsmitglieder haben in den 1950er Jahren Lampionfahrten auf der Ems ausgerichtet. Damals noch im Bereich des Bootshauses am Neupförtner Wall, der Moorwiese bzw. Brücke der Wasserstrasse. Unzählige Besucher aus Wiedenbrück, Rheda und Umgebung liessen sich die illuminierten Boote auf dem Wasser und die anschliessenden Vereinsfeste nicht entgehen.Eine liebgewonnene Tradition die wir anlässlich unseres 70. Vereinsjubiläums wieder aufleben lassen.

Samstag, 03.10.26, dem Tag der Deutschen Einheit, ist es soweit. Am Bootssteg an der Ems, ganz in der Nähe der Antoniusbrücke (Brücke zwischen der Strasse “Am Neuen Werk” und dem Schul- und Sportzentrum Burg). 19.00 Uhr geht es los. Die illuminierten, mit Lampions geschmückten Kayaks und Canadier werden zu Wasser gelassen. Ganz engagierte kleine und grosse Paddler entwerfen bestimmt auch Motto- bzw. Themenboote. Das beste bzw. kreativste Boot wird prämiert. Ihr seid herzlichst eingeladen euch schon vorher am Bootshaus bzw. Bootssteg einzufinden. Im Anschluss an die Lampionfahrt laden wir Euch herzlichst ein mit uns im und am Bootshaus zu feiern.

Ihr habt ein Kayak oder Canadier, seid nicht bei uns im Verein aber hättet Spass daran euer Boot zu schmücken und an der Lampionfahrt teilzunehmen? Meldet euch einfach vorher, wir freuen uns auf Euer mitmachen und dabei sein.

Ab 15.00 Uhr ist Treff am Bootshaus für alle Bootsbauer die ihr Gefährt noch zusammenbasteln möchten.

Wie immer gilt: Bei Fragen fragen! Ansprechpartner und Organisator ist Roger König.

In der “Glocke” am 02.10.2026
Ankündigung in der Glocke am 02.10.2026
“Neue Westfälische” am 30.09.2026
Stadtgespräch 10-2026
Stadtgespräch 10-2026

KCWD rockt das Finale: Vier Gesamtsiege beim Deutschen Schüler‑Cup!

Was für ein Wochenende für unsere KCWD‑Kids!

Beim großen Finale des Deutschen Schüler‑Cups im Kanu‑Freestyle haben die jungen Wiedenbrücker Freestyler gezeigt, was in ihnen steckt – und das gleich viermal ganz oben auf dem Podest.

Das traditionsreiche Mühlenrodeo an der Obermühle in Limburg, direkt unterhalb des Limburger Doms, bot die perfekte Bühne für eine Saison, die man nur als mega erfolgreich bezeichnen kann.

Drei Rodeos – eine starke Serie

Der Schüler‑Cup ist die wichtigste Nachwuchsserie im deutschen Kanu‑Freestyle.

Drei Events, drei völlig unterschiedliche Herausforderungen:

  • Wiedenbrücker Piusbad – Flachwasser, Technik, Basics
  • Ruhrwalze Neheim‑Hüsten – die kraftvolle Walze mit großen Kehrwässern, Playspot für Einsteiger und Fortgeschrittene im Sauerland
  • Obermühle Limburg – der Klassiker unter den Schüler Cup Features, klein eng, hinter dem Mühlenwehr zwischen Mühlrad und Bruchsteinmauern, viele deutsche Freestyle-Karrieren begannen hier.

In jedem Lauf haben die Kids 45 Sekunden Zeit, um Spins, Cartwheels, Loops und andere Moves zu zeigen. Besonders wertvoll sind die Tricks in der Walze – dort gibt’s die doppelte Punktzahl, aber auch doppelte Herausforderung. Mut, Technik und Training sind hier alles.

Das KCWD-Team im deutschen Schüler Cup 2026

Für den KCWD gingen beim deutschen Schüler Cup 6 junge Freestyler ins Rennen:

Jungen U10: Tilo Neukirch – in diesem Jahr erstmals im Freestyleboot unterwegs.
Jungen U10: Ede Kölling mit 8 Jahren unser jüngster Freestyler
Jungen U10: Der 10-jährige Fjonn Blawid
Mädchen U10: Bea Kölling hier mit ihrer kleinen Schwester Pia
Jungen U12: Ole Kölling vor dem Playspot an der Obermühle in Limburg (im Hintergrund: Ede, Bea, Fjonn, vorne Pia)
Jungen U14: Malte Gersting

Starke Jugendarbeit – starke Ergebnisse

Dass der KCWD seit Jahren eine intensive Kinder‑ und Jugendarbeit betreibt, sieht man an den Ergebnissen. Schon die ganz Kleinen – unsere 1‑ bis 5‑jährigen Kanu‑Minis – gewöhnen sich im Lehrschwimmbecken spielerisch ans Wasser und ans Boot. Ab sechs Jahren geht’s dann ins bewegte Wasser, im Winter ins Schwimmbad, und später an die Walzen und Playspots.

Unser Trainer‑ und Betreuerteam ist gut aufgestellt und bringt viel Erfahrung aus Wildwasser, Freestyle und der Vereinsarbeit mit. Federführend in Freestyle und Kindertraining ist Justin Niermeier, der seit 2023 dem deutschen Nationalteam angehört und bereits an Europameisterschaften teilgenommen hat.

Justin NIermeier – absolviert gerade seine Trainer-Ausbildung

An seiner Seite arbeitet Nele Barwich, seit 2019 festes Mitglied im Nationalteam, mehrfache EM‑ und WM‑Starterin und aktuelle Deutsche Meisterin im Squirtboat.

Nele Barwich, Trainer C Kanu-Freestyle – Expertin auf und unter Wasser

Ergänzt wird das Team durch Marla Mertgen, Deutsche Meisterin im Wildwasser‑SUP, sowie die erfahrenen Übungsleiter Jürgen Sieg, Robert Fiedler, Fabian Gretenkort und Stefan Barwich, die seit vielen Jahren die Nachwuchsarbeit im Verein prägen. Beim Finale in Limburg unterstützte zudem Finn Krössig aus Bremen, World‑Cup‑Zweitplatzierter und ebenfalls Nationalteamfahrer, der den jungen Sportlern zusätzliche Impulse geben konnte.

Und das Ergebnis? Nele bringt es perfekt auf den Punkt: „Alle haben gezeigt, was sie sicher können – und einige sogar noch deutlich mehr!“

Vier Gesamtsiege – KCWD dominiert den Schüler‑Cup

Vorbereitung der U10 auf den Lauf
Bei Flutlicht am Playspot an der Obermühle
Ganz gechilled im Grünen

Die Ausgangslage nach Wiedenbrück und Neheim war schon stark – aber in Limburg haben unsere Kids richtig abgeliefert:

U10 Jungen – Dreifach‑Triumph

  1. Fjonn Blawid – Tagessieg & Gesamtsieg
  2. Ede Kölling
  3. Tilo Neukirch
Das “Treppchen des Mühlenrodeos” – Tagessieg geht an Fjonn, vor Ede und Tilo
Gleiche Reihenfolge im Deutschen Schüler Cup

U10 Mädchen

  • Bea Kölling – Tagessieg & Gesamtsieg
Tagessiegerin Bea beim Mühlenrodeo 2026
Und auch gleich schnell den deutschen Schüler Pokal 2026 abgeholt.

U12 Jungen

  • Ole Kölling – Tagessieg & Gesamtsieg Mit kraftvollen Cartwheels und einem fast perfekten Loop – ein Salto im Kajak – setzte er ein echtes Highlight.
Ole Kölling erringt nach Wiedenbrück und Neheim auch den Tagessieg beim Limburger Mühlenrodeo. Damit ging der deutsche Schüler Cup 2026 mit Maximalpunktzahl an ihn.
Die KCWD Youngsters

U14 Jungen

  • Malte Gersting – Tagessieg & Gesamtsieg Drei Rodeos, drei Siege, Maximalpunktzahl. Malte ließ die starke Konkurrenz aus Duisburg klar hinter sich.
Auch Malte Gersting entscheidet alle 3 Läufe für sich und holt den deutschen Schüer Cup U14 souverän nach Wiedenbrück.

Auch Trainerin Nele Barwich zeigte ihre Klasse:

  • 1. Platz Squirtboat Damen
Im Squirtboot gleiches Podium in Limburg wie bei der deutschen Meisterschaft in Bremen: Nele Barwich (KCWD) vor Ramona Woronow (KC Rheintreue Homberg) und Andrea Hacker (Kaufbeuren)
  • 2. Platz Kajak Damen hinter Nationalteamkollegin Lucia Hacker.
Damen Kajak: v.l. Nele Barwich (KCWD), Lucia Hacker (Kanu Schwaben Augsburg), Ariane Kahlau (Schweiz), Ramona Woronow (KC Rheintreue Homberg)

Teamgeist, Elternpower & Freestyle‑Familie

Was den KCWD ausmacht? Nicht nur sportliche Leistung, sondern echte Gemeinschaft. In Limburg waren Christina Kölling, Lukas und Kerstin Neukirch sowie Freddy Blawid als Eltern‑Support am Start – unverzichtbar für solche Events.

Das KCWD-Team in Limburg: v.l. Lukas und Kerstin Neukirch, Silas Forthoaus, Finn Krössig, Malte Gersting, Pia Kölling, Justin NIermeier, Ede Kölling, Tilo Neukrich, Fjonn Blawid, Ole Kölling , Nele Barwich, Christina Kölling
Team NRW

Die Freestyle‑Atmosphäre ist sowieso etwas Besonderes:

Das war das Mühlenrodeo 2026 – Auch 2027 sind wir bestimmt wieder beim KC Limburg am Start.

Gemeinsame Übernachtungen, Flutlichttraining, starke Verpflegung, Safety‑Boater, die sofort helfen, wenn jemand kentert. Ein Umfeld, in dem sich Kinder sicher fühlen, wachsen und über sich hinauswachsen. Der KC Limburg hat wieder einmal ein tolles Mühlenrodeo auf die Beine gestellt, wir kommen gerne wieder.

Ausblick: Lampionfahrt & Wildwasser‑Herbst

Nach der Wettkampfsaison kommt jetzt ein Highlight der gemütlichen Art:

3. Oktober – Lampionfahrt zum 70‑jährigen Vereinsjubiläum Ab 19 Uhr starten an der Antoniusbrücke bunt beleuchtete Boote mit kreativen Mottos – ein farbenfroher „Karnevalsumzug auf dem Wasser“.

In den Herbstferien geht’s dann wieder ins Wildwasser: Ferienfreizeit in Wildalpen an der steirischen Salza (WW3) – perfekte Bedingungen, um weitere Kids ins bewegte Wasser zu führen und die nächsten Schritte im Wildwasser zu gehen.

Text: Stefan Barwich

Fotos: Christina Kölling, Kerstin Neukirch, Freddy Blawid

Die Gesamtauswertung des deutschen Schüler Cups 2026:

Bericht in der Glocke 09/2026
Tilo Neukirch U10

Bergwanderung des Kanu‑Clubs Wiedenbrück‑Rheda – Vier Tage durch das Rätikon

Eine Gruppe von 14 Wanderern aus dem Kanu‑Club Wiedenbrück‑Rheda – ergänzt durch Freunde und Kollegen – hat im Sommer eine eindrucksvolle Vier‑Tages‑Tour durch das Rätikon unternommen.

Die Wandergruppe vor dem Aufstieg zur Totalphütte über den Lünersee.

Die Route führte durch das österreichisch‑schweizerische Grenzgebiet, vorbei an markanten Gipfeln, über aussichtsreiche Höhenwege und zu gemütlichen Berghütten. Die Altersspanne der Teilnehmenden reichte von 19 bis 60 Jahren, und genau diese Mischung machte die Tour zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.

Auf dem Weg zum Lünersee

Tag 1 – Aufstieg vom Lünersee zur Totalphütte (2.385 m) und Besteigung der Schesaplana (2.964 m)

Der Startpunkt lag am Seilbahnparkplatz am Endes des Brandnertals auf ca. 1600m Höhe. Erstes Zwischenziel war dann der türkisblaue Lünersee auf rund 1.970 m Höhe. Schon der erste Abschnitt hatte es in sich: Der Aufstieg zur Totalphütte ist steil, steinig und verlangt Kondition. Die Daten aus dem Tourenplan zeigen die Herausforderung deutlich: „5.00 km – 02:55 h – 739 m Aufstieg“

Nach der Ankunft auf der Hütte nutzte ein Teil der Gruppe die guten Bedingungen für eine zusätzliche Gipfeltour: die Besteigung der Schesaplana, mit 2.964 m nicht ganz 3000 Meter hoch, aber ein markanter und aussichtsreicher Gipfel des Rätikons. Da die Gruppe ohne Gepäck unterwegs war, gelang der Aufstieg zügig und bot fantastische Blicke über die umliegenden Kalkwände und den Lünersee tief unterhalb.

Auf dem Schesaplana
Abendstimmung an der Totalphütte

Der Rest der Gruppe genoss den Nachmittag an der Hütte, bevor alle gemeinsam den Abend bei gutem Essen und entspannten Gesprächen ausklingen ließen.

Tag 2 – Von der Totalp- zur Carschina‑Hütte (2.229 m)

Die Etappe zur Carschina‑Hütte war lang, aber abwechslungsreich. Laut Tourenplan: „13.42 km – 827 m Aufstieg – 05:19 h“

Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen boten die Wege immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die markanten Kalkwände des Rätikons.

Tag 3 – Carschina‑Hütte zur Lindauer Hütte (1.744 m)

Der dritte Tag war die längste und anspruchsvollste Etappe. Die Route führte über die Tilisunahütte zur Lindauer Hütte – ein Klassiker unter den Rätikon‑Durchquerungen.

Ein Teil der Gruppe wählte den Klettersteig zur Sulzfluh, einen hochalpinen Steig mit ausgesetzten Passagen und spektakulären Tiefblicken. Andere nahmen den regulären Wanderweg über den Drusator.

Auf dem Klettersteig zum Sulzfluh
auf dem Sulzfluh angekommen

Die Tagesdaten: „10.78 km – 866 m Aufstieg – 04:44 h“

Erschöpft, aber guten Mutes kam die Gruppe an der Lindauer Hütte an.

Am Abend wurde die Lindauer Hütte zum perfekten Ort für Gespräche, gemeinsames Essen und einen gemütlichen Ausklang.

Tag 4 – Abstieg nach Bludenz oder Rückweg zum Lünersee

Der letzte Tag brachte erstmals etwas Regen und Gewitterstimmung – nach drei Tagen Sonne und Hitze eine willkommene Abkühlung.

Ein Teil der Gruppe stieg nach Bludenz ab, andere wanderten zurück zum Lünersee. Die Rückroute zur Staumauer war mit „12.05 km – 888 m Aufstieg – 05:35 h“ erneut fordernd , aber die beeindruckende Landschaft und die Nähe zum See machten den Abschluss besonders stimmungsvoll.

Fazit – Gemeinschaft, Genuss und Gipfelmomente

Die Rätikon‑Tour bot alles, was eine gelungene Bergwanderung ausmacht:

  • Atemberaubende Landschaft mit schroffen Felsen, weiten Kare und markanten Gipfeln
  • Gutes Essen auf allen Hütten
  • Viel Zeit zum Quatschen, für Gespräche und gemeinsames Erleben
  • Gemütliche Hüttenabende mit Blick auf die Berge
  • Herausfordernde Aufstiege und spannende Klettersteigpassagen
  • Perfektes Wetter an drei Tagen, nur am Ende etwas Regen

Organisiert wurde die Tour von Fabian Gretenkort, unterstützt durch Tourenplaner Raphael Heitjohann – ein starkes Team, das eine abwechslungsreiche und sichere Route zusammengestellt hat.

Organisator Fabian

Die vier Tage im Rätikon waren für alle Teilnehmenden ein besonderes Erlebnis, das zeigt: Auch abseits des Wassers ist der Kanu‑Club Wiedenbrück‑Rheda eine lebendige Gemeinschaft, die Abenteuer in de Natur liebt.

Text: Stefan, Bilder: gesamte Gruppe