Zum Abschluß der Europa-Meisterschaft standen die Finals in allen Klassen auf dem Programm. Bis dahin hatten es die Sportler/innen des KCWD leider nicht geschafft, sie gaben aber als Athletenbetreuer und Fans ihr bestes um ihre Teamkameraden/innen und ihre internationalen Freunde bestmöglich zu unterstützen.
Es begann mit den Damen im Canadier. Hier waren mit Sonja und Lucia Hacker sowie Naya Daruwala gleich 3 Sportlerinnen aus Deutschland im Finale.
Sonja Hacker
Lucia Hacker (KS Augsburg)
Deutscher Doppelsieg durch Lucia Hacker vor Naya Daruwala und Ottilie Burrill Smith (GB)
Es folgte die Herren im Canadier mit Sebastian Nelle oder kurz “Seppel” genannt,
Nele war als Athletenbetreuer für das linke Flussufer von Seppel ausgewählt worden.
Seppel in Aktion
Beratung mit Trainer Hewo
886,67 Punkte – Platz 4 – Eiropameister wurde der Franzose Tom Dolle.
Weiter ging es mit den männlichen Junioren im Kajak. Hier waren mit den Brüdern Felix und Lukas Ramsayer gleich zwei deutsche in Finale der EM gefahren. Lukas hatte sich dabei mit einem fulminanten Semifinale in die Favoritenrolle gebracht.
Lukas Ramsayer springt hoch über dem schäumenden Neitikoski.
Für Felix, den jüngeren der beiden Brüder ging es auf Platz 5.
Lukas Ramsayer landete auf Platz 3. Europameister wurde Math Cradock (GB) vor Arthur Genovese (F)
Canoe Dog Burton kommt eine besondere Ehre zu Teil. Er darf die Gold-Medaille von Math Cradock anprobieren. Muss sie dann aber doch wieder abgeben.
Im Anschluss gingen die Juniorinnen mit Marie Dimke (FF Freiburg) und Linn Schäfer (KC Monschau) an den Start.
Marie Dimke
Linn Schäfer
Nach dem der erste Lauf bei Linn nach einem “Flush” schnell und punktarm beendet war, steigerte sich die 17-jährige im 2. Lauf und setzte dann im 3. Lauf “noch einen drauf”.
Beratung mit Trainer Mads
Jeweils ein “fetter” Loop im 2. und 3. Lauf.
Platz 2 für Linn bei den Juniorinnen
Europameisterin der Juniorinnen wurde Maja Kawczynska (Polen) vor Linn Schäfer (Deutschland) und Mea Minchin (Irland).
Bei den Damen siegt die finnische Lokalmatadorin Taru Terni und bei den Herren verteidigte Tomasz Czaplicki seinen Titel von 2024.
Bewundernswerter finnischer Nationalstolz. Die sonst eher ruhigen Nordeuropäer feuerten ihre junge Dame Taru Terni frenetisch an, entfachten auf der Tribüne bei ihrem Sieg einen blau-weißen Jubelsturm und zogen bei der Siegerehrung gleich einmal die ganz große finnische Flagge am Fahnenmast hoch.
Freitag, den 10.06.2026
Wieder einmal strahlender Sonnenschein bei der Anreise auf die Tribüne
Lorenz Riegel ist im Canadier der Herren unterwegs, ebenso
Sebastian Nele.
Trotz toller Läufe bei Lorenz Riegel ging es nur für Sebastian Nelle ins Finale am Samstag.
Der deutsche Meister Roman Glasman landet auf Platz 10 der Gesamtwertung.
Die beiden Ramsayer-Brüder Felix und Lukas ziehen mit hervorragenden Läufen ins Finale ein.
Auch für Linn Schäfer vom KC Monschau geht es nun los.
Entry und Loop “sitzen”, d.h. Finale für Linn und die zweite deutsche Starterin Marie Dimke.
Donnerstag, den 11.06.2026
Vorläufe der Herren sowie Semifinals der Junioren und Damen Canadier
Am Donnerstag ging es für Mads Barwich und Justin Niermeier vom KCWD in die Vorläufe. Begleitet wurden sie von Robert Büchmann (WSC Dormagen), Patrick Stange (SKC Neheim-Hüsten) und Roman Glasman (KSC Villingen).
Justin Niermeier
Platz 27 für Justin
Mads Barwich
Platz 17 mit 1110 Punkten. Damit war Mads sehr zufrieden. Die anvisierrten 500 Punkte pro Lauf wurden bei weitem übertroffen.
Aus NRW lag nur Patrick Stange vom SKC Neheim-Hüsten vor ihm und der deutsche Meister Roman Glasman, der als 9. Platzierter in Semifinale der Herren einzog.
Bei den Canadiern sind gleich 3 deutsche Damen im Finale. Naya Daruwala (KCZ Köln) zieht zusammen mit den bayrischen Schwester Sonja und Luci Hacker ins Finale ein. Bei den männlichen Junioren zogen gleich 2 deutsche Jungs ins Finale ein. Es führt mit haushohem Vorsprung Lukas Ramsayer, dessen jüngerer Bruder Felix (beide Schongau) sensationell als 5. Platzierter ins Juniorenfinale paddelte.
Kanu-Freestyle ist nicht nur Sport sondern auch ein Gemeinschaftserlebnis.
Die Atmosphäre im Team und das Wetter sind hervorragend. Das deutsche Team schlägt sich hervorragend und sorgt außerdem für gute Stimmung auf der Tribüne und im Camp. Eine EM mitten in den finnischen Wäldern und nahezu ausschließlich in der Natur – Lagerfeuerromantik, Mücken und Bären inklusive.
Mittwoch, den 10.06.2026
Vorläufe der Damen und Junioren auf dem Neitikoski
Am Mittwoch startete die Europameisterschaft dann mit den Läufen der der Damen über Mittag und den Junioren Nachmittag.
Mit dem Motorboot ging es vom Campingplatz über den See zur Tribüne.
Die Zuschauertribüne war mit internationalem Publikum gut gefüllt und mit Spannung wurde auf die Läufe der Athletinnen gewartet.
Über den Livestream konnten die Zuschauer daheim uns und die Wettkämpfe verfolgen.
Neles Trainer- und Betreuerteam: Finn Krössig und Helmut Wolff “Hewo”.
Gespannt wartet Nele vor dem Judges-Potest auf den “Daumen hoch” von Hauptschiedsrichter Charlie Brackpool.
Dann geht es mit dem Entry-Move in die Walze.
Die Walze ist gewaltig und verzeiht keine Fehler.
Beratung und aufmunternde Worte von Finn und Hewo.
110 Punkte aufaddiert aus den 2 besten der 3 Läufe.
Für den Einzug ins Halbfinale hat es leider bei Nele nicht gereicht, aber Platz 17 bei der Europa-Meisterschaft auf dieser herausfordernden Playspot sind ein durchaus beachtliches Ergebnis.
Leo Andrzejewski von der SG Welper, beim KCWD auch nicht unbekannt, fuhr mit 223,33 Punkten auf den 24. Platz
Aus dem deutschen Team zogen Naya Daruwala (KC Zugvogel Köln) als 7. Platzierte und die Brüder Felix und Lukas Ramsayer (KC Schongau) als 9. und 1. Platzierter in das Halbfinale der männlichen Junioren ein. Dabei erzielte Lukas mit 1010 Punkte in seinem dritten Lauf die Tagesbestleistung.
Gute Stimmung im deutschen Team beim Warten auf das Shuttle-Boot.
Dienstag, den 09.06.2026:
Letztes Nationentraining und Eröffnungsfeier in Lieksa
Nele
Mads
Justin
Zeit für einen Ausflug
Team Germany
Playboaters
Auf geht’s zur Eröffnungsfeier in Lieksa
Canoe Dog Burton
Am Donnerstag sind unsere Kanu-Freestyler mit dem Flugzeug in Nord-Karelien, ca. 600km nordöstlich von Helsinki an der finnisch-russischen Grenze eingetroffen. Justin Niermeier, Nele und Mads Barwich sind für das deutsche Kanu-Freestyle Team am Start
Nele Barwich (Damen Kajak) sowie Justin Niermeier und Mads Barwich (beide Herren Kajak) vom Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V. sind für das deutsche Nationalteam am Start.
und bereiten sich auf dem Lieksanjoki am Neitikoski auf die Europa-Meisterschaft im Kanu-Freestyle vor.
Team Germany bei den Kanu-Freestyle Europa-Meisterschaften im Kanu-Freestyle
Das deutsche Team mit Ressortleiterin Andrea Hacker und Bundestrainer “Hewo” Helmut Wolff.
Die deutschen Damen im Kajak: Luci und Sonja Hacker, Nele Barwich und Naya Daruwala
Das deutsche Herren Team: Mads Barwich, Justin Niermeier, Patrick Stange und Robert Büchmann. Auf dem Bild fehlt Roman Glasman.
Nordrhein-Westfalen ist mit 8 EM-Teilnehmern am Start: Justin Niermeier (KC Wiedenbrück-Rheda), Nele Barwich (KCWD), Linn Schäfer (KC Monschau), Robert Büchmann (WSC Dormagen), Naya Daruwala (KC Zugvogel Köln), Patrick Stange (SKC Neheim-Hüsten), Leo Andrzejewski (SG Welper)
“Bilderbuch-Finnland”: Seen, Wälder, eine Sauna und ein Koski
30km vom nächsten Ort liegt der der “Playspot” Neitikoski mitten in den Wäldern Nordkareliens.
Der Neitikoski ist eine Stromschnelle zwischen zwei Seen mit einer beeindruckenden Welle, die in eine schäumende Walze übergeht.
Am Montag, den 08.05.2026 hat das offizielle Nationen-Training begonnen.
Gute Stimmung bei Mads, Justin und Nele.
Mads, Nele und Justin bereiten sich für den “Entry Move” beim Nationentraining vor.
Mads lässt das Kajak fliegen.
Stylish – Justin zeigt die Unterseite seines Bootes mit dem Bild von Hund Ronja
Tief Luft holen – Nele stürzt sich vom Schaumberg in die abfallende Wasser
Nele kämpft mit den “finnischen Naturgewalten” – Geschwindigkeit und Wasserdruck sind die Challenge.
Justin setzt zum Loop an.
Auch bei Mads geht es “kopfüber” durch die Walze.
Kajak-Drehung in der Luft inklusive.
Justin in Aktion
Volle Konzentration beim Training – Nele
Canoe Dog Burton findet es wie immer entspannend.
Aber als Mental Coach will er natürlich auch auf’s Foto.
Kurze Pause vom Training: Linn, Mads und Finn
Dienstag um 7.40 Uhr geht es mit dem Team-Training weiter.
Bilder: Sylvia Daruwala, Tanja Pilgrim-Barwich, Stefan Barwich
„Was kann schöner sein“, „Seemann, wo ist deine Heimat“, „Heimat“ waren nur drei der Hits aus dem Jahr 1956 in Deutschland. Elvis Presley hatte seine ersten großen TV-Auftritte, sein Lied „Heartbreak Hotel“ war ein Hit in den USA und es gab einen Skandal um seinen Hüftschwung. Wegweisende Innovationen waren der erste Herzschrittmacher, der Sekundenkleber, der Flugschreiber (Blackbox) und der Wankelmotor. Es gab die Erstausgabe der „Bravo“.
1956 hatte man auch in Wiedenbrück und Rheda eine Vision. Beide Städte waren dato noch eigenständig und hatten jeweils einige aktive Kanuten, die noch nicht vereinsmässig organisiert waren. Dies wollte man ändern.
30.05.1956: An diesem Tag fand eine Versammlung aller Freunde des Kanusports statt. Hierbei wurde über Ziele und Aufgaben eines Clubs gesprochen sowie eine Satzung definiert. Man hat bereits ein Gebäude am Neupförtner Wall, nahe der Ems, als späteres Boots- bzw. Vereinshaus ins Auge gefasst. Es wurde über die umzulegende Miete hierfür gesprochen und Mitgliedsbeiträge festgelegt. Zum Vorsitzenden wurde Rudi Thormann (Rheda), stellvertretender Vorsitzender Alfons Monkenbusch (Wiedenbrück), Geschäftsführer Fritz Torbohm(Rheda) gewählt. Man gründete hiermit den Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V..
30.05.2026: Für den Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda e.V. ein ganz besonderer Tag. Wir haben unseren 70. Geburtstag mit einem Jubiläumsfest gefeiert.
Für unseren 1. Vorsitzenden Rainer Peitz war es eine große Ehre dem Gründungsmitglied Fritz Torbohm zu seinem 70. Mitgliedschaftsjahr zu gratulieren. Wir sind ihm ganz besonders dankbar für seinen Einsatz in den Anfangsjahren unseres Vereins. Würdigung und Dank galt auch Gustl Leickl. Peitz gratulierte ihr zur 66-jährigen Mitgliedschaft. Zeitweise war sie 1. Vorsitzender des Kanu-Clubs. Sie waren beim Kanuslalom sehr erfolgreich und vertrat, erwähnenswerterweise, im Jahr 1965 den Kanu-Club bei der Kanuslalom-Weltmeisterschaft in Spittal, Österreich.
Unserer Einladung folgten Vertreter und Mitglieder der umliegenden Kanuvereine aus ganz OWL, Annette Ahn und Stadtsportverband, Gönner und Freunde unseres Vereins sowie zahlreiche unserer Mitglieder. Bürgermeister Theo Mettenborg, Christoph Basener (Vorsitzender unseres Kanubezirks 10) sowie Hans Feuss (1. Vorsitzender KreisSportBund) liessen es sich nicht nehmen, kurzweilige, unterhaltsame Reden zu halten und Geburtstagsglückwünsche zu überbringen. Schon beim Nachmittagsprogramm rund um das „Paddeln für jedermann“ konnten wir Thomas Hartleif (Vizepräsident des Kanu-Verband NRW eV ) begrüßen.
Der 70. Geburtstag bedeutet aber auch, dass man bei schönstem Wetter im und am Bootshaus in einer entspannten, geselligen Runde bis in die Nacht zusammen plaudert und feiert.
Das Festwochenende wurde bereits am Nachmittag eingeläutet. Unsere Aktiven hatten zum „Paddeln für jedermann“ sowie eine Vorführung unserer Freestyle-Mannschaft eingeladen. Es hat uns sehr gefreut, viele Interessierte aber auch Altbekannte, die gerne vorbeigeschaut haben, begrüssen zu können.
Es war uns eine Freude mit Euch unser Jubiläum zu feiern und schöne Stunden gehabt zu haben!
Pfingsten 2026 – 50 KCWD’ler auf Tour und das Orga-Team um Jürgen hat es im Griff.
Donnerstags Boote aufladen: Check! Anreise Freitag Abend und Samstag früh, läuft: Check! Camper und Zelte aufstellen: Passt. Check! Samstag von Warburg nach Liebenau paddeln: Alle die wollen sind dabei. Jeder mit der richtigen Ausrüstung: Läuft. Check! Wasserstand und Wetter: Topp. Check!
Abends gemeinsam grillen: Jeder wird satt und es schmeckt. Check! Sonntags frühstücken: Alle sind fit und Brötchen um 8.00 Uhr am Campingplatz: Läuft. Check! Sonntagstour von Liebenau nach Sielen – vom Nachwuchskanuten bis Seniorpaddler und SUP-Sportlern alle am Start: Läuft. Check!
Ein tolles Wochenende auf dem Gelände des Kanu-Club Warburg an der Diemel. Schön wars. Leider viel zu kurz.
Europameisterschaft 2026: Drei Wiedenbrücker Kanuten starten in Lieksa
Das Wiedenbrücker EM-Trio in der deutschen Kanu-Freestyle Nationalmannschaft: Justin Niermeier (Herren Kajak), Nele Barwich (Damen Kajak) und Mads Barwich (Herren Kajak)
Direkt nach dem großen Jubiläumsfest des KCWD geht es für drei unserer Wiedenbrücker Kanuten weiter zum nächsten Höhepunkt: der Europameisterschaft im Kanu‑Freestyle im finnischen Lieksa.
Auf dem Neitikoski, rund 600 km nordöstlich von Helsinki und nur wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt, trifft sich Anfang Juni die europäische Elite des Kanu‑Freestyle. Wuchtige Walzen, technische Moves und internationale Konkurrenz – hier werden die neuen Europameisterinnen und Europameister ermittelt.
Justin Niermeier von der Junioren-Klasse direkt ins Herrenteam
Nele Barwich ist seit 2019 bei jeder internationalen Meisterschaft dabei.
Mads Barwich, deutscher Vizemeister 2026 im ersten Jahr bei den Herren.
Am 02.06.2026 geht die Fähre ab Travemünde bzw. am 04.06.2026 das Flugzeug von Düsseldorf über Helsinki nach Joensuu.