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Lockdown auch im KCWD

Liebe Mitglieder,
wir haben leider schlechte Nachrichten für euch.
Aufgrund der Corona Pandamie haben wir beschlossen, den Trainingsbetrieb ab sofort wieder einzustellen.

Natürlich dürft ihr individuell nach der gültigen Corona Verordnung privat paddeln und Sport treiben.

Die geplante Mitgliederversammlung am 5.11.2020 muss leider verschoben werden.

Wir werden euch über Neuigkeiten informieren. Bei Fragen oder Anregungen meldet euch bitte.


Bleibt gesund – haltet Abstand – seid anderen ein Vorbild.
Rainer und Stefan

Info aus dem Sportamt der Stadt Rheda-Wiedenbrück vom 02.11.2020:

Liebe Sportlerinnen und Sportler,

nach § 9 der beigefügten aktuellen Coronaschutzverordnung vom 30.10.2020

ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten

Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen

ab dem 02.11.2020 unzulässig.

Dies bedeutet für den Sport- und Trainingsbetrieb in Rheda-Wiedenbrück Folgendes:

·         Die Turn- und Sporthallen, Außensportanlagen, Kleinschwimmhallen und das Hallenbad

sind für den ausschulischen Betrieb bis zum 30.11.2020 gesperrt.

·         Sportfeste und ähnliche Veranstaltungen sind bis mindestens zum 31.12.2020 untersagt.

·         Ausgenommen ist der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen.

Sollte die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehen erneut Auswirkungen auf den Sportbetrieb haben,

werden wir Sie selbstverständlich wie üblich zeitnah informieren.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team der Sportverwaltung gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag   Guido Kölling

Haltet Abstand, tragt Masken & beachtet die Trainingsregeln

Liebe Mitglieder,

aufgrund der wieder deutlich steigenden Corona-Infektionszahlen und aufgrund des bevorstehenden Winters haben wir die Trainingsregeln überarbeitet.

Wichtigste Neuerungen:

Es ist eine Alltagsmaske zu tragen, die erst beim Sport abgelegt werden darf.

Da es jetzt draußen recht kalt wird, können die Umkleiden genutzt werden.

Bitte beachtet im und am Bootshaus sowie im Bootskeller die AHA-Regeln, haltet vorallem Abstand voneinander und tragt eine Alltagsmaske. Macht Euch mit den Trainingsregeln vertraut und beachtet sie.

Zum Umziehen dürfen sich maximal 10 Personen im Bootshaus aufhalten. Die Abstandsregeln müssen zwingend eingehalten werden.
In der Damen-Umkleidekabine dürfen sich maximal 2 Personen gleichzeitig aufhalten.
In der Damen-Umkleidekabine dürfen sich maximal 2 Personen gleichzeitig aufhalten.
In der Herren-Umkleidekabine dürfen sich maximal 3 Personen gleichzeitig aufhalten.
Wenn die Umkleide-Kabinen voll sind, muß auf den Warteplätzen gewartet werden oder sich ggf. dort umgezogen werden.

Bleibt gesund !

Stefan Barwich und Rainer Peitz

Spreewald-Tour 2020

Ende September – die Flüsse in der näheren Umgebung führen Niedrigwasser und die Ferien für eine Wildwassertour in die Alpen sind vorbei. Man könnte also meinen, es ist “saure Gurkenzeit” fürs Paddeln. Aber weit gefehlt, es war wieder einmal “Spreewald Gurkenzeit” beim KCWD angesagt.

Jürgen hatte die Ferienwohnung in Alt Zauche reserviert und wir konnten für ein langes Wochenende in den Spreewald aufbrechen.

Donnerstag früh morgens um 6.00 Uhr wurde der Anhänger mit den Tourenbooten beladen.

Nach einigen Stunden Autofahrt kamen wir mittags in Lübben und beschlossen direkt die erste Rundtour zu starten.

Schnell wurden die Boote zur Spree Lagune getragen.
Die ungewohnt langen “Schiffe” erfordern Teamwork auf dem Weg zur Einsatzstelle.
Jürgen führt uns aus der Spree Lagune auf die Hauptspree.
Ralf, Gunnar und Fabian folgen.
Ralf, Gunnar und Fabian folgen.
Und auch Clemens ahnt noch nicht, wo es hingeht.
Und auch Clemens ahnt noch nicht, wo es hingeht.

Unser Rundkurs um Lübben führt uns über die Hauptspree beim Gurken-Paule vorbei in die nächste Schleuse.

Gut, daß Jürgen den Schleusen-Groschen nicht vergessen hat, so werden wir mit Voll-Service ersteinmal eine Stufe tiefer gesetzt.

Auf den Hinweise eines Ortskundigen “da geht’s nach Schlepzig und ein paar Kilometer dahinter kommt auch bald Berlin”, beschliessen wir, daß es Zeit zum Umzukehren ist. Über einige “innnerstädtische” Kanäle erreichen wir schließlich wieder die Lagune.

Der Abend wird mit einem Barbecue an der Ferienwohnung in Alt Zauche beschlossen – mit Känguruhs in direkter Nachbarschaft.

An den nächsten beiden Tagen starten wir jeweils im Kahnhafen von Alt Zauche.

An der äußerst kompfortablen Einstiegsstelle in Alt Zauche setzen wir ein.
Fabian ist startbereit.
Durch die Schleuse geht es in Richtung Burg Kauper.
“Hoch die Hände – Wochenende”
Viele (Wasser)-Wege führen durch den Spreewald.
Mittags kehren wir in Steffis Hafenstübchen ein.
Gut gestärkt ging es Richtung Leipe und dann zurück nach Alt Zauche.
Aufgrund des regnerischen Wetters ist nicht viel los im Kahnhafen von Alt Zauche und Clemens kann ungestört anlegen.

Am dritten Tag ging es dann in den Hochwald, Richtung Lehde, Leipe, Lübbenau.

Die kleinen Fliesse führen uns tief in den Spreewald.
Wo Bäume nicht nur mit der Kettensäge gefällt werden.
Wieder einmal eine Schleuse …
Schleusenwärter Gunnar hat alle Hebel sicher im Griff.
Fabian geniesst die letzten trockenen Momente.
Fahrtenleiter Jürgen freut sich und kann stolz auf eine hervorragend organisierte Tour sein.
Stefan hat ebenfalls viel Spass.
Doch dann setzt der Regen ein.
Bei der ersten Vorbei-Fahrt am gemütlichen Gasthof können wir noch widerstehen. Bei der zweiten so gerade noch.
Bei der 3. Vorbei-Fahrt greift Clemens ein.
Zeit fürs Mittagessen im gemütlichen Spreewald-Restaurant.
Raus aus dem Wasser !

Nach einem leckeren MIttagsessen paddeln wir durch den Hochwald zurück nach Alt Zauche und verbringen den Abend in der gemütlichen Ferienwohnung.

Gunnar bereitet das Abendessen in der Ferienwohnung vor.

Am Sonntag traten wir nach einem abschließenden Spaziergang durch Lübben und beim Gurken Paule vorbei den Heimweg an.

Fotos: Ralf und Stefan
Text: Stefan

Holibu – NRW Kader und Nachwuchstraining

Corona bedingt mußte das Holibu-Rodeo am 12.09.2020 leider ausfallen, aber die Lage ließ es zu, ein Training für den NRW-Kader im Kanufreestyle und für den NRW Nachwuchs auf dem eigens für die Freestyler gesperrten Wildwasserkanal in Hohenlimburg durchzuführen. So folgten 2 NRW-Kader Mitglieder, 6 Youngsters im Alter zwischen 6 und 14 Jahren, 5 Betreuer aus Wiedenbrück der Einladung des NRW-Freestyleteams, um gemeinsam mit den anderen Sportlern aus dem Westen zu trainieren und an der Freestyle- und Wildwassertechnik zu feilen. Auch das Üben von Sicherheits- und Rettungstechniken fürs Wildwasser stand auf dem Programm.

Während die Cracks unter Anleitung von Tobi und Benny in der Freestyle-Walze im unteren Teil der Strecke ihr Können beweisen und verbessern konnten, wurden die Youngsters von Holger, Stefan, Rüdiger und Doris zunächst in den oberen beiden Wellen der Strecke trainiert, um dann auch die gesamte Strecke mit ihren Kehrwassern, Wellen, Walzen und Stufen erkunden und sicher befahren zu können.

Mit Maske und Abstand geht`s im Bulli an die Lenne.
Hochmotiviert sammeln sich alle zu einer ersten Einweisung.
Unsere Jüngste Felicitas und Stefan beraten über die richtige Route.
Dann geht’s los !
Nele paddelt voran und zeigt, wo es lang geht.
Felicitas folgt und ….
hat Wellen und Boot fest im Griff.
Justin konzentriert sich.
Emanuel zieht voll durch.
Emanuel kämpft sich ins Kehrwasser.
Verschnaufpause im Kehrwasser für die beiden.
Rüdiger und Ben surfen in der Welle.

Zum Abschluß wurde noch ein Rodeo ausgetragen, indem jeder der jungen Sportler in 3 Vor- und 2 Finalläufen noch einmal seine besten Tricks und Moves in der Welle zeigen durfte. Es wurde in Annäherung an die “Limburger Mühlenrodeo-Skala” bewertet, wobei im Vorlauf die 3 Läufe zusammengezogen und ein Mittelwert ermittelt wurde.

State of the art – Auswertemethode mittels Kugelschreiber, Schokoriegel-Verpackung und Kopfrechnen.

Ziel für jeden der jungen Paddler war es dann, in den 2 Finalläufen mindestens in einem Lauf über diesem Mittelwert aus dem Vorlauf zu liegen. Dazu wurde sich jeweils kurz beraten und ein Schlachtplan für das Finale geschmiedet und anschließend im Wildwasser in die Tat umgesetzt.

Ergebnis: 100% Planerfüllung bei allen Youngsters.

So gab es zufriedene Gesichter in der abschließenden Feedbackrunde und danach spendierten Holger und Stefan das versprochene Eis in der nahe gelegenen Eisdiele.

Wir danken den Organisatoren Alex, Tobi und Benny für ein tolles Wochenende, das zwar nicht wie geplant verlief, aber dennoch für alle NRW-Freestyler ein absolutes Highlight der Saison war.

Fotos von Doro, Rüdiger und Fabian

Text: Stefan