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renovierung der Slalomstrecke

Unsere Slalomstrecke ist in den letzten Jahren durch Umwelteinflüsse immer mal wieder etwas verkleinert worden. So sind nach und nach etliche Slalomstangen zerstört worden.

Der Plan die Slalomstrecke zu renovieren besteht schon eine ganze Weile aber nun ist die erste Phase abgeschlossen.

Hierfür mussten zunächst neue Tore gebaut werden. Die Slalomstangen bestehen aus Leerrohren die mit Sand gefüllt sind damit sie nicht so stark schwingen (z.B. im Wind).

David verschließt die offenen Enden der Leerrohre

Um zu markieren ob es sich um ein Aufwärts- oder Abwärtstor handelt sind die Stangen mit farbigem Klebeband markiert. Die Slalomstangen sind mit Ketten an einem Edelstahlblech befestigt. So kann die Höhe der Tore über die Kettenlänge angepasst werden.

Die Slalomtore können mit Karabinern in die über der Ems gespannten Drahtseile eingehängt werden. Ebenfalls können Blechtafeln mit ausgelaserten Zahlen mit Karabinern in die Edelstahlbleche eingehangen werden um die Reihenfolge anzuzeigen in der die Slalomstrecke zu fahren ist.

Montagearbeiten an den Slalomtoren

Bereits am Donnerstag fanden sich zahlreiche Helfer um die Tore vorzubereiten d. h. die Stangen mit rotem oder grünem Klebeband zu bekleben und an den Edelstahlblechen zu befestigen. Die alten Tore und Drahtseile sind auch abgenommen und so gut es ging recycelt worden.

14 Tore bereit zum Aufhängen

Am Samstag sind dann die neuen Tore an der Slalomstrecke aufgehängt sowie die Drahtseile für die Toraufhängung erneuert worden.

Das neue Drahtseil wird installiert
Mithilfe eines ausgeklügelten Flaschenzugsystems wird das Drahtseil gespannt

Und um die Aktion abzurunden hat es am Sonntag eine Einweihungsfahrt gegeben. Im Folgenden einige Impressionen:

David an der Aufwärtskombo
Luisa auf dem Weg zum nächsten Tor
David zieht am Löffel
Immer schön Abstand halten…

Im Rahmen der Sanierung des Kanusteges wird wahrscheinlich auch die Slalomstrecke erweitert (zweite Phase). Hierfür müssen zunächst weitere Pfosten für die Aufhängung in den Boden am Emsufer getrieben werden. Doch die Planungen zu diesem Projekt pausieren aufgrund der anhaltenden Pandemie.

Vielen Dank an alle Helfer und Sponsoren!

Text: Nico

Fotos: Luisa, Lili, Nico

7. XXL Paddelfestival

Am 4. und 5. Mai hat wieder das XXL Paddelfestival in Markkleeberg stattgefungen. Bei der bereits 7. Auflage des Events nutzten zahlreiche Paddler die Gelegenheit, um neues Material auf dem künstlich angelegten Kanupark zu testen, oder einfach nur so Boot zu fahren. Zahlreiche Aussteller präsentierten den Teilnehmern Boote, Paddel und Zubehör. Diverse Boote und Paddel sind zum Testen angeboten worden.

Natürlich war auch der KCWD mit von der Partie. Wurden wir in den vergangenen Jahren mit Sonnenschein verwöhnt, so mussten wir am Samstagmorgen bei Schneeregen und ca. 3°C Außentemperatur die Paddelmontur anziehen. Trotz der wiedrigen Umstände wurde so manche Runde auf dem Wildwasserkanal gedreht.

Am Sonntag gab es dann auch Sonnenschein und so konnten die jungen Paddler am Morgen ihr Können bei der Palm Junior Trophy unter Beweis stellen. Bei dem Rennen im Zielbecken der Wildwasserstrecke können Kinder und Jugendliche im Alter von 8 – 14 Jahren antreten. Für den KCWD gehen hier Mads und Maxi an den Start

Mads konnte, durch ein geschicktes Manöver an der Wendeboje, den 2. Platz erpaddeln. Dicht gefolgt von Maxi auf Platz 3.

Nach dem Rennen startete auch der normale Betrieb.

Jonathan bricht durch die Wellen
geteilte Freude ist doppelte Freude und so…
raketengleich fliegt Maxi durch den Kanal

Die zahlreichen Wellen und Stufen des Kanals eignen sich perfekt um die Paddeltechnik zu verfeinern. Auch das Boofen, eine Technik mit der die Bootsspitze angehoben wird, kann unter optimalen Bedingungen geübt werden.

Daniel hebt die Bootsspitze an, um sie auf den Schaumberg der Welle zu schieben.
Patrick booft über einen Abweiser im Jugendkanal
Kanuten auf Abwegen testen, ob Rafting auch Spaß macht
Die Eskimorolle funktioniert zwar nicht, aber gute Laune haben die Zwei trotzdem, ebenso wie die Schaulustigen

Resümee des Wochenendes: Das Paddelfestival in Markkleeberg ist auch bei doofem Wetter eine Reise wert.

Lippstädter Boatercross

Am Samstag fand in Lippstad ein Boatercross statt. Mit dabei auch sieben Sportler vom KCWD-Team. Im Rahmen der Lippstädter Herbstwoche findet üblicherweise der Kanusprint statt. Da aufgrund des trockenen Sommers allerdings nicht ausreichend Wasser dafür zur Verfügung stand, wurde der Sprint abgesagt und der Boatercross später durchgeführt, quasi zur Primetime.

David und Daniel nutzen die Trainingszeit für ein kleines, vereinsinternes Duell.

Gestartet wird bei dem Boatercross von einer Rampe. So gelangen die Sportler mit viel Schwung auf den Parcours auf dem es diverse Hindernisse zu überwinden gilt. Dabei treten jeweils zwei Sportler gegeneinander an. Zunächst in einer Gruppenphase und dann im KO-System, vergleichbar mit der Fußball WM.

Nach dem Start von der Rampe und dem Umrunden einer Wendestange geht die Fahrt über eine leicht überspülte Betonmauer herunter. Bei ausreichendem Wasserstand wäre die Durchfahrt weiter rechts durch ein Wehr möglich gewesen.

Für die Überwindung der Betonmauer sind ausreichend Schwung und die geeignete Technik notwendig. Nur blöd, dass da noch ein Kontrahent ist, der Einen wieder runterschubsen kann.

Ist der Schwung nicht vorhanden, so muss der Paddler sich etwas Anderes einfallen lassen.

Christoph zeigt eine filigranere Technik. Mit den Händen auf die Betonkante gepackt…

und rumgerollt!

Dieses spektakuläre Manöver ist etwas riskanter, bietet dem zahlreichen Publikum aber auch mehr. Da sich die Strecke direkt neben der Kirmes befindet, gab es Schaulustige ohne Ende, die diese spannende Randsportart bestaunten.

Ist die Betonmauer und die zweite Wendestange gemeistert, so gelangen die Athleten zum Favoritenschreck: Dem Paddelwurf. Dabei wird das Paddel über ein Plakat geworfen, während der Paddler oder die Paddlerin darunter her fährt. Danach folgt das Fangen des Paddels und der Endspurt ins Ziel.

Robert an der ersten Wendestange.

Patrick rutscht die Betonmauer herunter.

Luisa kurz vor dem Start in ca. 5m Höhe über dem Wasser.

Robert und Nico wirbeln bei der Landung ordentlich Wasser auf.

Die Konkurrenz war sehr stark und so war bei den Herren für die meisten KCWDler im Achtelfinale Endstation, lediglich Daniel erreichte das Viertelfinale. Dafür räumte Luisa in der erstmalig ausgefochtenen Damenwertung ab und belegte den dritten Platz!

Der Boatercross in Lippstadt war mal wieder ein spaßiges Rennen vor einmaliger Kulisse.

XXL-Paddelfestival

Das diesjährige XXL-Paddelfestival in Markkleeberg hat vom 27.04. bis zum 29.04. stattgefunden. Aus Wiedenbrück machten sich 16 Paddler und Paddlerinnen auf den Weg um auf dem künstlich angelegten Wildwasserkanal, im Markkleeberger Neuseenland, die neuesten Boote und Paddel zu testen und um ausgiebig Kajak zu fahren.

Unter Anderem gab es auch die Möglichkeit an diversen Kursen und Touren teilzunehmen, sowie Stand-Up-Paddeling auszuprobieren.

Ben und Jannes testen gemeinsam das sogenannte “Suppen”. Garnicht mal so leicht im Stehen zu paddeln, aber bei dem sonnigen Wetter und Temperaturen jenseits der 20°C ist jedes Herunterfallen eine willkommene Abkühlung.

Beim Abladen der vielen mitgebrachten Boote ist ein kleiner Kunststoffberg entstanden.

Ebenfalls hat der erste Teil des diesjährigen Boatercross-Cups in Markkleeberg stattgefunden. Die nächsten Stationen sind Augsburg, Hohenlimburg, Hildesheim und Lippstadt.

David zieht am Löffel um die erste Rund für sich zu entscheiden.

Auch Stefan gibt alles.

Luisa fliegt förmlich die Strecke herunter.

Und Christoph konzentriert sich, um die schnellste Route präzise zu treffen.

Bei den Herren ist die Konkurrenz sehr stark gewesen und so schied Christoph in der ersten Runde aus, während David und Nico immerhin die zweite Runde erreicht haben. Bei den Damen sichert sich Luisa den zweiten Platz, gefolgt von Nele auf Platz drei. In der Altersklasse belegt Stefan den zweiten Platz.

Mads entspannt noch einmal kurz, befor die Palm-Junior-Trophy losgeht. Teilnehmen dürfen dort alle Jungen und Mädchen bis zum Alter von 14 Jahren.

Das Rennen geht über das Auslaufbecken des Kanals, um eine Wendeboje herum und über die Ziellinie. Gestartet wird mit drei bis fünf Startern gleichzeitig.

Im “Finale” bekommen alle Starter die Chance gemeinsam gegeneinander anzutreten. Gestartet wird wieder auf dem Auslaufbecken, danach geht es über den Jugendkanal.

Jannes gibt Vollgas.

Mads schiebt sich durch die Wellen und Walzen.

Gruppenfoto aller Teilnehmer der Palm-Junior-Trophy

Carla und Nele bei der erfolgreichen Befahrung des Wildwasserkanals im Zweierkajak. Girlspower!

Mit dem Riverrunner im Wildwasser? Für David ein absoluter Spaß, er kerzt und unterschneidet bei jeder Gelegenheit.

Auch Mads stellt es bei der Ein oder Anderen Welle auf das Heck.

Gunnar übt die Technik für den Einsatz in natürlichem Wildwasser und bleibt dabei absolut cool.

Das Wochenende ist wieder ein voller Erfolg mit jeder Menge Spaß, fantastischen Wetter, Wettkampf und Erkenntnissen über neues Material gewesen. Eines der Testboote war so gut, dass wir es kurzerhand mitgenommen haben. Der neue Besitzer freut sich schon auf den ersten Wildwassereinsatz.

Erstmalig hat dieses Jahr die Club-Challenge stattgefunden. Vereine können durch Teilnahme an Kursen, Materialtests, Materialkauf, Übernachtung auf dem anliegenden Campingplatz, im Kletterpark und durch die Teilnahme an Wettbewerben Punkte sammeln. Für die aktivsten Vereine, mit den meisten Punkten, winken tolle Preise. Bei der Club-Challenge belegt der KCWD den zweiten Platz.

Zusätzlich wurde unter allen teilnehmenden Vereinen ein Gutschein für eine naheliegende Gaststätte verlost. Dazu musste die Anzahl der Teilnehmer geschätzt werden, die sich für den Bootstest angemeldet haben. Der Tipp des KCWD lag nur 10 daneben und somit am nächsten an der tatsächlichen Anzahl. Der Gutschein hat am Sonntag vor der Heimfahrt für erfrischende Getränke, für das ganze Team, gesorgt.