

Bericht: “Stadtgespräch” 06/2026


Bericht: “Stadtgespräch” 06/2026
Liebe Vereinsmitglieder,
unser großes Jubiläumsjahr nimmt Fahrt auf – und das Highlight steht direkt vor der Tür!
Am 30. Mai 2026 feiern wir gemeinsam 70 Jahre Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda im Bootshaus. Ein besonderer Anlass, um auf unsere Geschichte zurückzublicken, alte Geschichten auszutauschen und neue Erinnerungen zu schaffen.
Bereits ab 14:00 Uhr laden wir zum Schnupperpaddeln und zur Action am Steg an der Ems ein – perfekt, um Freunde, Familie und Interessierte für unseren Sport zu begeistern. Ab 17:00 Uhr startet dann das offizielle Jubiläumsfest im Bootshaus – mit Euch und unseren Freunden und Ehrengästen.
👉 Wichtig:
Damit wir optimal planen können, meldet Euch bitte schnellstmöglich zum Jubiläumsfest an, direkt bei:
Rainer Peitz oder Stefan Barwich
Direkt am nächsten Tag geht’s sportlich weiter:
📅 Sonntag, 31. Mai 2026
📍 Bootssteg am KCWD
⏰ Start ab 10:00 Uhr (Beginn der Läufe um 11:00 Uhr)
Egal ob Anfänger oder Profi – die Kajak Parcours Challenge bietet Spaß, Action und sportliche Herausforderung für alle Altersklassen. Meistert den Hindernisparcours auf der Ems und zeigt, was in Euch steckt!
👉 Bitte meldet Euch hierfür online an:
🌐 https://kcwd.de/blog/anmeldung/
70 Jahre KCWD stehen für Leidenschaft, Teamgeist und unzählige Stunden auf dem Wasser. Lasst uns dieses Jubiläum gemeinsam genießen und zeigen, was unseren Verein ausmacht.
Wir freuen uns auf Euch – auf dem Wasser und am Bootshaus! 🙌
Euer Orgateam





Manchmal reichen Worte einfach nicht aus. Das Salza Rodeo 2026 war so voller Energie, Mut und Gemeinschaft, dass die Bilder dieses Wochenendes alles ausdrücken, was man fühlen muss: Wildwasser, Freundschaft und pure Begeisterung.
Für unsere KCWD‑Youngster war es ein ganz besonderes Erlebnis – ihr erstes Salza Rodeo, die ersten Wildwassertouren mit den „Großen“, mittendrin statt nur dabei. Und genau diese Mischung aus Staunen, Wachsen und gemeinsamem Erleben spürt man in jedem Foto.
Insgesamt waren wir 21 Paddler aus der gesamten Republik, von Oldenburg bis Ulm, von Monschau bis Kaufbeuren, Limburg, Osnabrück, Wuppertal und natürlich aus Wiedenbrück, eine bunte, starke Gruppe, die auf dem Wasser wie am Lagerfeuer zusammengewachsen ist. Und als wäre das nicht genug, haben wir unterwegs Freunde aus Polen, Österreich, Frankreich und Tschechien getroffen – ein echtes internationales Wiedersehen der Wildwasserfamilie.
Diese Galerie zeigt nicht nur ein Event. Sie zeigt eine Gemeinschaft, die zusammenhält, sich pusht, sich feiert und jeden Meter der Salza genießt.
Lehn dich zurück, scroll dich durch – und lass dich von der Begeisterung tragen, die dieses Rodeo so besonders gemacht hat.



































































































In unserer Gruppe waren am Start:
Felix, Luci, Pia, Nico, Linn, Seppl, Mads, Bea, Ole, Andreas, Finn, Justin, Klara, Malte, Nele, Nico, Silas, Marla, Fabi, Bernd und Stefan
Fotos: Nico Gottszky, Stefan Barwich

Die Deutschen Meisterschaften im Kanu-Freestyle am 9. Mai 2026 auf der Mugl-Wave im österreichischen Graz wurden für den Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda zu einem besonderen Erlebnis – sportlich wie auch als gemeinschaftliches Teamprojekt. Trotz der rund 1.000 Kilometer langen Anreise machte sich eine Fahrgemeinschaft mit Finn Krössig (TURA Bremen), Leo Andrzejewski (SG Welper), Linn Schäfer (KC Monschau) sowie den drei Wiedenbrückern Nele, Mads und Stefan Barwich auf den Weg in die Steiermark.

Vor Ort erwartete die Sportler ein anspruchsvoller Playspot und eine hervorragend organisierte Deutsche Meisterschaft mit toller Atmosphäre.


Ein besonderes Highlight war die Siegerehrung, die im Rahmen einer gemeinsamen Floßfahrt auf der Mur stattfand. Für klassisches Sightseeing blieb dagegen keine Zeit – selbst den berühmten Grazer Uhrturm bekamen die Teilnehmer nur aus der Perspektive vom Fluss aus zu sehen.
Sportlich ragte aus KCWD-Sicht vor allem Mads Barwich heraus.


Der Freestyler belegte im Kajak der Herren einen hervorragenden zweiten Platz und musste sich nur dem Deutschen Meister Roman Glasman und dem Grazer außer Konkurrenz für die DM startenden Lokalmatador Philipp Windischbacher geschlagen geben.


In seinem ersten Jahr bei den Senioren verpasste Mads nur knapp die 1000-Punkte-Marke und bestätigte eindrucksvoll seine Zugehörigkeit zur nationalen Spitze.

Sein Erfolg ist umso bemerkenswerter, da er sich gezielt vorbereitet hatte: Bereits eine Woche vor der DM trainierte er intensiv auf der Mugl-Wave.

Nach der Enttäuschung aufgrund der verletzungsbedingt verpassten Heim-Weltmeisterschaft 2025 in Plattling stellt dieses Ergebnis ein starkes sportliches Comeback dar. Zudem blickt Mads auf eine außergewöhnliche Wintersaison zurück: Von Dezember 2025 bis März 2026 bereiste er Südamerika und paddelte Wildflüsse und Wasserfälle in Chile, Ecuador und Kolumbien – ermöglicht unter anderem durch ein Stipendium des Kreissportbundes.
Bereits eine Woche vor der DM hatte er beim international stark besetzten Salza Rodeo in Wildalpen den dritten Platz belegt und war damit bester Deutscher hinter dem Franzosen Mathieu Monier und dem Polen Adam Olesinski.

Auch Nele Barwich zeigte in Graz eine überzeugende Leistung.

Mit 260 Punkten erreichte sie im Kajak der Damen einen guten sechsten Platz und zeigte sich mit ihrem Ergebnis zufrieden. In ihrem Lauf präsentierte sie anspruchsvolle Moves wie Cartwheel, McNasty und Loop und konnte ihr technisches Können auf dem schwierigen Playspot unter Beweis stellen.

Auch die weiteren Mitglieder der Fahrgemeinschaft konnten überzeugen:
Der Bremer Squirtboot-Spezialist Finn Krössig paddelte im Freestyle-Kajak mit starken Splitwheel- und Cartwheel-Kombinationen auf einen beachtlichen achten Platz.

Leo Andrzejewski (SG Welper) sicherte sich mit seinen “arial Loops” Rang drei bei den Junioren.

Ebenfalls in der Mugl-Wave mit dem KCWD unterwegs: Linn Schäfer vom KC Monschau aus der Eifel


Linn Schäfer (KC Monschau) krönte sich bei den Juniorinnen zur Deutschen Meisterin und setzte damit ein weiteres Highlight innerhalb der Trainings- und Fahrgemeinschaft.

Stefan Barwich konnte verletzungsbedingt leider nicht bei den Masters an den Start gehen.

Auch Vereinskollege Justin Niermeier musste die Teilnahme ausbildungsbedingt absagen. Für die jüngeren KCWD-Sportler war die Teilnahme in diesem Jahr aufgrund der großen Entfernung und fehlender Trainingsmöglichkeiten auf der Mugl-Wave noch nicht sinnvoll, sie trainierten daher am Wochenende mit Justin, Nico und Fabian auf dem künstlichen Wildwasserkanal in Markkleeberg bei Leipzig.
Erstmals in der Geschichte fand eine Deutsche Meisterschaft im Kanu-Freestyle im Ausland statt. Grund dafür ist die derzeit schwierige Situation in Deutschland: An keinem geeigneten Spot können derzeit verlässliche Wasserstände garantiert werden – entweder herrscht Hoch- oder Niedrigwasser.
Die Organisation lag in den Händen von Roman Glasman und seinem Team, die mit viel Engagement, Liebe zum Detail und großer Empathie für die Teilnehmenden überzeugten. Gemeinsam mit dem Kanu-Club Graz und unter der Leitung der neuen DKV-Ressortleiterin Andrea Hacker entwickelte sich eine rundum gelungene Veranstaltung – Live Stream für die Daheimgeblienenen, Fans und Familie inklusive.


Aber auch in Graz zeigte sich, dass Kanu-Freestyle eine Sportart ist, die von der Natur nicht nur beeinflusst, sondern auch bestimmt wird. So musste die Meisterschaft aufgrund eines Gewitters dann doch vorzeitig beendet werden, sodass die Finals bei den Damen und Herren im Kajak nicht mehr ausgetragen werden konnten, doch die Ergebnisse aus Vorläufen und Halbfinals spiegelten das hohe Leistungsniveau wider.

„Gute Stimmung, sportlich hochklassige Leistungen und ein tolles Miteinander“ – so lässt sich das Gesamtbild der Meisterschaft treffend zusammenfassen.

Insgesamt bleibt eine hervorragend organisierte Veranstaltung mit viel Teamgeist, sportlicher Qualität und einer besonderen internationalen Atmosphäre als eine großartige Erinnerung.

Für den Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda geht es nun ohne Pause weiter: Als nächstes stehen Squirtboot-Trainingstage in Plattling sowie eine Wildwassertour ins Ötztal auf dem Programm. Ein besonderes Highlight im Vereinsjahr ist zudem das 70-jährige Jubiläum, das am 30. Mai 2026 mit einem großen Fest gefeiert wird. Auch die Kanu-Freestyler werden ihre Tricks und Moves auf der Ems präsentieren. Am darauffolgenden Tag, dem 31. Mai, folgt mit der „Kajak Parcours Challenge“ auf der Ems ein sportlicher Höhepunkt.
Direkt im Anschluss richtet sich der Blick auf das nächste große internationale Ziel: Am 4. Juni 2026 reist die gesamte Fahrgemeinschaft – darunter Mads, Nele und Justin Niermeier sowie ihre Trainingspartner – zu den Europameisterschaften ins finnische Lieksa.
Die starken Leistungen in Graz liefern dafür beste Voraussetzungen – sportlich wie auch als eingespieltes Team.
Text: Stefan Barwich
Bilder: Sylvia Daruwala, Nele und Stefan Barwich
Bericht in der “Glocke” am 19.05.2026

Bericht im “Stadtgespräch” 06/2026


Link zum deutschen Kanu-Verband:
Link zum Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen:
Link zum KC Monschau:
